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Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl
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Nach dem Medizinstudium in Erlangen und Rennes (Frankreich) sowie klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit an der Psychiatrischen und Neurologischen Klinik der Freien Universität Berlin sowie der Psychiatrischen Klinik der Ludwig Maximilians-Universität München erhielt Herr Professor Hegerl im Jahr 2006 den Ruf als Direktor der Klinik für Psychiatrie und Lehrstuhlinhaber an die Universität Leipzig. Er leitete als Sprecher das bundesweite Forschungsnetzwerk "Kompetenznetz Depression, Suizidalität" und entwickelte die hier entstandenen Aktivitäten unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe weiter, der er seitdem als Vorstandsvorsitzender vorsteht. Er führte mehrere europäische Verbundprojekte zum Thema Depression und Suizidprävention wie aktuell das Forschungsnetzwerk "European Alliance Against Depression". Forschungsschwerpunkte sind psychotherapeutische und pharmakotherapeutische Interventionen bei depressiven Störungen, Suizidprävention sowie Untersuchungen der Hirnfunktion und Arousalregulation bei Depression, Manie und ADHS. Mehr als 500 wissenschaftliche Arbeiten publizierte er bislang und erhielt mehrere wissenschaftliche Auszeichnungen, u.a. den Hermann-Simon-Preis für Sozialpsychiatrie für das Projekt "Nürnberger Bündnis gegen Depression" und den "European Health Award" (1. Preis) für das Projekt "European Alliance against Depression". Prof. Dr. Ulrich Hegerl ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer.

Beiträge von Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl

Einspruch: Arbeit macht nicht depressiv!

(2) Kommentare | Veröffentlicht 11. Oktober 2016 | (17:30)

"Depressionen nehmen zu, und die heutige Arbeitswelt ist ein Grund dafür" - dies ist eine verbreitete Überzeugung, oft verbunden mit Forderungen an Politik und Unternehmen, etwas dagegen zu tun. Doch schon die erste der beiden Aussagen ist falsch. Es erkranken heute nicht mehr Menschen an Depressionen als in...

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