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Freie Bürger tragen Waffen

Veröffentlicht: Aktualisiert:
PISTOL CARRYING
Erich Schlegel via Getty Images
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Erneut wurden gesetzestreue Bürger zu hilflosen Opfern verdammt, weil sie sich an die deutschen Waffengesetze gehalten haben, ihr Mörder aber nicht. Überhaupt, es scheint in Europa für Terroristen keine Probleme zu geben sich Sturmgewehre oder halbautomatische Selbstladekarabiner zu besorgen, während ihre Opfer generell unbewaffnet sind.

Selbstverteidigung ist Naturrecht

Es ist keine Frage der Erlaubnis oder der Genehmigung, sich selbst verteidigen zu dürfen. Es ist Naturrecht. Es ist etwas, das uns nicht genommen oder gegeben werden kann, egal was die Gesetze sagen. Niemand darf zu einem hilflosen Opfer verdammt werden. Egal, mit welchem Gesetzestext der Gesetzgeber dies zu tun gedenkt.

Angesichts immer mehr Anschlägen, auch in Deutschland, durch Täter mit Schusswaffen, muss klar sein, dass freie Bürger auch Waffen tragen dürfen müssen. Nicht nur, weil die Schusswaffe die demokratischste aller Waffen ist. Weil allein die Schusswaffe eine 75 jährige Großmutter befähigt, es mit einem 22 jährigen, vor Testosteron überschäumenden, Schläger aufzunehmen und eine Chance gegen seine Aggression zu haben.

Weil allein sie es Frauen und Schwachen ermöglicht, sich gegen physisch weit überlegene Gegner oder gegen eine Überzahl effektiv zu verteidigen. Sondern auch, weil alleine Schusswaffen gegen Terroristen und Amokläufer helfen, sei es zur Notwehr oder zur Nothilfe.

Hätte der deutsche Staat es mir erlaubt eine Schusswaffe zu besitzen und auch bei mir zu führen, statt sie in einen Safe zu verdammen wie bei Jägern, Sammlern und Sportschützen, und wäre ich der Filmer des bekannten Handyvideos gewesen, dann hätte der Amoklauf des Täters an dieser Stelle vor dem McDonalds geendet.

Ich habe ein Recht auf bewaffnete Selbstverteidigung

Ich bin volljährig, habe mir nie etwas zu schulden kommen lassen, außer ein paar Strafzetteln für Falschparken oder Überschreiten der bezahlten Parkzeit, und drei Strafzetteln wegen geringfügig überhöhter Geschwindigkeit. Ich habe nie eine Körperverletzung begangen und gegen mich wurde noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren begonnen.

Ich bin geistig gesund und Herr meiner Sinne. Ich bin gesetzestreu und habe in der Bundeswehr eine Waffenausbildung erhalten und schießen gelernt. Selbst meinen Charakter habe ich bereits mehrere Male durch selbstlose Hilfe für andere belegt, unter anderem 2001, als ich zwei Zuwanderern gegen eine Horde Neonazis zu Hilfe eilte und mit körperlicher Gewalt den beiden Menschen gegen die Ausländerfeinde beistand.

Als einer der Täter anschließend flüchtete und der übergewichtige Polizist die Verfolgung schon nach wenigen Schritten aufgab, rannte ich dem Täter selbst nach, fing ihn ein und brachte ihn wieder zurück. Dies ist kein Märchen um mich wichtig zu machen, sondern komplett durch Zeugenaussagen zu belegen. Und sofern er noch nicht wegen des Alters vernichtet wurde, müsste es auch noch einen Polizeibericht geben.

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Ich bin an der Waffe ausgebildet und möchte Menschen schützen

Ich bin also an Waffen ausgebildet, bin zuverlässig und gesetzestreu und habe in der Vergangenheit bewiesen, dass ich bereit bin andere Menschen zu schützen. Mit welchem Recht will mir ein Staat verbieten, mein Naturrecht wahrzunehmen? Mit welchem Recht will mich Deutschland dazu verdammen, als Lamm zur Schlachtbank geführt zu werden, weil es mir die Mittel verweigert, die mir und meinen Mitmenschen das Leben retten können?

Weil andere damit vielleicht Unsinn machen würden? Dann sorgt dafür, dass die anderen Menschen den Umgang mit Waffen erlernen, was fast alle Unfälle verhindert. Aber was kann ich für die Fehler und Taten von anderen? Abusus non tollit usum. (Missbrauch hebt den (rechten) Gebrauch nicht auf)

Der Autor hat sich in seinem letzten Buch mit der Flüchtlingskrise befasst.: Nein, wir schaffen das nicht!: Warum die aktuelle Flüchtlingskrise zu einer Staatskrise wird

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Dieser Artikel erschien zuerst auf torstenh.de

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