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Gibt es ein Pflaster, das beim Abnehmen hilft?

23/09/2017 15:28 CEST | Aktualisiert 23/09/2017 15:29 CEST
Jupiterimages via Getty Images

Wissenschaftler in den USA haben ein spezielles Pflaster entwickelt, das die ungeliebten Fettpolster einfach zum Schmelzen bringt. Das Pflaster nutzt die sogenannte Nanotechnik, um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen. So soll weißes Fett, was der Körper als Energie speichert, in braunes Fett verwandelt werden, das Energie verbrennt. Die ersten Tests an Mäusen sind bereits sehr vielversprechend verlaufen, wie es in einer Fachzeitschrift heißt.

Fettleibigkeit erfolgreich behandeln

Die Mäuse, die das Pflaster getragen haben, verloren an den behandelten Stellen rund 20 % ihres Körperfetts. Das lässt die Forscher hoffnungsvoll in die Zukunft schauen, vor allem in Hinsicht auf die Behandlung von fettleibigen Menschen. Jeder, der mit seiner Figur nicht zufrieden ist, wird die Botschaft gerne hören, dass es eine nicht-invasive Möglichkeit gibt, die das Absaugen von Fettpolstern unnötig macht. Die Wissenschaftler sehen in der Entwicklung des Pflasters außerdem die Chance, Stoffwechselstörungen wie zum Beispiel Diabetes besser behandeln zu können.

Gibt es Nebenwirkungen?

Medikamente, die weißes Fett in braunes Fett verwandeln, sind bereits auf dem Markt. Sie sind als Tabletten oder Injektionen erhältlich, haben aber unangenehme Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Übelkeit. Zudem stehen diese Medikamente im Verdacht, die Knochen brüchig zu machen, wenn der Patient sie über einen längeren Zeitraum einnimmt. Das Pflaster gibt die Wirkstoffe direkt in das Fettgewebe ab und das schaltet die Nebenwirkungen aus.

Wie sieht das Pflaster aus?

Wie die „Rheinische Post" schreibt, erinnert das Pflaster mit seinem Aussehen an ein Nadelbrett im Miniaturformat. Bei den „Nägeln" handelt es sich um 250 Nanopartikel, die über mikroskopisch kleine Nadeln das Medikament in die Haut abgeben. Bei den Mäusen klebten die Forscher das Pflaster unter den Bauch und begrenzten die Dauer der Behandlung auf vier Wochen. Alle vier Tage haben die Wissenschaftler das Pflaster ausgewechselt und nach der Testphase hatte jede Maus 20 % ihres Körperfetts verloren.

Drohen langfristige Gefahren?

Auch wenn sich bei den Mäusen im Labor keine Nebenwirkungen gezeigt haben, ob es vielleicht langfristige Risiken gibt, ist noch nicht bekannt. Viele Mediziner sehen den Einsatz von Nanopartikeln über einen längeren Zeitraum kritisch. Die Studie aus den USA äußert sich zu diesem Thema leider nicht. Es bleibt also abzuwarten, bis es eine Langzeitstudie gibt, die über mögliche Gefahren Auskunft gibt.

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