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Die deutsche Wirtschaft boomt weiter

25/11/2017 16:22 CET | Aktualisiert 25/11/2017 16:22 CET
Reuters Staff / Reuters

Mit der wirtschaftlichen Lage ist es so wie mit dem Wetter: Es wird immer besser. So sieht es zumindest die noch amtierende Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD).

Das Wetter muss gut sein, denn die deutsche Wirtschaft boomt, was unter anderem an der guten Konsumlaune der Verbraucher liegt. Die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank lässt den Verbrauchern auch keine andere Wahl, denn Geld auf die hohe Kante zu legen, lohnt sich nicht mehr.

Gute Geschäfte

Die deutsche Wirtschaft boomt bereits seit einigen Jahren und ein Ende dieses Booms ist nicht in Sicht. Die Wachstumsprognosen lagen Anfang des Jahres bei bescheidenen 1,5 Prozent und damit beim Niveau des Jahres 2016. Allerdings hat das Jahr 2017 drei Feiertage mehr und damit drei Arbeitstage weniger. Die beruhigende Botschaft der Bundesregierung lautet, dass sie ebenfalls die Prognose leicht angehoben hat, da mit einem weiteren Wachstum gerechnet wird. Für das kommende Jahr ist daher ein Wachstum von 1,6 Prozent durchaus möglich. Damit ist die scheidende Regierung einmal mehr vorsichtiger als die Wirtschaftsinstitute, die von einem Wachstum ausgehen, das 1,8 Prozent hat.

Ein bisschen unheimlich

Dass es in der deutschen Wirtschaft so rund läuft, ist vielen schon ein wenig unheimlich. Es vergeht mittlerweile keine Woche ohne Meldungen, die für Angst sorgen: Der Handel ist gefährdet oder das Wachstum droht zu sinken.

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So oder ähnlich lauten diese Meldungen, im Besonderen aus den USA. Dort gibt es offensichtlich einen Präsidenten, der nicht so ganz genau weiß, was er wirklich will. Aber selbst Donald Trump muss zugeben, dass Unternehmen aus Deutschland sehr erfolgreich sind. Im Moment wissen auch die Briten nicht, was sie wollen, außer dass sie die EU verlassen möchten. Wie sich das auf die Handelsbeziehungen auswirkt, steht allerdings noch in den Sternen.

Erfolge auf ganzer Linie

Die halbe Welt wettert gegen Deutschland und seinen Erfolg in der Exportwirtschaft. Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf das entstehende Handelsbilanzdefizit, was zum neuen Gift der Weltwirtschaft ausgerufen wurde. Aber in der deutschen Wirtschaft läuft es nun einmal vorzüglich. So konnte jetzt die Weru Fenster und Türen GmbH in ihrem Werk in Triptis im Saale-Orla-Kreis eine neue Isolierglasfertigung von LiSEC einweihen. Die 4,6 Millionen Euro teure Anlage schafft im Vergleich zu der alten Anlage doppelt so viele Scheiben in der Stunde. Zudem ist die Arbeit für die Mitarbeiter jetzt einfacher und da Ressourcen gespart werden, freut sich auch die Umwelt über die moderne Technik.

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