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Welcher Körpertyp bist Du - Ektomorph, Mesomorph oder Endomorph?

02/02/2014 10:01 CET | Aktualisiert 22/03/2015 12:42 CET

Es gibt unzählige Trainingsmethoden oder Strategien für die Ernährung um seinem Ziel des ästhetischen Körpers näher zu kommen. Dem einen oder anderen sollte dabei vielleicht aufgefallen sein, dass viele Ratgeber oder selbst ernannte Experten stark dazu neigen zu verallgemeinern. Oft habe ich schon gehört, dass man für einen effektiven Muskelaufbau acht bis zehn Wiederholungen absolvieren sollte und besonders viele Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen sollte. Das mag für einen gewissen Teil der Bevölkerung so sicherlich auch die richtig Strategie sein, jedoch würde ein anderer Teil der Menschheit bei diesem Prinzip ziemlich dumm aus der Wäsche gucken. Um effektiv und nachhaltigen Muskelaufbau betreiben zu können, ist es unabdingbar, seinen Körpertyp zu kennen und seine Strategie auf die Eigenschaften dessen auszulegen!

Heute unterscheidet man grob gesagt zwischen drei Körpertypen, wobei es hier auch zu gewissen Abweichungen oder Vermischungen kommen kann. Im Wesentlichen gibt es den ektomorphen Körpertyp, den mesomorphen Körpertyp und den endomorphen Körpertyp. Im Folgenden werde ich auf die drei Körpertypen eingehen, um diese genauer zu erläutern.

Der ektomorphe Körpertyp

Der ektomorphe Körpertyp ist gekennzeichnet durch wenig Masse und einem vergleichsweise schmächtigen und schlaksigen Körperbau. Der Muskelanteil des Körpers ist eher mager und geringhaltig. Auffällig bei diesem Typ sind die oftmals kleinen Schultern und flache Brust, dazu lange und dünnere Beine. Der ektomorphe Körpertyp hat es besonders schwer, Masse aufzubauen und die Waage ausschlagen zu lassen. Der Grund dafür liegt im extrem schnellen Stoffwechsel. Dieser sorgt dafür, dass die Energie aus der aufgenommenen Nahrung erst gar nicht in den Körperspeicher (Muskeln, Körperfett) aufgenommen werden. Für den ektomorphen Körpertyp liegt das Primär-Ziel also im Aufbauen von Masse. Hierfür empfehle ich folgende Strategie: Beim Krafttraining sollten große Muskelgruppen fokussiert werden, indem hauptsächlich Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken oder Klimmzüge ausgeführt werden sollten. Trainingseinheiten sollten nicht unnötig lang sein, denn die Energie darf beim ektomorphen Körpertyp nicht leichtfertig vergeben werden. Viel Essen ist angesagt - auch vor dem Schlafengehen eine große Portion Quark, Hüttenkäse oder Milch.

Der mesomorphe Körpertyp

Der Athlet unter den Körpertypen ist der mesomorphe Körpertyp. Eine gut definierte und ästhetische Körperform ist diesem Typ bereits in die Wiege gelegt worden. Dieser Typ ist von Natur aus stärker und mit einem geringeren Körperfettanteil gesegnet. Für den mesomorphen Körpertyp ist es ein Kinderspiel, Muskeln aufzubauen - jedoch auch deutlich einfacher, Fett anzulegen. Das Ziel sollte hier sein, den KFA im Vergleich zum Muskelaufbau gering zu halten. Die Strategie, welche ich hier empfehle, ist eine ausgewogene Kombination aus Krafttraining und Cardio-Training. Somit wird sicher gegangen, dass Muskeln effektiv aufgebaut werden und gleichzeitig Fett verbrannt wird. Am besten schließt der mesomorphe Körpertyp eine Krafttraining-Einheit mit einer 20-minütigen Cardio-Einheit ab. Bei der Ernährung sollte dieser Körpertyp verstärkt auf seine Energiebilanz achten.

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Der endomorphe Körpertyp

Der Endomorph hat es nicht gerade leicht, er baut zwar vergleichsweise schnell Muskeln auf, jedoch noch schneller Fett. Deswegen hat dieser Körpertyp es immer schwer, eine effektive Balance zwischen Muskelwachstum und Fettanteil zu finden. Der Körper des Endomorph ist zwar massig, jedoch sind die Muskelmassen in der Regel nicht besonders gut definiert. Sie sind eher rund und weich. Grund dafür ist ein sehr langsamer Stoffwechsel, der dafür sorgt, dass Energie aus der Nahrung schneller in den Körperspeicher (Körperfett, dann Muskeln) gelangt. Das Ziel des endomorphen Körpertyps ist es, seine Muskelmasse zu definieren und den Körperfettanteil zu senken. Hier sollte ein wesentlicher Teil des Trainings in den Bereich Cardio fallen, welches anschließend an das Krafttraining absolviert werden sollte. Dieses sollte auch etwas länger und intensiver ausfallen. Während des Krafttrainings kann der Endomorph seine Fettverbrennung ankurbeln, indem Supersätze absolviert werden. Die Ernährung des endomorphen Körpertyps spielt eine große Rolle. Hier sollten spezielle Ernährungspläne erstellt werden, welche darauf achten, wenig Kohlenhydrate und viele Proteine zu sich zu nehmen.

Die Muskelmacher haben auf Youtube dazu ein schönes Video, welches alles zusammenfässt:

Ich bin mir sicher, dass du dich in einem der drei Körpertypen wiedergefunden hast. Passe deine Strategie deinen Körper an - und nicht umgekehrt. Auch hier gilt, wer klug und strategisch vorgeht, baut effektiver und nachhaltiger seinen ästhetischen Körper auf.

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