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Social-Media-Vermarkter sehen in Facebook-Anzeigen den höchsten Return-on-Investment

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FACEBOOK
Dado Ruvic / Reuters
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Die US-amerikanischen Social-Media-Analysten von Social Frisch und der Firebrand Group haben im vergangenen Monat rund 500 Social-Media-Vermarkter weltweit nach dem Erfolg von Werbeanzeigen in sozialen Medien befragt. Davon berichtet das Onlinemagazin emarketer.com. Die Vermarkter sollten drei Social Media-Plattformen nennen: Den größten Erfolg mit der besten Rentabilität bescheinigten fast alle Marketer - mit rund 96 Prozent - dem sozialen Netzwerk Facebook. Keine andere Plattform erzeuge einen höheren Return on Invest, kurz ROI, als das Unternehmen aus Palo Alto.

Die beste Umsatzrendite hat Facebook

Auf Platz 2 wählen zwei Drittel (64%) der Befragten den Kurznachrichtendienst Twitter. Für 40 Prozent der Social Media-Vermarkter ist die Fotocommunity Instagram die Plattform, welche ihren Kunden die beste Umsatzrendite aus der Anzeigenschaltung beschert. Überraschenderweise fällt der Shootingstar - der Instant-Messaging-Dienst - Snapchat mit knapp 2 Prozent durch, bewertet emarketer.com die Studie. Es zeigt, dass die Online-Vermarkter in der Beratung lieber auf Vertrautes setzen. Snapchat ist für die meisten Kunden noch eine Welt für sich, da es überwiegend von Teens genutzt wird.

Facebook bietet auch die beste Zielgruppen-Targetierung

Schwere Zeiten für die Suchmaschine Google. Immer mehr Vermarkter entdecken Facebook als Werbeinstrument mit weniger Streuverlusten. Werbeanzeigen können besser adressiert werden, weil mehr soziodemographische Daten zur Eingrenzung der Zielgruppe vorliegen: Geburtsdatum, Ort, Beruf, Hobbys und Bildungsstand füllen viele Nutzer in ihren Profilen aus und liefern Marketern wertvolle Targetierungsmöglichkeiten. Besonders das sogenannte Retargeting-Modul von Facebook bietet die Möglichkeit, Besuchern der eigenen Firmen-Website beim Aufruf von Facebook mit Werbeanzeigen buchstäblich „hinterherzulaufen". Oft wundern sich Nutzer, warum bei Facebook Anzeigen der zuvor besuchten Website angezeigt werden. Dahinter steht eine einfache Technik, die für 14 bis 28 Tage den Besucher mit den selben Werbeanzeigen brandet. Im Unterbewusstsein brennt sich die Marke so ein und führt zu verstärkten Kaufabschlüssen.

„Mobile first": Mobil zuerst

Nach Einschätzung der Analysten von emarketer.com wird das Wachstum von Facebook von 14 auf 11 Prozent zurückgehen. Die magische Zahl von 1,5 Milliarden dürfte nach dieser Berechnung erst Ende 2016/Anfang 2017 geknackt werden. Ferner geht das Magazin davon aus, dass Facebook 82 Prozent seines USA-Umsatzes mit mobilen Werbeanzeigen verdienen wird. Dieser Trend ist noch nicht auf Deutschland übertragbar, aber alles deute auf eine stärkere Nutzung des Internet über mobile Endgeräte hin: „Mobile first" heißt das Stichwort und bedeutet, dass Unternehmen bei ihren Kommunikationsüberlegungen das Smartphone dem Computer vorziehen werden. Dafür sprechen auch die aktuellen Zahlen unterschiedlicher Institute, welche für die mobile Nutzung in Deutschland in diesem Jahr rund 50 Prozent prognostizieren.

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