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Merkel, die Chaos-Queen

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MERKEL ANGRY
RAINER JENSEN via Getty Images
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Fünf Thesen, warum wir der Grande Dame nicht mehr trauen können

These 1: Die Bundeskanzlerin hat eine Sackgasse beschritten, ohne umkehren zu wollen

These 2: Die Bundeskanzlerin beschönigt eine falsche Politik

These 3: Die Bundeskanzlerin hat die Medien gegen die Bürger positioniert

These 4: Normales, realistisches Denken ist nicht mehr erwünscht

These 5: Die Kanzlerin erkennt nicht die "Zeichen der Zeit"

Zu These 1: Dass Frau Merkel eine fahrlässige Öffnung für Menschen, die nicht in Not sind und großenteils aus wirtschaftlicher Motivation zu uns gekommen sind, nicht rückgängig macht und ohne jegliche Vernunfteinsicht in fraglichen Entscheidungsmustern verharrt, weist sie als Kohl-Schülerin aus: Hauptsache sitzenbleiben und der Dinge harren. Wer aber eine Sackgasse beschreitet und den Dingen ihren Lauf lässt, handelt töricht und - in the long run - für die Nation tödlich.

Zu These 2: Wir haben vor allem in dem Deal mit der Türkei erfahren müssen, dass hier deutsche und europäische Sicherheiten gegen eine fadenscheinige Schutzschildfunktion der Türkei für Flüchtlingsströme verramscht wurden. Statt sich selbst auf eine sinnvolle und nötige Grenzpolitik zu fokussieren, geht die Kanzlerin schnurstracks dem Abgrund auf dem eingeschlagenen Sackgassenweg entgegen.

Dass sie parallel dazu die Abschiebung von illegalen und kriminellen Zuwanderern/Migranten nicht mit aller Macht unterbindet und hier ihre durchaus vorhandene Exekutivkraft mit einsetzt, zeigt, dass sie am Wohl der Nation keinerlei wahres Interesse besitzt.

Was nicht in Merkels Konzept passt wird verbal kriminalisiert

Zu These 3: In seit dem zweiten Weltkrieg unvergleichlicher Weise wurden in den letzten ca. 10plus Monaten die meinungsbestimmenden Medien - von Zeitungen bis hin zu Rundfunk- und TV-Anstalten - auf eine maßlose Weise "gemainstreamed". Was nicht in das Konzept aus Berlin passt (und dass dieses Konzept mehr als hirnrissig und nicht nachvollziehbar ist, ist augenfällig deutlich), wird sofort verbal kriminalisiert oder mit "rechtspopulistisch" etc. betituliert.

Dass hier selbst das Handelsblatt und noch bis letzten Sommer honorige Moderationstalente der Öffentlich-Rechtlichen voll ins "Horn des Hofstaats" von Frau Merkel blasen, ist eine Form geradezu semi-didaktorischer zu nennender Qualität. Wer die Realitäten beim Namen nennt, wird dagegen marginalisiert oder zumindest aggressiv als nicht erwünscht beschrieben. Und klare Stimmen, wie etwa die von Peter Sloterdijk, ignoriert man einfach.

Zu These 4: Dass jüngst ein islamischer Vater in einem christlichen Krankenhaus bei der Entbindung seiner Frau die Kruzifixe abhing (ist ja nicht islamkonform, muss weg!), ist ein Zeichen, wie hirnlos wir offenbar einem Denken das Feld räumen, das wir mit Verve bekämpfen sollten. Weltweit richten islamische Staaten täglich Menschen hin, weil sie sich zum christlichen Glauben bekennen. Und unsere sog. Geistlichkeit bemüht sich, einem "friedlichen Islam" seine Moscheen zu bauen.

Das wird so lange gut gehen, bis Islamanhänger die Oberhand gewinnen. Aber das sollten wir mit allen Mitteln bekämpfen. Realistisch gesehen, müssten wir alles daran setzen, dass wir eine Islamquote einführen, die eine gewisse Kontrolle gegenüber den radikalen Kräften des Islam erlauben. Dass derzeit wohl geschätzte 20 oder mehr Millionen Schwarzafrikaner nach Europa unterwegs sind, ohne dass wir ernsthaft über eine drastische Schließung der Außen- (und wohl auch langsam der Binnen-)Grenzen nachdenken, zeigt, dass dies offenbar politisch nicht
erwünscht ist.

Wie sieht die Zukunft Europas aus?

Wenn wir nicht bald umdenken und die Realität ins Auge fassen, werden wir in wenigen Jahren unseren Kindern ein Europa hinterlassen, das wir uns nie gewünscht hätten. Jetzt ist die Zeit zum Handeln!

Zu These 5: Dass Frau Merkel die Wirklichkeit schon lange nicht mehr sieht, zeigt ihre notorische Inflexibilität in Sachen Fakteneinschätzung. Wer die Zerstörung der sicheren Grundsituation in unseren mittleren und Großstädten seit letztem Herbst nicht wahrnimmt, wer die drastisch gewachsenen Kriminalitätsraten (die Dunkelziffer ist hier höher als die Presse das kundtut) nicht vehement angeht, wer die Furcht der Bürger als lässlich und unwichtig einschätzt, der kann sich nicht auf die Brust schreiben, dass er das Volk repräsentiert.

Frau Merkel folgt offenbar gewissen Opportunitäten, aber nicht der Ordnung der Fakten. Es gibt leider aber keine faktenersetzende Einbahnstraßenpolitik, die eine gesunde Zukunft für eine Nation garantiert. Dass ihr das kein Hofsouffleur zuflüstert, ist schade. Man müsste mal wieder an die Revitalisierung des Hofnarren nachdenken, der alles sagen, durfte, auch die Wahrheit.

Als Pastorentochter könnte sie vor allem auch mal wieder bei Luther nachlesen, der die Freiheit eines Christenmenschen auch als das freie Eintreten für echte Rechtsstaatlichkeit begriff. Und dass uns das Evangelium eigentlich nicht mehr und nicht weniger zumutet als die Fakten und die Realität wahrzunehmen - und mit Gottes Hilfe dem handelnd zu entsprechen suchen.

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