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So verbessern Sie die Kommunikation in Ihrem Unternehmen (Teil 1/3)

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Unternehmen sind produktiver, wenn Mitarbeiter richtig miteinander kommunizieren können. Gute Kommunikation führt zu besserer Zusammenarbeit, besserem Austausch von Informationen und Wissen und zu weniger Missverständnissen und Konflikten.

Der Weg zu guter Kommunikation ist kein leichter - und es müssen drei Meilensteine erreicht werden, die wir hier in drei einzelnen Artikeln besprechen werden: Persönliche Kommunikationsstärke, Kommunikation im Team und unternehmensweite Kommunikation. In diesem ersten Artikel beginnen wir mit uns selbst als Individuen.

Selbsterkenntnis: Der Schlüssel für Veränderung und Lernprozesse

Ihre Selbstwahrnehmung beeinflusst, wie Sie mit anderen kommunizieren. Und nur, wenn Sie sich sowohl Ihrer Stärken als auch Ihrer Schwächen bewusst sind, Ihrer Motivationen und Ihrer Einschränkungen, nur dann können Sie Verbesserungs- und Entwicklungschancen erkennen. Dazu müssen Sie in der Lage sein, das einfache Verhaltensmuster zu durchbrechen, das wir nur allzu oft anwenden:

1. Auslöser:
Wir nehmen etwas wahr, das etwas in uns auslöst (z. B. spricht uns jemand an).

2. Impuls:
Auf der Grundlage gewohnter Verhaltensmuster initiieren wir eine bestimmte Reaktion.

3. Verhalten:
Wir tun, was wir in solchen Situationen immer tun.

Sie können Ihre Selbsterkenntnis schulen, wenn Sie versuchen, dieses Muster zu erweitern, indem Sie vor Ihrem Verhalten zwei weitere Schritte integrieren: Bewerten Sie die spezifische Situation zunächst und entscheiden Sie dann bewusst, wie Sie darauf adäquat reagieren.

Gefühle annehmen und mit ihnen umgehen

Jeder Mensch hat jederzeit Gefühlsregungen. Es hat keinen Zweck, sie bei der Arbeit zu leugnen, zu ignorieren oder zu unterdrücken.

Im Gegenteil: Oft entstehen dadurch gerade Probleme, weil unsere Gefühlslage in einer spezifischen Situation oft deutliche Auswirkungen auf unser Verhalten hat.

Es ist daher eine wichtige Voraussetzung für erfolgreiche Kommunikation, dass Sie ...

- ein Bewusstsein für Ihr Gefühlsleben entwickeln und

- die Gefühlslage anderer erkennen und nachvollziehen können

An negativen Gefühlen kommen im Arbeitsumfeld besonders oft Besorgnis, Verärgerung, Scham und Angst vor. Machen Sie sich die Mühe, sich selbst zu beobachten, wenn Sie eine dieser Emotionen bei sich selbst bemerken und entwickeln Sie dafür jeweils eine individuelle Bewältigungsstrategie.

Wie in allen Gebieten macht hier Übung den Meister: Sie werden kontinuierlich besser mit negativen Gefühlen umgehen können.

Anstand und Werte: Seien Sie ein vertrauenswürdiger Gesprächspartner

Neben Selbsterkenntnis und emotionaler Intelligenz ist Ihr Anstand der letzte Baustein Ihres persönlichen Fundamentes für erfolgreiche Kommunikation.

Faustregel: Seien Sie immer so ehrlich wie möglich, so offen wie möglich und versuchen Sie stets, eine Lösung anzustreben, die sowohl Ihnen als auch Ihrem Gegenüber zugutekommt.

Wenn Sie als zuverlässig, ehrlich und vertrauenswürdig wahrgenommen werden, werden Sie Ihrerseits auch eher Offenheit und Ehrlichkeit von anderen erfahren.

Diese drei Aspekte sind Ihr Werkzeug für erfolgreiche Kommunikation. Im nächsten Teil dieser Artikelserie werden wir dieses Werkzeug beim Austausch mit Kollegen nun zur Anwendung bringen.

Wenn Sie gerne mehr über das Thema erfolgreiche Kommunikation erfahren möchten, dann downloaden Sie Daniela Rohan eBook Navigating Conversations in the Workplace.

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