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Das sind die kuriostesten Fundstücke der diesjährigen Wiesn

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6,3 Millionen Menschen besuchten dieses Jahr das Münchner Oktoberfest - logisch, dass da so einiges liegen bleibt. Egal ob verlorene Handtasche, Trachtenjanker oder vergessenes Gebiss, alles findet im Münchner Fundbüro seinen Platz und wartet auf die Zusammenführung mit dem Besitzer. Hier die kuriosesten Fundsachen der Wiesn 2014:

Das Oktoberfest ist zu Ende, nun geht die Arbeit im Fundbüro erst richtig los. Im Laufe der 16 Oktoberfesttage wurden 3.646 Fundstücke dort abgegeben.

Die wohl skurrilsten Gegenstände, die ihren Weg ins Fundbüro fanden, sind dieses Jahr eine verlassene Katzentransportbox, eine fünf Kilo schwere Eisenkugel und der wohl ärgerlichste Verlust - vier Tickets zu einem FC Bayern Spiel.

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Mehr zu den skurrilen Wiesn-Fundstücken auf STYLIGHT.de

Neben allerhand verrückten Dingen, Hunderten von Handys, Schlüsseln und Ausweisen, werden vor allem verwaiste Kleidungsstücke ins Fundbüro in der Oetztaler Straße gebracht. Bei der Menge an Dirndln, Lederhosen und Landhausblusen, die im Fundbüro auftauchen, stellt sich die Frage: Was oder besser wer brachte die Personen dazu, sich auf dem Festplatz ihrer Tracht zu entledigen und diese auch noch dort zu vergessen?

Wer selbst seine Jacke oder doch etwas Prekäreres auf der Theresienwiese verloren hat, hat gute Chancen es im Fundbüro wieder zu finden. Einzige Ausnahme ist stark verschmutze Kleidung, diese wird gleich entsorgt und ist somit für immer verloren.

Dieses Jahr landeten insgesamt 770 gefundene Kleidungsstücke im Wiesn-Fundbüro, eigentlich ja eine geringe Anzahl, wenn man bedenkt, dass sich rund 6,3 Millionen Menschen auf dem weltweit größten Volksfest 6,5 Millionen Liter Bier hineingekippt haben.

Da lässt man die Jacke gerne mal unter dem Tisch hängen oder vergisst im Eifer des Gefechts den geliebten Trachtenhut auf dem Kopf des Wiesnflirts.

Im Fundbüro ereignen sich auch nach dem Oktoberfest noch so einige witzige Dinge. So besuchte dieses Jahr ein Herr aus der Nähe von Dortmund - lustigerweise selbst Fundbüroleiter von Beruf - im dritten Jahr in Folge die Oetztaler Straße, um mal wieder nach einer verlorenen Jacke zu fragen.

Der Stammgast ist dort mittlerweile bekannt und wird nächstes Jahr wohl sicherheitshalber ohne Jacke auf die Wiesn gehen.

Ein wahrer Evergreen im Fundbüro: Gebisse! Auch dieses Jahr verlor wieder jemand seine Beißer auf der Theresienwiese. Zum Glück trinkt sich eine Mass Bier auch ohne Zähne gut. Der wohl größte Pechvogel verlor sein nagelneues iPhone 6 im Volksfest-Chaos. Gekauft und im selben Monat gleich wieder verloren - das tut weh.

Auch etwas auf dem Oktoberfest liegen gelassen? Noch bis 30. Januar 2015 haben Sie die Möglichkeit, die Fundstücke aus dem Fundbüro in der Oetztaler Straße in München abzuholen, danach werden die Wertgegenstände versteigert.