Huffpost Germany
BLOG

Eine offene Plattform für kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Tatjana Rogalski Headshot

Wie ich meinen Wohlfühlfaktor bereits nach dem Aufstehen steigere

Veröffentlicht: Aktualisiert:
WOMAN RELAXING
KNSY via Getty Images
Drucken

Entschleunigung fängt nach dem Aufstehen an. Statt Hektik könnte man es mit Ruhe und einem gepflegten Morgenritual versuchen.

Kennst Du das, wenn Du morgens aufstehst, muss schon alles schnell gehen, damit Du den Zug kriegst, schnell zur Arbeit fährst, weil Du direkt um 8 Uhr oder vielleicht früher ein Meeting hast? Du schiebst Dir etwas Essbares zwischen die Kiemen oder besser noch Du holst Dir schnell etwas unterwegs und einen Kaffee-to-Go - der tut es auch.

Es gibt unzählige Beispiele dafür, wie wir aus dem Bett hüpfen und die Hetzjagd schon beginnt. Ich stehe bewusst langsam auf und gestalte mein Morgenritual dementsprechend. Denn wie wir den Tag beginnen, so verläuft er meistens auch. Entschleunigen ist bei mir oberste Priorität. Nichts kann so wichtig sein, dass wir unsere Existenzbedürfnisse hinten anstellen sollten.

Abends vor dem Schlafengehen lege ich mir das Outfit für den nächsten Tag zurecht, damit ich morgens nicht in Hektik gerate. Das Wichtigere ist, ich schaue noch mal in den Kühlschrank und stelle mir das Mittagessen für die Arbeit zusammen. Morgens brauche ich es nur aus dem Kühlschrank zu nehmen und in die Tasche zu packen.

Dankbarkeit gibt Kraft

Schon wenn ich die Augen aufreiße und sich dieses negative Gefühl „Oh nö du musst jetzt aufstehen. Kein Bock!" breitmachen will, bremse ich diese Gedanken, in dem ich mir direkt bewusst mache, dass es nur der innere Schweinehund ist, der sich da meldet.

Wenn ich meine Füße in die Pantoffeln stecke, wimmele ich sie ab und denke daran, dass ich dafür dankbar bin, ohne fremde Hilfe aufzustehen und rüber ins Bad zu laufen, um mein Morgenritual zu vollziehen. Also der Tag fängt demzufolge bei mir mit Dr. Hauschka an. Gott sei Dank.

Die Morgengymnastik konnte ich mir leider noch nicht angewöhnen, ist aber auch nicht mein Fall und es ist okay. Stattdessen ist das Morgengebet eine Art Meditation für mich. Währenddessen besinne ich mich, was für mich tatsächlich wichtig ist und im Vordergrund steht. Dadurch verankert sich die Dankbarkeit, die ich mir direkt nach dem Aufstehen bewusst mache, noch mal.

Veränderung wirkt

Danach schalte ich meine Wellness-Musik ein, oder auch mal was Rockiges. Das variiert nach Laune. Das entspannt mich und lässt mich ruhig in den Tag starten.

Da ich den Kaffee aufgegeben habe und nur noch ab und zu daran nippe, habe ich mir angewöhnt, entweder schwarzen Tee mit Milch oder einen Matcha Latte mit etwas Honig zu trinken. Dazu gibt es dann meistens selbst gebackenes Brot. Gekauftes Brot gibt es nur in Ausnahmefällen. Mag sein, dass ich mir das einbilde, aber mein Hautbild hat sich aufgrund dieser Umstellung verbessert und die innerliche Unruhe hat sich um einiges gelegt.

Während der Fahrt höre ich etwas, was meiner Laune entspricht. Bin ich mies gelaunt aufgestanden, so höre ich etwas Aufheiterndes. In den meisten Fällen hilft es.

Wie sieht Euer Morgenritual aus?

Dieser Beitrag erschien auch bei tatjana-rogalski.de

2015-11-12-1447332656-6784274-Facebook2.jpg

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Auch auf HuffPost:

Männer aufgepasst: Darum könnte eure Wut tödlich sein!

Lesenswert: