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Fünf Mal einfach Spenden

02/08/2015 20:39 CEST | Aktualisiert 02/08/2016 11:12 CEST
thinkstock

Überall fehlt es an Geld, Kapazitäten und Unterstützung - ob es sich nun um Umweltkatastrophen, Hungernöte oder Flüchtlingswellen handelt. Aus nachhaltiger Sicht brauchen wir eine Systemtransformation - auf kurze Sicht benötigen wir simple Wege zu helfen. Hier werden fünf Ideen skizziert:

1. Share the Meal: Ein Klick auf dem Smartphone und 40 Cent gehen vom eigenen Konto zu einem Kind in Lesotho. Dieses Kind kann sich einen Tag davon ernähren. Durch die Distanz wirkt das Problem irreal - aber im digitalen Zeitalter macht diese App das Spenden leicht zugänglich. Immerhin gibt es zwanzig Mal so viele Smartphone Nutzer wie es hungernde Kinder gibt.

2.Goodeed: Spenden ohne Geld zu geben. Die französische Idee gibt der sonst nervigen Werbung einen Sinn. Auf einer Plattform werden Werbespots gezeigt und sobald man sie mehr als 20 Sekunden verfolgt, werden 80 Prozent der eingenommenen Beträge für einen guten Zweck gespendet. So kommen auch geldlose Studenten zum spenden.

3. Ecosia: das faire Pendant zu Google. Ähnlich wie Goodeed gibt die faire Suchmaschine 80 Prozent ihrer Einnahmen an Umweltschutzprogramme ab. Derzeit geht das Geld an das „Greening the Desert"-Projekt von WeForest in Burkina Faso. Bisher haben mehr als 2, 5 Millionen Nutzer 3 Millionen Euro gespendet und damit über 2 Millionen Bäume gepflanzt - ganz ohne direkte Spenden.

4. Boost Project: eine Funktion, welches ganz einfach beim Online-Shopping das Spenden ermöglicht. Das gute dabei: man kann sich aussuchen, wohin sein Geld geht. Sobald man etwas im Internet ersteigern möchte und das Tool Bar von Boost auf der entsprechenden Seite akkreditiert ist, kann man darauf klicken und die Provision geht an die eingetragene Organisation. Bisher sind schon mehr als 200 Charities gelistet - wem seine Lieblings-Organisation fehlt, kann das vermerken.

5. Easyjet: Der Fluganbieter versucht es auf die traditionelle Art und Weise: per Sammelbüchse bzw. Klingelbeutel. Seit mehreren Jahren sammelt der Anbieter auf seinen Flügen Spenden für einen guten Zweck; diesen Sommer gehen die Erträge an das UNICEF Impfprogramm. Das Prinzip funktioniert noch: 5 Millionen Euro sind dabei schon zusammen gekommen.


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