BLOG

Eine offene Plattform fĂŒr kontroverse Meinungen und aktuelle Analysen aus dem HuffPost-Gastautorennetzwerk

Sylvia Sima Headshot

Diese 36 Dinge sollte dein Kind bis zum 3. Geburtstag erlebt haben

Veröffentlicht: Aktualisiert:
KINDERGARTEN
Maskot via Getty Images
Drucken

Es heißt nicht umsonst, dass die ersten drei Jahre die wichtigsten im Leben eines Kindes sind. Zwar können wir uns an nur noch wenige Augenblicke dieses Lebensabschnittes erinnern, doch wir tragen das Erlebte ein ganzes Leben in uns.

Wir bauen auf diesen drei Jahren auf: Unser Weltbild, unser Selbstwert, unser Bild von uns selbst.

Diese 36 Dinge sollte dein Kind erlebt haben

1. Bonding: Gleich nach der Geburt Haut an Haut kuscheln, bringt die Liebeshormone so richtig in Schwung.

2. Gehalten werden: Babys wollen gehalten werden. Sie brauchen das GefĂŒhl von Sicherheit, NĂ€he und WĂ€rme fĂŒr ein gesundes Aufwachsen.

3. Nahrung mit Liebe: Babys brauchen Nahrung, Liebe und NĂ€he - all das bekommen sie in perfekter Dosis beim Stillen. Wusstest du, dass Babys an der Brust etwa 600 Stunden innigste NĂ€he in den ersten sechs Monaten verbringen? NatĂŒrlich bekommen auch Babys, die mit der Flasche gefĂŒttert werden, Liebe und Körperkontakt - das eine schließt das andere nicht aus.

4. Ihren nackten Bauch mit KĂŒssen bedecken.

➚ Mehr zum Thema: 50 Alltagstipps fĂŒr geborgenes Aufwachsen

5. Getragen werden: Alle Babys sind Traglinge und wollen getragen werden. Es genießt den neuen Blickwinkel auf die Welt, die neue Perspektive und kann Reize besser verarbeiten, weil es sich wohl und geborgen fĂŒhlt. Und wenn einmal alles zu viel wird, dann vergrĂ€bt es sein Gesicht bei Mamas Busen.

6. Baden mit Mama und Papa.

7. In Geborgenscheit schlafen: FĂŒr viele Eltern ist es das Ziel, ihrem Kind möglichst schnell anzugewöhnen, alleine einzuschlafen, im eigenen Bett und im eigenen Zimmer zu schlafen. Dabei sind Babys GesellschaftsschlĂ€fer und brauchen die NĂ€he von ihren Eltern, um gut schlafen zu können. Das muss nicht im selben Bett sein - Co-Sleeping bietet viele Möglichkeiten.

8. Ihren Sammeltrieb ausleben: Steine, BlÀtter, Stöcke, Kastanien, Eicheln, Tannenzapfen, Moos, Baumrinde - ach, es kann so vieles gesammelt werden!

9. Verstecken spielen: Fast schon instinktiv verstecken alle Eltern ihr Baby unter einem Tuch oder sie verstecken sich selbst und rufen dann was? Kuckuck! Ein wunderbares Spiel, das jedes Kind liebt.

10. Mit Farben experimentieren.

11. Mit Ton kneten und spĂŒren, wie sich das Material in ihren HĂ€nden verĂ€ndert.

12. In die Luft geworfen und wieder aufgefangen werden.

13. Sich so richtig dreckig machen: Es braucht nicht mehr als Wasser und Erde (oder Sand) und die Sauerei kann losgehen!

14. Vorgelesen bekommen: Am besten jeden Tag. Man kann Kindern gar nicht zu viel vorlesen. Und sie lieben es. Es tut der Eltern-Kind-Bindung und der Sprachentwicklung gut.

15. Tiere streicheln: Kinder und Tiere haben eine magische Verbindung. Sobald Kinder die ersten Rollenspiele ausprobieren, sind sie Hunde, Katzen, Schlangen. Sie lieben TierbĂŒcher, gehen gerne in den Zoo oder auf den Bauernhof und können Tierlaute einfach nachmachen. Nichts macht Kinder glĂŒcklicher als der Umgang mit Tieren: Sie zu streicheln, zu fĂŒttern und sich um sie zu kĂŒmmern.

16. Stolpern: Kinder lieben es, die Welt zu entdecken. Manchmal geht dabei etwas schief. Etwa, wenn sie ĂŒber ihre FĂŒĂŸe stolpern, vom Laufrad fallen oder mit Kopf voran die Rutsche bezwingen. Was sie aber nicht mĂŒssen, ist aufstehen, Krone richten und weitergehen. Sie dĂŒrfen weinen und getröstet werden.

17. Einen großen Turm aus Bausteinen bauen.

18. Baustellen beobachten: An jeder Baustelle, an der man vorbeikommt, darf man ein paar Minuten innehalten und einfach nur beobachten. Das wird nie langweilig.

19. Laden in der KĂŒche ausrĂ€umen.

➚ Mehr zum Thema: Kinder brauchen die Natur

20. Bei der Gartenarbeit helfen: Ob Tomaten Ernten, Basilikum zupfen oder Samen aussĂ€en. Eine super Erfahrung fĂŒr alle Kinder und es braucht nicht mehr als einen Blumentopf!

21. Fotos anschauen: Je Ă€lter Kinder werden, desto mehr interessieren sie sich fĂŒr Babys und auch dafĂŒr, wie sie als Baby ausgeschaut haben. Schaut euch gemeinsam Fotos an!

22. Kitzelspiele und Kniereiter spielen.

23. Mit anderen Kindern spielen und Freunde finden: Kinder brauchen andere Kinder fĂŒr ihre Entwicklung. Eine Sandkastenbekanntschaft kann ein ganzes Leben halten.

24. BlumenstrĂ€uße pflĂŒcken: Beim Ausflug in den Wald oder auf einer Wiese einen bunten Strauß Blumen pflĂŒcken, die Nase in die Blumen stecken und die verschiedenen GerĂŒche wahrnehmen. Herrlich!

25. Einen Schnee-Engel machen.

26. Seifenblasen pusten - so viele und so oft nur geht!

27. In Kirschkernen baden und sich dabei selbst spĂŒren - ein BĂ€llchenbad oder ein Bad in Kastanien gehen natĂŒrlich auch.

28. Sich von oben bis unten mit Creme eincremen und dann auf dem Po rutschen. Eine Malerunterlage schont den Boden!

29. Einen Handmixer bedienen: Vieles geht heute elektrisch, doch nur wenn das Kind etwas selbst macht, erlebt es Selbstwirksamkeit.

Pointiert und meinungsstark: Der HuffPost-WhatsApp-Newsletter

2016-07-22-1469180154-5042522-trans.png

30. Einen Kuchen backen und dann mit HĂ€nden essen.

31. Ein Picknick machen - gerne auch im Wohnzimmer, wenn es draußen schon zu kalt ist.

32. Beim Lagerfeuer sitzen und WĂŒrstel essen - eine Urerfahrung.

33. Spielen, spielen, spielen, spielen. Ein Kind braucht viel Zeit zum Spielen und die soll es auch bekommen.

34. In der KĂŒche mithelfen: Mit einem kleinen Messer Tomaten und Champignons schneiden, ein Ei zerteilen, den KĂ€se reiben, den Strudel einrollen. Dabei kann dein Kind dir helfen und wird viel Freude dabei haben!

35. Seine FĂŒĂŸe im Sand eingraben und die KĂŒhle genießen.

36. Bedingungslos geliebt werden und in Geborgenheit aufwachsen.

Der Beitrag erschien zuerst auf Welovefamily.

(kap)

____

Lesenswert:

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

2017-03-08-1488965563-6721107-iStock482232067.jpg

Ihr habt auch ein spannendes Thema?
Die HuffiPost ist eine Debattenplattform fĂŒr alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blog-Team unter blog@huffingtonpost.de.