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Sung-Hyung Cho
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Sung-Hyung Cho wurde 1966 im südkoreanischen Busan geboren. In Seoul studierte sie Kommunikationswissenschaft, ab 1990 kam Cho in Marburg Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Philosophie, 1999 dann Elektronisches Bild an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

In den 2000er-Jahren arbeitete sie als Schnittassistentin für Serien wie "Ein Fall für zwei".

Seit Ende der 90er-Jahre konzipiert sie Musikvideos und Werbevideos. Ihr 2006 erschienener Film "Full Metal Village" über das Festival in Wacken wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Für ihren 2016 erschienenen Kinofilm "Meine Brüder und Schwester im Norden" über Nordkorea musste sie ihre südkoreanische Staatsbürgerschaft aufgeben und die deutsche annehmen müssen – sonst hätte sie nicht einreisen dürfen und müsste in Südkorea Strafen fürchten.

Nach verschiedenen Lehraufträgen an Universitäten ist Cho nun Professorin für Künstlerischen Film an der Hochschule der Bildenden Künste Saar.

Beiträge von Sung-Hyung Cho

Ich war in Nordkorea wie viele andere - aber ich habe es mit anderen Augen gesehen

(3) Kommentare | Veröffentlicht 31. Juli 2017 | (04:21)

Ich habe mir einen Lebenstraum erfüllt: Ich war in Nordkorea, dem Teil meiner Heimat Korea, der seit Jahrzehnten abgeschottet ist.

Während meiner Zeit dort habe ich vieles gesehen, was die Nordkoreaner auch anderen Besuchern aus dem Westen gezeigt haben. Aber ich habe es mit anderen Augen gesehen.

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