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Meditation schenkt Mut und Gelassenheit

14/01/2016 10:37 CET | Aktualisiert 14/01/2017 11:12 CET

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Meditation schenkt Gelassenheit und stärkt die Verbundenheit mit anderen. Bild: Art of Living

Wären Sie gerne mutiger? Waren Sie bislang immer zu ängstlich, einen großen Schritt in eine bessere Zukunft zu machen? In herausfordernden Situationen ziehen wir uns oft in unser sicheres Umfeld zurück und reagieren einfach nur, statt zu handeln.

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Später bereuen wir es dann, nicht mutiger gewesen zu sein. Eben so, wie wenn wir die Wahl hätten zwischen einem Job, der gut bezahlt ist und den wir uns zutrauen, und etwas uns völlig Unbekanntem und Neuem.

Es ist nicht leicht, die Komfortzone zu verlassen und Neues zu wagen. Und doch steckt in so manchem das tiefe Bedürfnis, mal einen ganz anderen Weg einzuschlagen, einfach wirklich etwas Neues anzugehen. Allein der Mut, er fehlt.

Haben Sie schon einmal daran gedacht, dass Meditation Ihnen den Mut geben kann, den Sie gerne hätten? Und zwar für alle Situationen, die es im Leben zu meistern gilt? Denn innere Festigkeit und Mut, den Herausforderungen des Lebens zu begegnen, wachsen mit der Meditation. Es gibt keinen Grund für Angst, wenn der Geist keine Grenzen kennt. Dass er keine hat, erfährt er in der Meditation.

Meditation stärkt das Gefühl der Verbundenheit

Ist Ihnen aufgefallen, dass wir immer dann den Mut verlieren, wenn wir uns einer Sache nicht verbunden fühlen? Wie einfach ist es doch, vor einer Gruppe von Freunden zu singen, nicht jedoch vor einer großen, unbekannten Menschenmenge.

Das liegt daran, dass wir tief in uns drin spüren, dass wir ein Teil unserer Freunde sind, deshalb fühlen wir uns wohl. Singen wir vor unbekannten Menschen, dann fürchten wir uns vor ihrem Urteil.

Die alten vedischen und yogischen Texte, wie zum Beispiel die Yoga Sutras des Patanjali, sagen, dass jegliche Form von Furcht aus dem Gefühl der Trennung erwächst, einem Mangel an Verbundenheit zwischen „mir und anderen".

Meditation gibt uns das Gefühl, dass wir viel größer sind als alle Probleme. Wenn Sie also das nächste Mal vor einer Situation stehen, vor der Sie sich fürchten, so zum Beispiel vor einer Prüfung, dann nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit zum Meditieren.

Vor der Meditation ist es hilfreich, tiefe Atemzüge zu nehmen. Achten Sie hier vor allem auf Ihre Ausatmung. Nehmen Sie dabei Ihre Gefühle wahr, wie beispielsweise das „Grummeln in der Magengrube" oder ein Zusammenziehen der Brust.

Richten Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit auf die Sinnesempfindungen Ihres Körpers. Atmen Sie dabei weiter, ohne die Gefühle dabei loswerden zu wollen. Nehmen Sie wahr, wie Sie sich fühlen, nachdem Sie die Übung ein paar Minuten gemacht haben.

Mit Meditation wächst auch unser Bewusstsein.

Mithilfe der Meditation wächst auch unsere Bewusstheit. Jeder Augenblick wird wertvoll, sei er nun angenehm oder unangenehm. Mit der Zeit wird der Geist durch die Meditation gelassener im Umgang mit Furcht und anderen Gefühlen.

Hören wir auf, der Furcht Widerstand zu leisten, dann kommt nach und nach auch der uns innewohnende Mut zum Vorschein, so paradox das klingen mag. Denn die Dinge, denen wir Widerstand leisten, die bleiben und verstärken sich. Besitzen wir die Kraft, unsere Angst zuzulassen, dann verschwindet sie allmählich.

Bei all dem ist die Meditation sehr hilfreich, denn sie öffnet uns einen Zugang zu uns selbst und all den Fähigkeiten, Stärken, kurz dem Potenzial, das in uns steckt.

Viele unserer Bedenken, Ängste und Sorgen sind Gedanken, die unser Geist immer und immer wieder recycelt. Um bei der Meditation trotz dieser Gedanken tiefer in sich eintauchen zu können, helfen Mantras (heilige Kraftsilben). Die Sahaj Samadhi Meditation der Organisation The Art of Living beispielsweise ist eine solche Mantrameditation, die den Geist aus dem Gedankenkreislauf herausholt und damit tiefe Entspannung zulässt. Ist der Geist klar, dann ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass wir richtige Entscheidungen treffen und auch ausbrechen können aus mentalen und emotionalen Begrenzungen.

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Atemübungen steigern den Pranalevel im Körper, wir fühlen uns fitter und nehmen Herausforderungen gelassener an. Bild: Art of Living

Meditation erhöht unser Energieniveau

Es ist Prana oder die Lebensenergie, die uns stark, enthusiastisch und selbstbewusst macht. Ist unser Pranalevel hoch, dann sind wir auch mutiger. Atemübungen und Meditation erhöhen den Level an Prana in unserem Körper nicht zuletzt deshalb, weil mit regelmäßiger Praxis die Ausschüttung von Stresshormonen sinkt.

Außerdem ist unsere Lunge nachweislich das Organ, mit dessen Hilfe die meisten Toxine aus unserem Körper geschwemmt werden. Trainieren wir mit täglichen Atemübungen, wie zum Beispiel der Kapal Bhati Pranayama (wörtl. „Atemübung für eine glänzende Stirn") , unsere Lunge, dann kann diese auch mehr Giftstoffe ausscheiden. Ergebnis: Wir sind gesünder, haben mehr Energie zur Verfügung und auch mehr Kraft, um unser Leben gelassen zu leben.

Tipp: Meditieren Sie jeden Tag zehn bis 15 Minuten vor der Arbeit. Das macht Sie stark für den Tag und gibt Ihnen die Power, allen Situationen mit innerer Gelassenheit zu begegnen.

Meditation beruhigt nicht nur uns selbst, auch unser Umfeld wird friedlicher, weil wir friedvolle Schwingungen aussenden. In großen Gruppen wirkt sich Meditation sogar auf ganze Regionen, je nach Anzahl der Meditierenden sogar auf den ganzen Globus aus. Seien Sie dabei, wenn am 17. Januar 2016 die erste weltweite Friedensmeditation auf Facebook startet. Unter dem Stichwort "One World, One Meditation" leitet der spirituelle Lehrer und Friedensbotschafter Sri Sri Ravi Shankar die Meditation an. Um 15.30 Uhr geht`s los.

Die Friedensmeditation ist eine der Auftaktveranstaltungen zum World Culture Festival vom 11.-13. März 2016 in Neu-Delhi, Indien.

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