BLOG

6 Tipps, um Deine Yogapraxis zu verbessern

09/05/2016 13:05 CEST | Aktualisiert 10/05/2017 11:12 CEST
Art of Living

2016-05-07-1462622536-639793-ArtofLivingYogaPraxisverbessern2.jpg

Jeder Körper ist einzigartig. Geduld und regelmäßiges Üben machen ihn geschmeidiger. Bild: Art of Living

Wärst Du gerne gesünder, fitter, immer gut drauf und gelassen, egal, was kommt? Geht nicht? Geht doch - mit Yoga! Machst Du regelmäßig Yoga, bleibt Dein Körper gesund, hat bessere Abwehrkräfte, Dein Geist wird gelassener und damit Deine Fähigkeit gestärkt, allen Herausforderungen mutig zu begegnen. Oder wie es der spirituelle Lehrer und Friedensbotschafter Sri Sri Ravi Shankar formuliert:

Yoga bringt Dich Deiner wahren Natur näher. Yoga und seine Techniken helfen Dir, mit der Natur in Harmonie zu leben. Frieden ist unsere ureigene Natur, und Yoga ist es, das Dich zum inneren Frieden führt.

Hier ein paar Tipps, wie Ihr Yoga für Euch zum Erlebnis macht. Denn mit der richtigen Einstellung geht alles leichter.

1. Behandelt Euren Körper liebevoll. Schafft Ihr es beispielsweise bei der Vorwärtsbeuge im Stehen erst mal nicht, mit den Händen den Boden zu berühren, dann macht das gar nichts. Das kommt mit der Zeit, Übung macht den Meister. Vergleicht Euch auch nicht mit anderen, denn jeder Körper ist anders und wird im Laufe der Zeit flexibler. Macht beim Yoga also immer nur das, was Euch bequem möglich ist.

Wie es schon in den Patanjali Yoga Sutras, einem alten indischen Text zum Yoga, heißt, ist es das Wichtigste bei den Yogaübungen, diese standsicher und bequem auszuführen. Die Übungen also in Ruhe und ohne Überlastung des Körpers machen, dann seid Ihr auf der richtigen Seite. Gleichzeitig gilt: Nicht faul sein und bei allem immer lächeln, das entspannt die Gesichtsmuskeln.

2. Ein Lächeln beim Yoga ist also das A und O. Es ist auch ein guter Indikator dafür, ob Du die Yogaübung richtig machst. Denn überdehnst Du den Körper, ist das Lächeln das erste, was verschwindet. Weniger ist manchmal mehr. Oder vielleicht liegt Dir eine bestimmte Yogaübung auch nicht, dann mach doch einfach eine andere. Die Auswahl ist riesig!

3. Wesentlich beim Yoga ist auch die Atmung, denn sie ist es, die Yoga von reinen Dehnübungen unterscheidet. Das Atmen bringt Dich ins Hier und Jetzt, hält Dich ganz bei der Yogaübung. So ist es leichter, die Position zu halten, außerdem wird der Geist ruhiger. Der Atem hilft zudem dabei, noch ein wenig tiefer in die Dehnung hineinzugehen. Spüre in die Yogaübung hinein und werde Dir Deines Körpers bewusst.

2016-05-07-1462623458-6467024-ArtofLivingYogaPraxisverbessern1.jpg

Yoga führt zu innerem Frieden. Bild: Art of Living

4. Yoga bedeutet auch, seinen Körper mit Respekt zu behandeln. Es geht beim Yoga also nicht nur um eine sportliche Übung. Yoga hilft dabei, sich selbst, andere und das Leben besser zu verstehen. Mit diesem Verständnis wird die tägliche Yogapraxis zum Erlebnis.

5. Yoga macht Dich bewusster. D. h. je regelmäßiger Deine Yogaübungen, umso bedachter gehst Du auch durch den Alltag. Du fängst an, Dich selbst besser zu beobachten und findest heraus, dass Du beim Stehen zum Beispiel immer ein Bein mehr belastest als das andere. Das ist eine wunderbare Chance, denn so kannst Du Deinem Körper helfen, Alltagsbeschwerden besser in den Griff zu kriegen.

6. Yoga heißt nicht, nur körperliche Übungen zu machen. Yoga ist immer schon ein Mix aus Yogaübungen (Asanas), Pranayamas, Sudarshan Kriya und Meditation. Auch die Patanjali Yoga Sutras sind ein integraler Bestandteil einer ganzheitlichen, traditionellen Yogapraxis. Denn wir bestehen nicht nur aus unserem Körper, der vor allem über die Asanas angesprochen wird. Auch unser Geist fordert Zuwendung, hierfür sind die Atemübungen (Pranayamas) sowie die Sudarshan Kriya gedacht. Die Meditation spricht die Seele an. Yogisches Wissen wiederum befriedigt unseren Intellekt.

Organisationen, wie The Art of Living, lehren weltweit diese ganzheitliche Form des Yoga, wodurch nicht nur innerer Friede bei jedem einzelnen entsteht. Mit der friedlichen Schwingung, die jeder aussendet, trägt er auch ganz wesentlich zum Frieden auf der Welt bei, wie beispielsweise das World Culture Festival im indischen Neu-Delhi im März diesen Jahres gezeigt hat.

Versuch es nach Deinen Yogaübungen doch mal mit einer geführten Onlinemeditation. Du wirst sehen, wie entspannt Du danach bist. Denn bei der Meditation geht es darum, tief in Dir zu ruhen. Oder wie Sri Sri Ravi Shankar sagt:

Meditation ist die feine Kunst des Nichtstuns.

In der Hektik des Alltags wieder lernen, einfach nichts zu tun und „nur" zu sein, ist wahrlich eine Kunst, die sich lohnt zu erlernen!

Yoga ist eine Lebenseinstellung. D. h. machen wir unsere Übungen regelmäßig, dann hat das auch eine Auswirkung jenseits der Yogamatte. Wir bleiben auch in schwierigen Situationen ruhig. Wir werden uns unseres Körpers und unserer Handlungen bewusster. Wir sind insgesamt gelassener und damit in der Lage, anderen immer öfter helfend die Hand zu reichen. Damit bleibt Yoga nicht nur eine Übung, sondern wird zum Erlebnis, zur Lebenskunst.

https://www.youtube.com/watch?v=cFForlkCE_4

Ihr habt auch ein spannendes Thema?

Die Huffington Post ist eine Debattenplattform für alle Perspektiven. Wenn ihr die Diskussion zu politischen oder gesellschaftlichen Themen vorantreiben wollt, schickt eure Idee an unser Blogteam unter blog@huffingtonpost.de.

Auch auf HuffPost:

Lesenswert:

Sponsored by Trentino