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Lust auf Veränderungen! So gelingt die Umstellung.

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Veränderungen gehören zum Leben dazu, und je besser Sie sich auf Neues einstellen können, desto erfolgreicher werden Sie sein. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie die Anpassung leichter fällt und wie Sie die Chancen des Unbekannten bestmöglich für sich nutzen können.

Schritt für Schritt in die Zukunft

Fortschritt basiert auf Veränderung, und während manche Veränderungen angenehmer sind als andere, helfen sie uns doch immer dabei, uns weiterzuentwickeln. In der Theorie ist diese Tatsache den meisten Menschen bewusst, doch in der Praxis erzeugen Veränderungen häufig ein Gefühl der Unsicherheit. Selbst wenn der Status Quo unbefriedigend sein sollte, ist er doch wenigstens bekannt, während das Neue, das eine Veränderung unweigerlich mit sich bringt, auf viele Menschen beängstigend wirkt.

Kein Wunder also, dass selbst diejenigen, die sich einen frischen Wind in ihrem beruflichen oder privaten Leben wünschen, die erhoffte Veränderung oft vor sich herschieben. Der Zeitpunkt stimme noch nicht, heißt es dann, oder die Rahmenbedingungen müssten sich zuerst ändern. Der Haken an der Sache: Wer darauf wartet, dass die Umstände perfekt sind, wartet in der Regel ewig. Machen Sie sich deshalb besser bewusst, welche Chancen in Veränderungen liegen können und legen Sie los.

„Aber das Risiko!" Wer so argumentiert, statt neue Wege zu gehen, bringt sich selbst um wichtige Erfahrungen, und Stillstand hat noch niemanden weitergebracht. Je länger Sie über mögliche negative Auswirkungen nachdenken, desto höher wird auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Chancen einer Veränderung ungenutzt an Ihnen vorbeiziehen. Sicher, jede Veränderung birgt Risiken - und diese Risiken müssen auch objektiv betrachtet werden -, doch sollten Sie darauf achten, sich nicht in negativen Gedanken zu verlieren.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, was die größten Unternehmer unserer Zeit so erfolgreich gemacht hat? Sie sind Wagnisse eingegangen, in schwierigen Zeiten über sich selbst hinausgewachsen und haben bewusst versucht, ihre Zukunft positiv zu gestalten. Und zu diesem Prozess gehören Veränderungen ganz selbstverständlich dazu.

Es muss ja nicht immer gleich der ganz große Wurf sein. Niemand verlangt von Ihnen, einen radikalen Schnitt zu machen. Stattdessen sind es die kleinen Schritte, die kleinen Veränderungen, mit denen sich auf Dauer viel erreichen lässt. Was können Sie heute tun, um Ihrem großen Vorhaben ein Stückchen näherzukommen? Welche Entscheidung verändert zwar nicht die Welt, aber gibt Ihnen die Möglichkeit, das Potenzial einer Veränderung noch besser zu erkennen? Wenn Sie sich diese Frage beantworten und Taten folgen lassen, haben Sie den ersten Schritt geschafft.

Hinterfragen Sie Ihre Sichtweise

Und was können Sie tun, wenn Sie plötzlich mit einer Veränderung von außen konfrontiert werden, die Ihnen überhaupt nicht passt? Sehen wir uns diese Situation einmal anhand eines klassischen Beispiels an: In den vergangenen Jahren hat sich der Markt massiv verändert. War es vielen Vertriebsmitarbeitern in der Vergangenheit noch möglich, sich vorwiegend mit Bestandskunden zu beschäftigen, stehen sie heute vor der Situation, selbst aktiv werden zu müssen. Nicht jeder Verkäufer kommt mit dieser Umstellung klar, vor allem dann nicht, wenn sich die betroffenen Personen in erster Linie als Berater identifizieren und es nicht gewöhnt sind, von selbst auf ihre Zielgruppe zuzugehen. „Ist das überhaupt seriös, wenn ich Menschen anspreche, die möglicherweise gar kein Interesse haben?", fragen sie sich zweifelnd und sehen ihren gesamten Wertekanon in Frage gestellt. Auch die Aussage „ich möchte niemanden bedrängen" ist häufig zu hören - und zwar ungeachtet der Tatsache, dass Verkäufer, die aktiv auf potenzielle Kunden zugehen, ganz sicher nicht automatisch unmoralisch sind und es häufig sogar schaffen, dass am Ende alle Beteiligten ein gutes Gefühl haben.

Was lässt sich in einer solchen Situation also tun? Grundsätzlich gibt es bei unerwünschten Veränderungen wie diesen mehrere Möglichkeiten. Eine davon: Verändern Sie Ihre Perspektive! Während der Verkäufer aus unserem Beispiel daran festhält, dass sich Werte wie Höflichkeit und Respekt nicht mit dem aktiven Nachhaken bei möglichen Kunden vereinbaren lassen, sind andere Vertriebsprofis schon einen Schritt weiter. Sie denken sich: „Moment mal, nur weil ich aktiv auf Menschen zugehe, bedeutet das doch noch lange nicht, dass ich sie über den Tisch ziehen möchte. Ganz im Gegenteil: Ich gehe auf die Menschen zu, um ihnen mit meinem Produkt nützlich sein zu können." Beide Personen haben also dieselben Werte, doch sie betrachten die Situation aus einer völlig anderen Perspektive.

Sehen Sie eine Möglichkeit, Ihre eigene Sichtweise zu hinterfragen? Dann nutzen Sie diese Chance und nehmen Sie eine andere Perspektive ein. Dieser Perspektivwechsel erlaubt es Ihnen, flexibler auf neue Situationen zu reagieren und herauszufinden, welcher von mehreren möglichen Wegen für Sie persönlich am zielführendsten ist. Ob ein solcher Perspektivwechsel immer angenehm ist? Vermutlich nicht - wer stellt seine Sicht der Dinge schon gerne in Frage? - doch das Überwinden des eigenen Egos lohnt sich und eröffnet häufig völlig neue Möglichkeiten.

Veränderungen brauchen Sinn

Sie wissen selbst, wie oft in Unternehmen Veränderungen forciert werden, die in den Augen der Mitarbeiter keinen offensichtlichen Sinn ergeben. Sei es die Umstrukturierung wesentlicher Arbeitsabläufe oder die Vorgabe neuer Ziele: Nicht jede Veränderung basiert auf gesundem Menschenverstand. Und bekommen Mitarbeiter das Gefühl, sich ohne zwingenden Grund umstellen zu müssen, reagieren sie schnell bockig.

Tragen Sie Personalverantwortung? Dann achten Sie darauf, dass Sie den Sinn der von Ihnen angestoßenen Veränderungen transparent kommunizieren. Nur wenn das der Fall ist, werden Ihre Mitarbeiter bereit sein, eine andere Perspektive einzunehmen und anschließend ins Handeln zu kommen.
In diesem Kontext besteht die große Kunst für Führungskräfte auch darin, bewusst zwischen sinnvollen und überflüssigen Veränderungen zu unterscheiden. „Never change a winning team" - so häufig diese Formulierung auch als Ausrede für Stillstand genutzt wird, so bedeutsam ist sie auf der anderen Seite für zukunftsorientierte Unternehmen, die den Wert von Veränderungen erkannt haben. Nicht alles muss verändert werden. Manche Dinge sind gut so wie sie sind, und blinder Aktionismus stößt in diesen Fällen aus gutem Grund auf heftigen Widerstand. Nehmen Sie sich deshalb als Führungskraft die Zeit, genau zu untersuchen, auf welchen gut funktionierenden Bereichen Sie aufbauen können, um im Anschluss bestenfalls von einer Kombination aus tragfähigen, traditionsreichen Säulen und mutigen neuen Ideen profitieren zu können.

So haben Veränderungen Bestand

Selbst wenn eine Veränderung beschlossene Sache ist, kommt es doch in vielen Fällen vor, dass die Macht der Gewohnheit schnell wieder die Kontrolle übernimmt. Kennen Sie es vielleicht von sich selbst, dass Sie sich vorgenommen haben, ein gesünderes Leben zu führen oder weniger zu arbeiten? Dann wissen Sie vermutlich auch, dass derartige Vorhaben oft innerhalb kürzester Zeit scheitern. Die folgenden drei Tipps können Ihnen dabei helfen, Veränderungen langfristig und erfolgreich durchzuziehen:
1.) Fokussieren Sie sich: Wer versucht, mit 20 Bällen gleichzeitig zu jonglieren, wird höchstwahrscheinlich scheitern. Wer sich hingegen die Zeit nimmt, einen Schritt nach dem anderen zu gehen und einzelne Teilbereiche konzentriert in Angriff zu nehmen, hat gute Chancen auf dauerhaften Erfolg.
2.) Schärfen Sie Ihr Bewusstsein: Nehmen Sie die Veränderung nicht für selbstverständlich, sondern überprüfen Sie ganz genau, wie Sie wann reagieren, in welche Richtung Sie sich bewegen und ob Sie noch auf Kurs sind.
3.) Gewöhnen Sie sich an das Unbekannte: Achten Sie darauf, so schnell wie möglich Routinen zu entwickeln, um aus einer neuen Situation eine Gewohnheit zu machen.

Weshalb Veränderungen im Unternehmensumfeld so wichtig sind

Unternehmen, die Veränderungen ablehnen, haben nicht lange Bestand, denn der Markt ändert sich teilweise dramatisch und wer da mithalten will, muss maximal flexibel sein. Ruhen Sie sich deshalb nicht auf Ihrem Erfolg aus, sondern nutzen Sie das Mittel der Veränderung, um auch in fünf Jahren noch am Puls der Zeit zu sein. Was sonst passieren kann, hat die Geschichte gezeigt: Selbst großen Unternehmen wie Kodak oder Nokia ist das Ausruhen auf ihrem Erfolg zum Verhängnis geworden.

Sehen Sie sich also das nächste Mal mit einer einschneidenden Veränderung konfrontiert, halten Sie sich nicht lange damit auf, diese Veränderung zu verfluchen, sondern werden Sie so schnell wie möglich aktiv. Viel wichtiger als die Frage, was Sie von einer Veränderung halten, sind die folgenden Punkte: Wie gut sind Sie auf die Veränderung vorbereitet? Wie gehen Sie damit um? Und welche Chancen können sich aus dieser Entwicklung für Sie ergeben? Wenn Sie sich bewusst darum bemühen, die entsprechenden Antworten zu finden, können Sie sinnvoll reagieren und Ihren Erfolg langfristig sichern.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie bewusste Veränderungen zu einem echten Wettbewerbsvorteil werden und was Sie tun können, um neuen Situationen bestmöglich zu begegnen? Dann hören Sie sich meinen aktuellen Sales-up-Call mit „Mister Change" Ilja Grzeskowitz an. Der erfolgreiche Coach und Bestsellerautor weiß als ehemaliger Top-Manager ganz genau, worauf es bei Veränderungen ankommt und auch Sie können von seinem Wissen profitieren!

Warum Sie sich den Sales-up-Call zum Thema Change anhören sollten

... weshalb Sie auch bei unerwünschten Veränderungen immer eine Wahl haben.
... was Sie tun können, wenn Ihre Veränderungsvorschläge blockiert werden.
... weshalb geistige Flexibilität so wichtig ist.
... wie Sie die Chancen, die Veränderungen mit sich bringen, schneller erkennen.
... weshalb Sie Veränderungen bewusst begegnen sollten.