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Kostenfaktor Einschulung? 4 Tipps, wie Eltern auch noch kurz vor dem ersten Schultag sparen

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Geht die Schule fĂŒr die Kleinen los, stehen neben neuen Herausforderungen auch viele Anschaffungen ins Haus. Wie sich auch kurz vor dem großen Tag noch Geld sparen lĂ€sst? Diese vier Tipps verraten es.

Die meisten Eltern sehen der Einschulung ihrer Sprösslinge mit Vorfreude entgegen. Und das zu Recht, denn es startet ein spannender Lebensabschnitt, der die Weichen fĂŒr das restliche Leben stellt. Steht der Schritt ins Klassenzimmer dann allerdings kurz bevor, trifft viele ein großer Schrecken ĂŒber die lange Liste der notwendigen Anschaffungen.

Neben SchultĂŒte und Stiften finden sich darauf auch grĂ¶ĂŸere Posten, wie Arbeitshefte, Ranzen, FedermĂ€ppchen oder Turnbeutel. Das kann in manchen FĂ€llen die PlĂ€ne fĂŒr die Einschulungsfeier schon mal krĂ€ftig ins Wanken bringen. Schnell wĂ€chst der Betrag fĂŒr die anstehenden KĂ€ufe auf mehrere hundert Euro - fĂŒr viele Familien und insbesondere Alleinerziehende eine große finanzielle Herausforderung.

Wie sich kurz vor der Einschulung noch der ein oder andere Euro sparen lÀsst, verraten diese vier Spartipps:

Spartipp 1: Die gut durchdachte GĂ€steliste - Warum mit der Einladung zur Einschulungsfeier nicht auch gleich die Wunschliste mitschicken? Viele Großeltern, Tanten und Onkel, aber auch Nachbarn, verbinden gern das Schöne mit dem NĂŒtzlichen und ĂŒbernehmen einzelne Punkte auf der Liste, wie zum Beispiel den Ranzen, die Federmappe oder die Buntstifte oder unterstĂŒtzen mit einer gezielten Finanzspritze gemĂ€ĂŸ des individuellen Budgets.

Spartipp 2: Viele Köche - FĂŒr die Einschulungsfeier können Eltern einfach jeden Gast bitten, etwas mitzubringen. Selbstgemachte Salate, Dips und Kuchen gestalten den ABC-Einstand ganz persönlich. Bei schönem Wetter kann man das Fest in den Garten oder in den Park verlagern. Dort braucht es keine Deko und fĂŒr Kinder ist ein Picknick meist sowieso spannender, als eine lange gedeckte Tafel.

Spartipp 3: Langfristige Geschenke in die SchultĂŒte - Nicht nur der Schulstart verursacht hohe Kosten, langfristig ist die grĂ¶ĂŸte Strapaze fĂŒr das Haushaltsbudget meist der Nachhilfeunterricht. Als Gutschein ist er daher ideal fĂŒr die SchultĂŒte: Im Durchschnitt kostet eine Nachhilfestunde, die von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern oder Studierenden angeboten werden, zwischen 13 und 15 Euro pro 45-Minuten-Einheit. Bei ausgebildeten LehrkrĂ€ften liegt man hĂ€ufig zwischen 20 und 30 Euro, Nachhilfe-Institute verlangen oft noch mehr. Das Internet eröffnet neue Möglichkeiten: Digitale Lernplattformen gestalten das Lernen interaktiv und abwechslungsreich. Weite Wege und anstrengende Termine fallen weg und die Kosten fallen mit Preisen ab ca. 15 Euro monatlich wesentlich geringer aus. Hier sollten Eltern allerdings bei der Auswahl des Anbieters unbedingt darauf achten, dass das Angebot werbefrei ist und alle Inhalte geprĂŒft sind.

Spartipp 4: Think Big - Bei Bleistiften, Radiergummis, Heften und Co. können Eltern zu Großpackungen greifen. Zwar ist die Anschaffung erst einmal etwas teurer, doch auf lange Sicht kommt dem Geldbeutel der niedrige StĂŒckpreis zugute. Im Discounter oder im Großhandel lohnt sich ein Blick beim BĂŒrobedarf. Dort fehlen meist die bunten Bilder, dafĂŒr gibt es hier niedrigere Preise. Ein Tipp fĂŒr alle, die auf kindgerechtes Aussehen Wert legen: An einem gemeinsamen Bastelnachmittag mit dem Kind die Hefte und Blöcke mit selbstgemalten Bildern und Aufklebern individuell gestalten.

Wer alle vier Tipps beachtet, kann also auch kurz vor der Einschulung noch richtig sparen, ohne auf QualitĂ€t verzichten zu mĂŒssen.

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