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Wie der "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" implodiert!

30/05/2017 19:24 CEST | Aktualisiert 30/05/2017 19:24 CEST
PeopleImages via Getty Images

Es war einmal ein demokratisches und reiches Land in Südamerika, doch Neid aufeinander beherrschte den gesellschaftlichen Diskurs. So kamen die "Sozialisten des 21. Jahrhunderts" um Hugo Chavez an die Macht. Gut siebzehn Jahre später bekommt man in dem einst prosperierenden Land an manchen Tagen nicht einmal mehr Toilettenpapier zu kaufen. Das Land ist jetzt, wie immer wenn der Sozialismus wieder einmal versagt, auf dem Weg in die totale Diktatur. Oder, um es kurz zu machen: "Operation Sozialismus" gelungen, Patient tot. Und die deutsche Linke hat bis vor gar nicht so langer Zeit noch Venezuela als Vorbild gepriesen. Peinlich!

Diktatur!

Nachdem die Sozialisten die Wirtschaft Venezuelas erfolgreich vernichtet haben, geht es jetzt also den Resten der Demokratie an den Kragen. Das höchste Gericht, fest in der Hand von "raten Sie mal wem" hat einfach das venezolanische Parlament entmachtet. Dessen Sprecher Julio Borges sagte am Donnerstag laut Agenturmeldungen, Präsident Nicolás Maduro stelle sich über die Verfassung und das dürfe er nicht. Eine nette Erkenntnis, die den guten Hern Maduro natürlich nicht die Bohne interessiert, denn genau das ist ja sein Plan. Der arme Herr Borges ist sogar so verzweifelt, dass er öffentlich das Militär mehr oder weiger offen zum Putsch aufforderte. Das ist sicher eine fabelhafte Idee, doch nach den "Säuberungswellen" im Militär, die in den vergangenen Jahre stattfanden, dann doch eher unwahrscheinlich.

Die häßliche Fratze des Sozialismus!

Einmal mehr hat also der Sozialismus ein Volk erst mit Neidkampagnen verführt und dann ins totale Elend gestürzt. Ein Sprecher der Administration von US-Präsident Trump kritisierte auf FOX die Vorgänge in Venezuela scharf. Auch die Europäische Union sowie der "Ständige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten" brachten ihr Missfallen zum Auddruck. Ordnung und Demokratie würden ausgehebelt. Brasiliens Außenministerium sieht im Vorstoß der Bande um Präsident Maduro einen Verstoß gegen die Verfassungsordnung. Am Dienstag hob das Oberste Gerichts sogar die Immunität der Abgeordneten auf. Damit ist der Weg frei, die gewählten Abgeordneten Parlamentarier vor Militärgerichte zu stellen.

Es geht ums Ganze.

Der Hintergrund des Konfliktes zwischen dem komplett inkompetenten Machthaber Maduro und dem immer noch halbwegs demokratisch gewählten Parlament ist die Forderung der Regierungsgegner für eine verfassungsgemäße Volksabstimmung über die Amtsenthebung des Präsidenten. Die Opposition macht Präsident Maduro und seinen verstorbenen Ziehvater Hugo Chavez für das Elend verantwortlich, in das Venezuela geraten ist. Einmal mehr zeigt sich das wahre Gesicht des Sozialismus. Es ist eine häßliche Fratze.

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