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NRW-Wahl: Den Grünen droht ein Deaster. Zurecht!

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COLOGNE ATTACK
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Es wird richtig eng für Sylvia Löhrmann und ihre Grünen in Nordrhein-Westfalen (NRW), wenn heute gewählt wird. Die Grünen stehen vor einem Problem, welches in den letzten Jahren nur die FDP kannte: sie könnten im Extremfall aus dem Landtag fliegen, aus der Regierung, rein in die außerparlamentarische Opposition, das Fegefeuer aller Politiker.

Die Grüne Partei in NRW liegt in Umfragen schon seit vielen Wochen in der Abstiegszone, zeitweise sogar unweit der tödlichen Klippe von 5%. Bei den Wahlen 2010 und 2012 erreichten die Grünen noch gut 12% und 11%.

Auch bundesweit schwächelt die Partei der Ökos und Gutsituierten, nicht zuletzt weil ihre typischen Kernthemen derzeit nicht die Politik als Ganzes bestimmen.

Thema verfehlt! Setzen! Sechs!

Dabei galten die Grünen jahrelang als kommende Volkspartei. In Baden-Württemberg verhalf die Megakatastrophe von Fukushima den Grünen sogar auf den Chefsessel in der Stuttgarter Staatskanzlei und sie verteidigten ihn sogar fünf Jahre später noch einmal.

Doch das dürfte eher am beliebten Ministerpräsidenten liegen als an der grünen Partei selbst. Auffallend ist, dass der grüne Absturz in den Umfragen an Fahrt gewann, als die SPD Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten kürte. Dadurch kam es zu einer Wählerwanderung innerhalb des rot-grünen Lagers von den Ökos hin zu den Sozis.

Merkwürdig nur: Das künstliche Bohei um Martin Schulz ist längst verflogen, die SPD geht wieder in den Sinkflug und statt zu den Grünen zurückzugehen scheinen die Wähler zur grundmodernisierten FDP weiterzuwandern. Deren Umfragen ziehen an, gerade in NRW.

Welch wirre Zeiten! Eine Mehrheit hat die rot-grüne Regierung unter der ausgelaugten Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) damit definitiv nicht mehr.

Und selbst wenn sie die Sozialisten von der Linkspartei noch mit ins Boot nimmt - falls sie es überhaupt in den Landtag schaffen - könnte es immer noch nicht ausreichen. Es sei denn ein AKW explodiert, doch in NRW steht glücklicherweise keines.

War's das mit den Ökos?

Hinzu kommen NRW-spezifische Themen. Die Schulpolitik ist so ein schönes Beispiel, für welche die grüne Ministerin Löhrmann Verantwortung trägt. Sie ist ein Daueraufreger. Die Inklusion von Kindern mit Handicap in die Regelschulen, Streitereien wegen einer Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren und marode Infrastruktur lassen die grüne Schulministerin armselig dastehen.

Erschwerend addiert sich, dass die Grünen das Problem der massiven Zuwanderung schönreden oder verdrängen - auf jeden Fall aber die Bersorgnis vieler ganz normaler Menschen nicht ernst genug nehmen.

Viele männliche Flüchtlinge würden nicht ausreichend integriert, zitierte ein Springer Blatt eine Bürgerin, das Volk fühle sich alleingelassen und verunsichert, vor allem die Frauen.

Sicherheit oder therapeutisches Trommeln für den Weltfrieden?

Die grüne Löhrmann setzt dagegen auf das, auf was die Grünen eben so setzen: Integrationskurse, Sozialarbeit, Multikultifeste und andere esoterische Methoden. Doch den Menschen steht der Sinn nicht nach metaphysischer Kuschelpolitik, sondern nach einer harten ordnenden Hand.

Auch den weltoffenen und liberalen Wählern, denn es ist schnell aus mit der Weltoffenheit, wenn man Merkels Flüchtlinge nicht bald beibringt, was Weltoffenheit ist.

Die Probleme der inneren Sicherheit gehen in NRW nicht von Nazis aus, sondern von Nichtganzsodeutschen, die Frauen an Sylvester in Köln als Betatschobjekte herumreichten. Nach so etwas wird sogar eine grüne Studienrätin zur Realistin - nur eben nicht die Grünen.

Fernab des realen Alltags?

Das gesellschaftliche Klima hat sich seit Merkels (CDU) Grenzöffnung radikal verändert. Die Grünen als erste Streiter für eine grenzenlose und weltoffene Gesellschaft verpassen es ausgerechnet jetzt, mit den Konsequenzen dieser Entwicklungen auch nur halbwegs richtig umzugehen.

Sie müssten nun zeigen, dass sie eine multikulturelle Gesellschaft nicht nur wollen, sondern auch managen können. Hier versagen sie restlos und total, allen voran in NRW, wo die Menschen spätestens seit den sexuellen Attacken auf Frauen, nicht Trommelkurse zur Integration wollen, sondern eine starke Polizei und eine sichere Heimat, die ihre Heimat bleibt.

Die Grünen waren gut darin, nach offenen Grenzen zu rufen und das Multikultiwunderland in Wahlprogramme zu schreiben. Jetzt, wo plötzlich Fremde in Massen da sind, erweisen sie sich als völlig unfähig, mit der Lage umzugehen. Es würde daher nicht verwundern, wenn die rot-grüne Regierung von Frau Kraft eine ordentliche Klatsche vom Wähler bekommt.

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