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Fünf Erfahrungen, die Sie machen werden, wenn Sie bekannter werden und Ihr Business vorantreiben

23/03/2016 13:27 CET | Aktualisiert 24/03/2017 10:12 CET

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Fünf Erfahrungen, die Sie machen werden, wenn Sie bekannter werden und Ihr Business vorantreiben

Ich wette, in diesem Punkt stimmen Sie mir zu: Ihr Business ist sehr individuell. Gerade für Inhaber kleinerer Unternehmen oder Einzelunternehmer wie Sie und mich hängt das eigene Business ja sehr mit der eigenen Persönlichkeit zusammen. Und das ist auch gut so. Denn Ihre Persönlichkeit ist das, was Sie gleichzeitig auch unverwechselbar macht.

Nichtsdestotrotz stelle ich in meiner Arbeit mit meinen Kunden immer wieder fest, dass es bestimmte Erfahrungen gibt, die so gut wie jeder Unternehmer und jede Unternehmerin macht, wenn er oder sie sich daran macht, das eigene Business bekannter zu machen und wachsen zu lassen.

Fünf davon sind auch mir in diesem Jahr untergekommen und ich bin dankbar dafür, dass ich diese Erfahrungen machen durfte.

1. Mehr Bekanntheit bedeutet immer auch mehr Kritik

Da gibt es nichts dran zu rütteln: Wer bekannter wird und sich klar positioniert, der ruft auch Kritiker auf den Plan. Das ist völlig normal, tut aber trotzdem manchmal weh. Selbst mir, auch wenn ich das mittlerweile schon gewöhnt bin. Ist vielleicht auch ein Zeichen, dass ich noch nicht völlig abgestumpft bin.

Dennoch dürfen Sie sich von der (meist wenigen) negativen Kritik nicht aufhalten lassen. Wir Menschen neigen eben dazu, zwei negative Kommentare schwerer zu gewichten als 100 positive.

Ich habe dieses Jahr ziemlich oft die Diskussion geführt, wo die Grenze verläuft zwischen Eigenwerbung und Mehrwert. Gerade erst vor kurzem wieder, als ich das Interview mit Hermann Scherer veröffentlicht habe. Mich ärgert daran, dass ‚Eigenwerbung' dabei als generell schlecht eingestuft wird und viele vergessen, dass wir ohne Werbung auch weniger Orientierung hätten, bzw. das was wir gerade suchen, vielleicht gar nicht finden würden. Eigenwerbung muss nicht aus platten ‚Kauf-mich'-Botschaften bestehen, und alle müssen und sollten uns nunmal selbst vermarkten, wenn wir ein erfolgreiches Business haben wollen.

Mir liegt aber vor allem am Herzen, dass Sie für sich mitnehmen: Kritik ist normal. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Ich habe schon von einigen gehört, dass sie sich auf Grund des schlechten Images von Werbung weniger zeigen wollen. Und das kann auf gar keinen Fall die Lösung sein. Eigenvermarktung geht auf elegante Art und Weise. Erst gar nicht zu erwähnen, dass man auch was zu verkaufen hat, führt nur dazu, dass Sie demnächst ein Hobby statt eines Business haben.

2. Es gibt keine Herausforderung, der Sie nicht gewachsen wären

Für Sie und mich bestehen die größten Herausforderungen der heutigen Zeit oftmals darin, die Technik zu beherrschen, die Sie für Ihr Business brauchen. Ich mag Technik, denn sie macht vieles einfacher, gerade wenn Sie eben noch kein Team haben. Aber sie kann auch furchtbar nerven.

Mein persönliches Waterloo zum Thema Technik war in diesem Jahr mein erster Launch des Online-Trainingsprogramms mit drei verknüpften Videos über Leadpages und Getresponse. Hinzu kam die Integration von Partnern, denen ich einen Affiliate Link erstellen wollte. Wenn das alles böhmische Dörfer für Sie sind, kein Problem. Das waren sie für mich zuvor auch.

Was aber wirklich grandios ist: Alle Technik-Anbieter haben normalerweise einen ganz passablen Kundendienst. Nach einigen Telefonaten und Chat-Korrespondenzen mit Leadpages, Getresponse und dem ein oder anderen aus meinem Netzwerk hab ich die Herausforderung dann auch ganz leicht bewältigt. Und war hinterher stolz wie Bolle. Denn das ist der schöne Nebeneffekt: Haben Sie sich einmal einer solchen Herausforderung gestellt, wächst Ihr Selbstbewusstsein erheblich. Und Sie haben einen Wissensvorsprung vor Ihrem Wettbewerb.

3. Vorbereitung ist alles

Zugegeben: Manchmal ist Improvisation gar nicht so schlecht. Für die restlichen 90 Prozent Ihres Business rate ich Ihnen aber zu einer guten Vorbereitung. Ich habe Mitte des Jahres entschieden, dass ich neben dem Business Celebrity Online-Trainingsprogramm auch eine persönliche Variante in Form eines 1:1 Mentorings über ein halbes Jahr anbiete. Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, wie ich die Akquisition dafür so aufstelle, dass ich weder Kaltakquise machen noch jemandem hinterher rennen muss. Beides ist für mich persönlich der größte Graus.

Also habe ich ein Skript für Verkaufsgespräche zusammengestellt und mir die Business-Breakthrough-Aktion überlegt. Ohne jetzt ins Detail zu gehen - innerhalb von einer Woche hatte ich meine ersten beiden Kunden und beim nächsten Mal innerhalb von zwei Wochen die nächsten vier. Die Vorbereitung darauf hat länger gedauert, aber das war es mir Wert. Denn gleichzeitig habe ich darüber auch schon die nächsten Teilnehmer für das Online-Trainingsprogramm gewonnen und jetzt schon einen Rahmen für ein neues Online-Produkt.

4. Neue Wege sind mühsam, heben Sie aber enorm von Ihrem Wettbewerb ab

Wenn Sie alles genauso machen, wie jeder andere, sind Sie auch nur einer von vielen. Nicht wahr? Auch wenn Sie sich vielleicht schon einen unverwechselbaren Claim verpasst haben oder schon an Ihrer Positionierung gefeilt haben - meist sind es erst neue oder unbekanntere Marketing-Aktionen, die Sie und Ihr Business unverwechselbar machen.

Ich habe in diesem Jahr mit dem Small Business Summit meine erste Online-Konferenz veranstaltet. Das war eine ziemliche Herausforderung kann ich Ihnen sagen. Neues Format trifft ziemlich viel Technik und somit ziemlich viele Faktoren, die schief gehen können. Aber was soll ich sagen: Es hat sich gelohnt. Natürlich war ich nicht die erste mit einer solchen Konferenz, aber die gibt es noch nicht wie Sand am Meer. Und der Mitteleinsatz war gering, also ideal für ein kleines Unternehmen wie Sie und mich.

Und die Resonanz war super. Über 500 Teilnehmer beim ersten Mal und somit auch über 500 neue Abonnenten meines Newsletters. Zudem waren einige Journalisten dabei, was letztlich auch zum Interview im Lifestyle Magazin Harbor geführt hat.

5. Es ist immer gut, die eigenen Zielkunden zu befragen

Klar, dieser Punkt geht natürlich umso besser, je mehr Abonnenten Sie in Ihrem Email-Verteiler haben. Aber auch, wenn Sie erst wenige Adressen in Ihrer Liste haben oder noch gar nicht damit gestartet sind, eine aufzubauen: Die eigenen Zielkunden nach Ihren Wünsche zu befragen, hilft ungemein.

Professionell wirkende Umfragen können Sie über das kostenlose Tool Surveymonkey erstellen und natürlich auch nicht nur Ihre Abonnenten, sondern auch Ihre persönlichen und Social Media Kontakte fragen. Mir hilft das zum einen Inhalte für meinen Blog und meine Videos zu finden, wie auch neue Produkte zu entwerfen. Mit der Zeit erkennen Sie nämlich, welche Themen bei Ihren Zielkunden am dringendsten sind.

Ich kriege immer wieder die Frage nach der Gewinnung weiterer Newsletter-Abonnenten und der Technik, bzw. der Anwendung der richtigen Tools. Aus diesem Grund ist für nächstes Jahr bereits eine Lead-Generierungs-Challenge und eine TechTalk Webinar-Reihe in Planung.

Zum Abschluss freue ich mich wie immer auf Ihren Kommentar: Was haben Sie 2015 gelernt? Und wo sind Sie neue Wege gegangen?

Ich freue mich über Ihre Kommentare unter dem Beitrag.

Auf Ihren Erfolg!

Ihre

Sonja Kreye

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