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Elevator Pitch: Was Sie sagen, wenn Sie jemand fragt, was Sie tun

23/03/2016 13:44 CET | Aktualisiert 24/03/2017 10:12 CET
Brand New Images via Getty Images

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Waren Sie eigentlich auch schon mal auf einer Veranstaltung, einer Konferenz oder einem Networking-Event, wurden gefragt, was Sie beruflich machen und haben sich dann dabei erwischt, wie Sie ins Stottern geraten?

Mir ging das früher des Öfteren so. Ich hatte so viele Dinge im Kopf, was ich eigentlich alles tue und mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wie ich all das in einem knackigen Satz selbstbewusst zusammen fassen kann.

Können Sie auf den Punkt bringen, was Sie tun?

Dabei ist genau das für uns Unternehmer so wichtig: Selbstbewusst, gut verständlich und knackig zu sagen, was wir bieten, warum wir so besonders sind und warum unser Gegenüber uns beauftragen sollte. Und auch wenn unser Gegenüber gerade keinen Bedarf hat - zumindest weiß er oder sie dann ganz genau, für was er oder sie uns weiter empfehlen kann. Und das ist ebenfalls ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist.

Ich bin schon des Öfteren von Networking-Events nach Hause gegangen, ohne dass ich das Gefühl hatte, auch nur einen potenziellen Kunden getroffen zu haben. Das sollte man natürlich auch nicht von vorne herein erwarten. Wie Sie wissen, hängt erfolgreiches Networking sehr davon ab, wie viel Sie selbst vorab bereit sind zu geben. Networking ist ja eine Mittelfrist-Strategie.

Dennoch kam es schon des Öfteren vor, dass nach einigen Wochen auf einmal ein Anruf kam von jemandem, der wiederum von jemandem von mir gehört hatte, den ich auf dem Event getroffen hatte. So schön kann Empfehlungs-Marketing sein.

Elevator Pitch: Kurz und verständlich sagen, was Sie bieten

Genau das funktioniert aber nur, wenn Sie genau formulieren können, was Sie bieten, für wen Sie das bieten und welche Probleme Sie genau lösen.

Stellt sich die Frage, wie genau Sie einen solchen Satz finden. Einen Blanko-Vorschlag, wie Sie vorgehen, habe ich Ihnen in dieser ‚Elevator Pitch Vorlage' zusammen gefasst.

Falls Sie diesen Ausdruck noch nie gehört haben: Der Elevator Pitch heißt so, weil Sie damit in wenigen Minuten - also quasi für die Dauer einer Fahrt mit dem Aufzug - erklären, was Sie tun.

Üben, üben, üben

Üben Sie diesen Satz danach, so dass Sie ihn wie im Schlaf können. Sie werden sehen - umso selbstbewusster werden Sie ihn vortragen. Und damit erzielen, dass Ihr Gegenüber nicht nur mit einem daher gesagten ‚ist ja interessant' reagiert, sondern nach fragt. Das ist dann der Moment, an dem Sie sicher sein können, dass Sie Eindruck hinterlassen haben.

Ein Tipp noch am Ende: Seien Sie beim Ausfüllen so spezifisch wie möglich und finden Sie genau heraus, wo die Schmerzpunkte Ihrer Zielkunden liegen. Je genauer Sie hier die Emotionen Ihrer Zielkunden ansprechen, umso mehr Eindruck hinterlassen Sie.

Wenn Sie Ihren Elevator Pitch formuliert haben, dann teilen Sie ihn mir doch gerne in den Kommentaren mit. Ich freue mich drauf.

Auf Ihren Erfolg

Ihre

Sonja Kreye

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