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Wieso es nicht reicht, etwas „gaaaaaaanz, ganz doll" zu wollen

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MOTIVATION
Choreograph via Getty Images
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Vielleicht kennen Sie das auch ‒ diese leichten Beklemmungen (bis hin zu Würgegefühlen), wenn jemand zu Ihnen sagt: „Du musst nur ganz fest wollen!", „Du musst einfach nur den inneren Schweinehund überwinden!", „Ich habe es geschafft, dann schaffst du das auch!", oder: „Du musst nur an dich glauben!"

Die Erfahrung lehrt, dass es eben nicht so einfach ist, eine Marotte einzustellen oder gewünschte neue Verhaltensweisen langfristig - gar für immer! - zu leben. Wenn es so einfach wäre, gäbe es die ganzen Diätbücher nicht, geschweige denn Rauchentwöhnungsprogramme, aber der Wald wäre voller Jogger.

Einem Übergewichtigen braucht man nichts über die gesundheitlichen Folgen seine Körperfülle zu erzählen, und wir wissen alle, dass chronischer Stress fatale Folgen hat. Einfach nur ganz stark zu wollen („Ab morgen rege ich mich nicht mehr auf!") ‒ das reicht leider nicht. Und es ist nicht der Alltag, der den doofen Schweinehund immer wieder auf uns hetzt.

Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach - wieso?

Es gibt einen Grund dafür, dass wir manche Ziele nicht umsetzen, obwohl wir sie vom Verstand her wollen und auch wissen, dass sie gut für uns sind: bei diesen Entscheidungen wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Sprich, bei diesen Absichten wurde das Unbewusste nicht mit in die Entscheidung einbezogen.

Entscheidet man nur mit dem Verstand und lässt das Unbewusste (auch bekannt als Bauchgefühl oder innere Stimme) aussen vor, dann kann es passieren, dass wir unsere eigenen Pläne sabotieren. Da ist der Geist willig, aber das Fleisch schwach! In der Fachsprache nennt man das einen Ambivalenzkonflikt. Das heisst, es zerren zwei Kräfte an uns: die eine will zu etwas hin, und die andere geht genau in die andere Richtung - bloss weg!

Wie synchronisiert man Verstand und Unbewusstes?

Wenn wir eine der beiden Richtungen kennen, sind wir zumindest schon auf dem richtigen Weg. Meistens ist uns die Richtung des Verstandes bekannt. Aber was nur will das Unbewusste? Darüber können wir noch so lange brüten - wir werden nicht zu vielen Ergebnissen kommen. Wie der Name es schon sagt: das Unbewusste ist uns unbewusst.

Damit sich unsere beiden Entscheidungssysteme Verstand und Unbewusstes synchronisieren können, also die gleiche Meinung zu einer Sache haben, müssen wir uns insbesondere mit dem Letzteren, mit dem Unbewussten beschäftigen.

Und wie geht das - Arbeiten mit dem Unbewussten?

Indem man das Unbewusste zu Wort kommen lässt! Beim ZRM® arbeiten wir sowohl mit Bildkarteien als auch mit sogenannten Wunschelementen, mit deren Hilfe Menschen ihr Unbewusstes explorieren können. Durch Bilder ist uns unser Unbewusstes sehr gut zugänglich, da wir unbewusste Bedürfnisse in Bilder respektive Bildsprache projizieren. Dabei zählt das Bedürfnis des aktuellen Moments: Was hilft mir heute, mein Ziel zu erreichen?

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Das ZRM® ist eine wissenschaftlich fundierte Methode, die jeden dazu befähigt, seine bewussten und unbewussten Bedürfnisse so zu synchronisieren, dass Veränderungen mit Leichtigkeit und viel Selbstliebe umgesetzt werden können. Und das ganz frei von Selbstkontrolle und Selbstdisziplin.

Dem Unbewussten Gehör schenken

ZRM® basiert auf dem sogenannten „Rubikon-Modell" der Sozial- und Motivationspsychologen Heinz Heckhausen und Peter Gollwitzer. Das Modell beschreibt die Mechanismen, die ein Wunsch durchlaufen muss, bis er tatsächlich umgesetzt wird.

Dieses ursprünglich vierphasige Modell wurde von den Psychologen Maja Storch und Frank Krause um eine Phase erweitert, nämlich die Exploration des Unbewussten, mit der jedes ZRM®-Training und -Coaching beginnt. Das Erkennen, Entwickeln und Formulieren eines Zieles hin zu Handlung verläuft somit ganz systematisch in fünf Phasen.

Fazit

Wenn man seine unbewussten Bedürfnisse kennt und den Verstand mit seinem Unbewussten synchronisiert, dann kann man viel erreichen ‒ und das ganz ohne Krampf und ohne den Schweinehund um die Ecke zu bringen!

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