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Megatrend Achtsamkeit

21/01/2016 18:36 CET | Aktualisiert 21/01/2017 11:12 CET
Jac Depczyk via Getty Images

Gerade hat das Deutsche Zukunftsinstitut den von ihnen erkannten Megatrend der kommenden Jahre veröffentlicht, und es ist - man höre und staune - Achtsamkeit, ein Begriff aus den Weisheitslehren und der Esoterik. Matthias Horx spricht es aus, und die Wirtschaft springt sofort auf den Zug auf. Dies ist wunderbar. Endlich! - könnte man sagen.

Was machen nur jetzt diejenigen, die felsenfest mit entschlossener Mine von sich behaupten "Mit Esoterik habe ich nichts zu tun!" ? Die kommen jetzt ganz schön ins Schwitzen. Und was machen diejenigen, die es sowieso schon immer wussten, dass wir NUR mit Achtsamkeit eine neue Welt erschaffen können? Diese Menschen werden nun in ihrem Ego geprüft, ob sie das Einsickern in die Management-Etagen aushalten können, ohne gleich den Finger zu heben und laut hinauszurufen: "Das sage ich doch schon seit Jahren!"

Nun - so oder so ist es eine wunderbare Bestätigung des Zeitgeistes, und es macht Freude zu sehen, wie die Spiritualität jetzt "offiziell" in der Wirtschaft Fuss fassen darf. Denn aus astrologischer Sicht wurden die Themen der Achtsamkeit, der Sensitivität und der Erhöhung der spirituellen Energien seit 2012 im Kollektiv verstärkt. Am 03. Februar 2012 wechselte Neptun, der Transzendenz und Menschlichkeit repräsentiert, in sein eigenes Zeichen Fische, das für Durchlässigkeit, Göttlichkeit, Liebe und Gnade steht.

Dieser kosmische Rhythmuswechsel vor vier Jahren wurde von uns Astrolog/innen überall entsprechend kommentiert und ist seit dem ein Dauerbrenner bis ins Jahr 2025. Denn wenn sich ein kosmischer Gigant wie Neptun von einem Zeichen in das nächste verschiebt, damit seine Energie wechselt in Richtung höhere Sensitivität und zudem auch noch nach 164 Jahren Umlaufzeit wieder in sein eigenes Zeichen kommt, entsteht immer ein MEGA-Trend!

Ich habe eben in meinen Sternen-News von damals nachgelesen, was ich geschrieben hatte. Hier ein Auszug aus meinen Sternen-News Nr 133, 01/2012:

"...als ob die kosmische Regie ein mystisches, für unseren Erbsenverstand nicht nachvollziehbares magisches Wissen besitzt, bekommen wir dieses Jahr und die kommenden 13 Jahre eine wirklich grosse Gelegenheit, unser Ur-Vertrauen wieder zu finden.

Wir dürfen nämlich am 03.02.2012 wieder einen epochalen, geschichtsträchtigen Wandel miterleben, der unser Sein und damit unsere Gesellschaft von Grund auf verändern wird. Dieser historische Energiewechsel wird wohl nicht so „laut" sein wie letztes Jahr, als Uranus (Explosion) am 12.03.2011 ins Widder-Zeichen (Inkarnationskraft) wechselte und es unüberhörbar in Fukushima krachte.

Dieses Jahr wechselt am 03.02.2012 Neptun (Visionen) in sein eigenes Zeichen Fische (UrVertrauen, Liebe), und dies geschieht eher mit stillen, aber mächtigen Flügelschlägen. ... Auf jeden Fall dürfen Sie auch dieses Jahr wieder einen Champagner-Tag der besonderen Art in Ihrer Agenda notieren, da sich am 03.02.2012 - bildlich gesprochen - die Schleusen des Himmels öffnen. Und denken Sie immer daran: Der Himmel ist nicht nur im Aussen, sondern auch im Inneren. ... Dies ist eine Aufforderung, unseren Geist und unser Herz zu öffnen und dem gemäss zu handeln!"

Auszug aus meinen Sternen-News Nr 135, 03/2012:

"... Seit Neptun nach 164 Jahren nun wieder in sein eigenes Zeichen Fische eingetreten ist, nimmt die allgemeine Sensitivität zu und dabei verlagern sich die Werte: Der Sozialkompetenz wird nun in Zukunft wesentlich mehr Gewicht beigemessen. ... Die Steigerung der Sensitivität ist nicht unbedingt so einfach, da wir hierfür bisher noch keine Kultur entwickelt haben und somit nur die Wenigsten darauf vorbereitet sind.

Die Wahrnehmungserhöhungen werden nun rasant zunehmen, und das kann sowohl auf die eine wie auch auf die andere Seite gelebt werden. ...Werden Sie sich bewusst, dass wir kollektiv betrachtet wieder an einem Punkt in der Geschichte stehen, wo etablierte Paradigmen und unsere bisherigen Verhaltensmuster aufeinanderprallen ... Wo und wie genau sie sich zeigen, das steht in den Sternen. Wichtig ist, dass wir uns sensibilisieren für unsere zunehmende Sensibilität (Neptun in Fische)."

Matthias Horx schreibt nun: "...Anders als Wellness und Nachhaltigkeit ist Achtsamkeit nicht so einfach korrumpierbar. Achtsamkeit ist Handlung - ein innerer Prozess mit vielen Konsequenzen und Bedingungen. Und mit harten Ausgangslagen. ... Die Welt hat sich auf eine seltsame Weise entzündet. Nicht so sehr, weil es „immer mehr" Kriege und Konflikte gibt.

Sondern weil unsere Wahrnehmung sich verändert hat. Wir sind auf einer gewissen Wahrnehmungsebene empfindlicher geworden....Achtsamkeit lehrt uns, in den Problemen die Lösungen zu sehen. Achtsame Menschen lernen, ihre Angst zu moderieren..."

Grossartig, dass "Achtsamkeit, Empathie und Krisen als Impulse des Neuen" nun eine Legitimation von höchster Stelle erfahren. Denn wie gesagt - für uns alle, die wir schon lange in ganz unterschiedlichen Berufen mit den inneren Welten arbeiten, Achtsamkeit als oberstes Gebot auf unsere Fahnen schreiben und hierfür bis anhin mit Ignoranz in die Schublade der Esoterik gesteckt wurden, dürfen sich jetzt ebenfalls neue Türen öffnen.

Es ist unübersehbar: Wir sind definitiv gesellschaftlich auf dem Weg zu einem neuen Miteinander, da wir kollektiv empfindsamer werden, mit stillen aber mächtigen Flügelschlägen unseren Geist und unsere Herzen öffnen und demgemäss handeln. Neptun in Fische gibt die Direktive - und die Menschheit antwortet.

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