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Warum künstliche Intelligenz immer gefährlicher wird

19/03/2016 12:28 CET | Aktualisiert 20/03/2017 10:12 CET

Am 12. März 2016 kam es - fast unbemerkt von der Weltpresse - zu einer Sensation, die uns aufhorchen lassen sollte: Im asiatischen Brettspiel Go hatte erstmalig eine Maschine einen menschlichen Go-Genie geschlagen.

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Der Sieg der Künstlichen Intelligenz (KI) über den Go-Profi Lee Sedol markiert einen historischen Wendepunkt in der Geschichte der Menschheit.

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Foto: Go-Champion Lee Sedol wurde von einer Maschine besiegt

Bereits am 27.01.2016 kam es zum ersten Mal dazu, dass die Deepmind-Software AlphaGo einen Go-Profi besiegte, und man ahnte dort schon, dass Alpha Go den nächsten Level nach dem eines Menschen erreichen könnte. („Alpha Go could reach a level that is beyond human!")

Die Anfänge konnten wir 1996 beobachten, als sich erstmals der amtierende Schach-Weltmeister Kasparow gegenüber einem Computer geschlagen geben musste. Damals wurde groß diskutiert, wie lange der Mensch wohl noch mit seiner Intuition und Kreativität der Maschine und ihrer millionenfach schnelleren Berechnungskapazität standhalten könne.

Heute, 10 Jahre nach Kasparows geschichtsträchtiger Niederlage, befinden wir uns an einem neuen, wenn nicht sogar revolutionären Punkt in der Evolution der gesamten Menschheit.

Das Besondere am Go-Spiel ist zum einen seine hohe Komplexität. Die Zahl der spielbaren Varianten übersteigt selbst die des Schachspiels erheblich.

So stellt sich nun seit dem 12. März 2016 die große Frage stellt, ob wir Menschen überhaupt mit der Entwicklung unserer eigenen Schöpfung - dem Computer - mithalten können. Zumal, da die Künstliche Intelligenz bei ihren Berechnungen im Gegensatz zur menschlichen Intelligenz nicht müde wird.

Und - wie soll es anders sein - entsteht gerade selbstverständlich in der Ideen-Schmiede SiliconValley ein riesiger Unternehmensbereich, der sich zielgenau auf die Künstliche Intelligenz fokussiert.

Am 14. Dezember 2015 wurde gemeldet, dass mehrere Unternehmer eine Milliarde Dollar in das Artificial Intelligence-Zentrum investierten. OpenAI heißt eine neue Non-Profit-Einrichtung für Künstliche Intelligenz. Die Forschungseinrichtung hat bekannte Artificial Intelligence-Experten engagiert, und deren Erkenntnisse sollen mit der wissenschaftlichen Community geteilt werden.

Hier ist ein eindeutiger Trend erkennbar. Und er geht in eine Richtung, die uns Menschen schon ganz bald an die Grenzen unseres Menschseins bringen wird.

Das geschieht spätestens 2024, wenn Pluto (Wandlung) in das Zeichen der geistigen Freiheit und der neuen Technologien - Wassermann - eintreten und für 20 Jahre bis 2044 die technologischen Möglichkeiten bis zum Äußersten verändern wird.

Ab 2024 werden wir Menschen nicht mehr das Leben führen, das wir gerade führen, denn die Computer, die Maschinen und eben die Künstliche Intelligenz werden immer mehr unser Leben dominieren. Der Weg dorthin beginnt jetzt im Jahr 2016.

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Pluto befindet sich dieses Jahr genau in der Hälfte des Zeichens Steinbock und überschreitet im Dezember den Mittelpunkt des Zeichens bei 15° (von 30°), so dass ab 2017 die Schwerpunkte beginnen, sich wie auf einer Wippe von der einen auf die andere Seite zu verschieben.

Wir wechseln sozusagen von der alten Welt in eine ganz neue. Und diese trägt die Überschrift "Wassermann-Zeitalter". Der aktuelle Sieg einer Maschine über den Go-Champion ist unter diesen Konstellationen meines Erachtens als definitiver Startschuss einer neuen Menschheit in Kombination mit der exponentiell ansteigenden Künstlichen Intelligenz zu deuten.

Ideen über die Weiterentwicklung des Menschen sind nicht neu. Seit einigen Jahren sind visionäre Evolutionäre und Zukunftsdenker/innen hierzu in großer Diskussion, aber auch - und vor allem - die Zukunftsmedizin (Neurowissenschaft, Molekularbiologie, Genforschung), das Militär und eben auch das Silicon Valley. Die Diskussionen drehen sich um Richtungen:

a) der Transhumanismus

b) der Posthumanismus

c) der Neohumanismus

Transhumanismus

Der Transhumanismus spricht von der Technisierung der menschlichen Gesellschaft. In den Vereinigten Staaten, in Asien und Europa scheint sich diese Denkrichtung immer mehr zu verbreiten.

Die Technowissenschaften sind inzwischen in der Lage, die körperlichen und geistigen Kapazitäten der Gattung Mensch zu verändern, und sie können neue, künstliche oder hybride Lebensformen schaffen.

Wie am 16.05.2013 gemeldet wurde, klonten damals amerikanische Forscher erstmals menschliche Stammzellen. Ihnen gelang es, genetisch identische Embryonen herzustellen, die mehrere Tage überlebten.

Embryonale Stammzellen können zu allen möglichen anderen Geweben des menschlichen Körpers werden - etwa zu Herz-, Leber- oder Nervenzellen, die bei vielen Krankheiten zugrunde gehen (Parkinson, Arthrose, multiple Sklerose oder Herzinfarkt).

Die Zellen würden vom Körper des Patienten, aus dessen Haut sie hergestellt werden, nicht abgestoßen, da es seine Klone sind.

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Für Kritiker ist dies Teufelswerk: Schließlich haben die Forscher menschliche Embryonen und damit, wenn man so will, menschliches Leben erschaffen und danach wieder zerstört, um die Stammzellen zu gewinnen.

Beides ist in der Schweiz und in Deutschland aus ethischen Gründen verboten. Was aber wohl noch schwerer wiegt: Sie haben der Welt das Rezept geliefert, eines Tages nicht nur Embryonen, sondern ganze Babys klonen zu können.

Etwa weil sich ein selbstverliebter Mann einen Sohn wünscht, der ganz aus seinem Holz geschnitzt ist, oder weil eine Frau ihre eigene Mutter noch einmal auferstehen lassen möchte.

Posthumanismus

In einem Atemzug mit dem Transhumanismus spricht man auch schon vom Posthumanismus und meint damit ein neues Entwicklungszeitalter, in dem die künstliche Intelligenz dem Menschen überlegen sein wird.

Der Posthumanismus ist eine Philosophie, die ein Entwicklungszeitalter nach der Menschheit beschreibt, sich also als nach-menschlich betrachtet, die besondere Stellung des Menschen negiert und dabei den Menschen als eine Spezies unter vielen darstellt.

Der vereinende Gedanke der Posthumanisten ist der, dass die biologische Menschheit den Gipfel ihrer Evolution bereits erreicht hat und die nächste Entwicklung von intelligentem Leben in den Händen der künstlichen, computergestützten Intelligenz liegt, die in vielen Bereichen dem Menschen überlegen sein könnte.

Allerdings sieht der Posthumanismus den Menschen auch als hypothetisches zukünftiges Wesen, dessen Fähigkeiten die eines heutigen Menschen bei weitem übersteigen. Ein posthumanes Wesen kann also auch als Kreatur beschrieben werden, die durch eine Erweiterung der physischen und psychischen Fähigkeiten entsteht.

Posthuman kann allerdings auch bedeuten, dass eine Einheit von menschlicher und künstlicher Intelligenz geschaffen wird und dass das Bewusstsein in einen fremden Körper oder Computer geladen wird (wie beispielsweise im Film Matrix: "Lade mir mal das Helikopter-Programm.").

Beispiele dafür können eine Veränderung des menschlichen Organismus durch Nanotechnologie oder eine Kombination von Gentechnik, Psychopharmakologie, lebensverlängernden Maßnahmen, neuralen Schnittstellen, gedächtniserweiternden Drogen und tragbarer oder implantierter Computertechnologie sein.

Wir werden schon ganz bald unsere Gehirne mit Hilfe von Gehirnimplantaten an Mind-Machine-Interfaces wie an einen PC anschließen können und damit Maschinen steuern. So werden wir auch innerhalb kürzester Zeit Wissen downloaden können.

Die Hoffnung ist, dass damit Lerneffekte schneller erzielbar sind. Aber niemand weiß, was das für ein "Wissen" sein könnte.

Versuche, wie man dem geistigen Potential der Menschen auf dem Weg zum holistischen Bewusstsein auf die Spur kommen will, laufen bereits, allem voran die transkranielle Magnetstimulation.

Mit einer extern am Kopf platzierten Magnetspule können beim Stromanschalten plötzlich Hirnareale aktiviert werden, die unsere "normalen" Fähigkeiten um ein Vielfaches übersteigen.

Plötzlich kann der Mensch super rechnen oder malen oder hellsehen. Wird der Strom der Magnetspule wieder abgeschaltet, ist auch die Superleistung zu Ende. 2012 warnten die Forscher noch davor, dass das Militär sich diese Technologien zu nutze machen könnte.

Heute fliegen die Piloten bereits mit diesen Stromspule im Helm, so dass sie besser manipuliert werden können.

Der Stanford-Forscher Dr. Dr. Dr. Roland Benedikter spricht in einem großartigen Interview in "Enlighten Next" zur Bewusstseinsindustrie über Gehirnimplantate, die durch Maschinen gesteuert und mit dem Internet gekoppelt werden, so dass wir schon bald mit deren Hilfe jegliche Programme in unseren Kopf up- und downloaden können.

Er spricht von Milliarden Dollar, die bereits in Umwandlungstechnologien gesteckt werden, wie zum Beispiel in die Telomeren-Manipulation, wo die Zellen aufgrund der Beeinflussung der Alterungsfunktion theoretisch nicht mehr altern sollen. Im Thriler "In TIme" (2011, Regie: Andrew Niccol) wird genau dieses Szenario gezeigt - mit den entsprechenden Herausforderungen der Überbevölkerung.

Wir Menschen experimentieren bereits im großen Stil am Lebendigen, am Menschen und seinem Körper. Benedikter hierzu: „Die Verschmelzung von Mensch und Maschine macht uns mobiler. In Zukunft müssen wir eher definieren, was Mobilität mit Menschen macht, und nicht umgekehrt."

Neohumanismus

Im Neohumanismus hingegen - für den auch Roland Benedikter schlussendlich plädiert - wird der bisherige Mensch nicht einfach aufgegeben, weil der Mensch mit einem menschlichen Ich gekoppelt ist, das nicht einfach in einen Cyborg (Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine) oder Klon verwandelt werden kann.

Er sagt: "Dieses Ich ist der archimedische Punkt, von dem alles ausgeht und den wir vor dem Zugriff der Technologien schützen müssen. Ich glaube, dass der Mensch ein unglaubliches Potenzial besitzt, und dass im Ich etwas liegt, das für unsere Zukunft entscheidend ist."

Beginnt nun eine revolutionäre Neuerfindung von Körperlichkeit und Leben, oder legt diese Entwicklung den Menschen lediglich in neue Ketten einer anderen Form des schleichenden Konformitätsdrucks, vor dem Wissenschaftler, Philosophen und Antitechnologie-Aktivisten warnen?

Werden wir irgendwann durch Wände gehen können? In Raumschiffen mit Lichtgeschwindigkeit zu fernen Planeten reisen? Werden wir Gedanken lesen können und Gegenstände allein mit unserer Willenskraft bewegen können?

Es wird auf jeden Fall immer deutlicher, dass wir uns rapide zukunftsträchtigen Weichenstellungen im Grenzbereich von Philosophie, Bewusstsein, Politik und Technowissenschaft nähern. Je kleiner die Teilchen, desto größer die Dimension. Das ist die Qualität des Wassermann-Zeitalters.

Die Physik der Zukunft

Der Star-Physiker und einer der Väter der Stringtheorie, Michio Kaku, hat hierzu das faszinierende Buch "Die Physik der Zukunft" geschrieben und darin weltweit 300 Forscher von Rang und Namen danach gefragt, wie es weitergeht, sowohl mit der physikalisch-technischen Entwicklung als auch mit unserer Zivilisation.

Er entwirft in diesem Buch aus dem Jahr 2012 das farbige Bild einer vielversprechenden Zukunft, die in den Labors von Wissenschaft und Industrie heute schon begonnen hat. Die New York Times schrieb: "Was für ein wunderbares Abenteuer ist dies, der Versuch, das Undenkbare zu denken?"

Das Undenkbare zu denken macht jedoch Angst, wenn wir uns an unsere veralteten Denkweisen klammern. Sich auf eine neue Ebene zu bewegen, macht Angst und ist schwierig, weil die Art und Weise, wie wir momentan denken, ein tief empfundener Teil von dem ist, was uns ausmacht.

Wenn wir mit neuen oder unser Weltbild herausfordernden Tatsachen konfrontiert werden, lehnen wir sie automatisch ab, weil es sich für uns zu bedrohlich anfühlt, unsere bisherige Denkweise loszulassen. Wir blenden die Tatsachen aus oder lachen darüber.

Die Evolutionäre aber sehen in der Evolution eine kontinuierliche Erschaffung zunehmenden Wertes. Die Dinge werden wertvoller, wenn die Evolution in der Zeit voranschreitet.

Denn obwohl sich so vieles voraus berechnen und analysieren lässt, gibt es noch etwas Spontanes und Unvorhersehbares - dieses innere Ich. Kein Computer könnte das Verhalten von Bakterien voraussagen, da ihnen eine spontane Autonomie innewohnt.

Bei uns Menschen zeigt sich eine freiere Form, denn wir können nicht nur die Absicht zum Überleben und zur Reproduktion oder zum Klonen haben, sondern wir können auch eine höhere Form der Absicht entwickeln - die Absicht, nach dem Guten, Wahren und Schönen zu streben und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

So wie es aussieht, stehen wir jetzt genau hier:

a) Der technologische Fortschritt, der mit dem Beginn des Wassermann-Zeitalters gerade angefangen hat und sich in den kommenden ca. 2000 Jahren stark weiterentwickeln wird. Dies ist insbesondere ab 2024 zu erwarten, wenn Pluto (Transformation) durch das Wassermann-Zeichen (Netzwerke) wandert und sich dann sowohl die Technologie vollkommen verändert, als auch ein neuer Humanismus entsteht. Die Sichtbarkeit dessen, was uns erwarten könnte, beginnt jetzt im Jahr 2016.

b) Die Fähigkeit des Menschen, mit Hilfe seines inneren authentischen Ichs auf Schwierigkeiten kreativ antworten zu können. Dies hat viel mit einer höheren Form der Absicht zu tun, mit der Absicht, ethisches Verhalten zu fördern, so dass es allen miteinander besser geht.

Menschlicher Expansionsdrang

Heutige Realitäten wie das Internet oder Forschungen zur Künstlichen Intelligenz, werden unsere gesamte Erde (und unsere Siedlungen im Weltraum) zu einem interagierenden intelligenten System werden lassen. Sobald unser Bewusstsein beginnt, sich auszudehnen - und das ist der Weg der Evolution - beginnen auch wir, uns physisch auszudehnen.

Der nächste Schritt im Planetarischen ist die Ausdehnung in das Sonnensystem hinein. Der Prozess der Besiedlung des Sonnensystems hat ja bereits begonnen. Die NASA plant mit Hochdruck ihre große Mission, innerhalb der nächsten 15 Jahre Menschen auf den Mars zu bringen.

Es gibt auch schon Programme für erste menschliche Siedlungen auf Mars, wo Sie sich bewerben können - allerdings im Wissen, dass die ein One-way-Ticket ist!

Dass Filme wie „Der Marsianer" (2015, Regie: Ridley Scott) genau jetzt auf die Leinwand kommen und dann auch noch den Golden Globe gewinnen, überrascht gar nicht, denn sie entstehen aus dem kollektiven Energiefeld.

Pluto und die Eigenverantwortung

Bereits Ende 2016 wird Pluto durch die zweiten Hälfte des Zeichens Steinbock wandern. Ab dann bewegen sich die Themen immer schneller und stärker in Richtung Wassermann (radikale Technologiesprünge, Ufos, Außerirdische, andere Planeten).

Was heißt das für uns?

Plutos Wanderung durch das Zeichen Steinbock von 2008 bis 2024 ist eine kosmische Lernaufgabe und uns Menschen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Die Abzockermentalität und der Casino-Kapitalismus- wie in den Jahren mit Pluto in Schütze 1995-2008 - funktionieren nicht mehr.

Absolute (Pluto) Eigenverantwortung für sich selbst übernehmen (Steinbock), so dass es allen Menschen dient (Krebs, vis-à-vis von Steinbock) ist jetzt wichtiger denn je.

Denn mit Blick auf die Zeit ab 2024 wird es matchentscheidend, die dann aufkommenden revolutionären Technologiesprünge in Kombination mit Menschen und Maschinen gut und ethisch steuern zu können.

Diese Herausforderung ist etwas vollkommen Neues und daher ein immenses Thema, denn in keiner Schrift der Welt können wir nachlesen, wie wir uns in Bezug auf Stammzellenforschung, Klonen, Quantencomputerimplantate oder Besiedelung des Weltraumes verhalten sollen.

Das müssen wir erst herausfinden. Aufgrund unserer menschlichen Intelligenz haben wir uns nun zu einem Punkt in der Evolution entwickelt, wo völlig neue Kräfte hervorkommen, die bisher nirgends erwähnt wurden.

Wir können nur darüber philosophieren und Schritt für Schritt das Neue ins Leben integrieren - und so in eine neue Gestalt hineinwachsen, wie immer diese auch aussehen mag.

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Mehr Menschlichkeit und Liebe sind notwendig

Wir steuern also auf eine Welt zu, die durch die Verschmelzung von menschlichem Bewusstsein mit Technologie sowohl die Technologie als auch den Menschen selbst verändert.

Dass die Welt sich in diese Richtung und darüber hinaus bewegen wird, ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Die Künstliche Intelligenz beginnt gerade mit kleinen Schritten, indem z.B. ganze Zeitungen ausschließlich von Maschinen geschrieben werden, vor allem im Finanzsektor.

Nun folgte die Sensation im Go-Spiel. Wohin die Entwicklung geht, ist weitgehend offen und übersteigt sicherlich unser menschliches Fassungsvermögen.

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Der Film „Automata" mit Antonio Banderas (2014, Regie: Gabe Ibáñez) hat ein mögliches Szenario dieser nun rasant einsetzenden Entwicklung bereits vorweggenommen. Am Schluss sagt die Maschine, die dem Menschen überlegen ist, zum Menschen: „Der Übergang ist einfach passiert."

Aus Sicht der Evolution ist unser Planet Erde auch nur ein Zwischenstadium und wird irgend wann genauso im Nichts verschwinden wie er aus dem Nichts entstanden ist. Und weise Menschen wie z.B. Mirra Alfassa, die auch „Die Mutter" genannt wurde, prägten Sätze wie: „Die Menschheit ist nicht die letzte Sprosse auf der Leiter der irdischen Schöpfung."

Aus diesem Blickwinkel wird die Künstliche Intelligenz wesentlich machtvoller oder auch "gefährlicher" werden als die Atombombe. Aber bei all diesen Zukunftsszenarien dürfen wir eines nicht vergessen - und da gehe ich sehr einig mit den Neo-Humanisten:

Wir Menschen entwickeln uns durch die Übernahme von Verantwortung, durch Herzöffnung, durch mehr Menschlichkeit und die Entfaltung der Liebe ebenfalls zu höheren Wesen und können eine höhere Form der Absicht entwickeln - die Absicht, nach dem Guten, Wahren und Schönen zu streben und die Welt zu einem besseren Ort zu machen, zu einem Ort der Liebe. Es liegt an uns. Jetzt!

PS: Dieser Artikel wurde tatsächlich von einem Menschen und nicht von einer Maschine geschrieben. Ehrenwort.

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