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Boris Johnson - Brexit... und tschüss!

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Bild: Matt Dunham/Keystone

Der Brexit-Frontrunner Boris Johnson (52) hat uns gerade ein astrologisches Paradebeispiel gezeigt. Zuerst zieht er alle Register, damit England sich aus der EU verabschiedet. Nachdem dies gelang, verabschiedet er sich selbst und steht nicht für die Kandidatur zum Premierminister zur Verfügung.

Hierzu die astrologischen Konstellationen:

a) Im Juni 2016 herrschte ein Spannungsaspekt zwischen Neptun in Fische (Einheit, Grenzenlosigkeit) versus Saturn in Schütze (Zerrform: Angst, Grenzen setzen und Abspaltung vom Fremden). Diese Spannung ist in drei Höhepunkten erkennbar: Der erste Höhepunkt im November 2015 zeigte sich in Form des Terrors in Paris. Der zweite Höhepunkt hat nun im Juni 2016 stattgefunden, wo die mehrheitlich ältere (!) Bevölkerung mit ganz knappen 52% entschieden hat, aus der EU auszusteigen (Saturn in Schütze).

Boris Johnson hat mit seiner „Schotten-zu-Kampagne" den Pol der Angst und Abspaltung (Saturn) vor dem Fremden (Schütze) eingenommen, bis nun das Fass zum Überlaufen voll ist (Neptun). Die Angst hat gesiegt. Und die jungen Menschen wachen nun auf (Neptun) und müssen erkennen, dass das Ergebnis so ausfiel, weil sie sich nicht zu Wort gemeldet haben.

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b) Am 30. Juni 2016 drehte der Antriebsplanet Mars (Männlichkeit, Yang) seine Richtung und wandert nun nach 2,5 Monaten wieder vorwärts. Exakt an dem Tag zieht Boris Johnson im wahrsten Sinne des Wortes den Schwanz ein und lässt die Welt wissen, dass er nicht für das Amt des neuen Premierministers zur Verfügung steht. O-Ton:„That person cannot be me."

Mit den aufkommenden kosmischen Gelegenheiten wäre dies allerdings die Stunde für Boris Johnson gewesen, wirklich machtvoll und einflussreich zu werden. Aber er wendet sich nun selbst ab. Wenn ich seinen aufsteigenden Mondknoten (Bestimmung) mit Sonne (Bewusstsein) und einer rückwärts laufenden Venus (Selbstwert) im 9. Haus (Globaler Einsatz) sehe, dann können wir mit seiner Entscheidung davon ausgehen, dass Herr Johnson ein äusserst unsicherer Mensch ist und dem Shitstorm, der nun von der jüngeren Bevölkerung und aus den eigenen Reihen auf ihn einstürmt, nicht standhalten kann - ganz nach dem Motto: Bellende Hunde beissen nicht. Ich denke, er hat seinen "Dienst an der Menschheit" getan, indem das Kollektiv nun spürt und erkennt, was es heisst, wenn Angst den Verstand dominiert.

Das Spiel ist noch nicht zu Ende, denn der dritte Höhepunkt dieser markanten dreifachen Konstellation folgt im September 2016... Ich sage zum 2016 immer wieder: Folge Deinem Stern; folge Deiner Vision. Denn wenn Du keine Vision hast, dominiert die Angst. Und das ist in der Tat NICHT das Ziel!

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Siehe auch meine Video-Botschaft zum 13. Mond von Minute 21:33 bis 25:50 ->

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