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11 Dinge, die meine Mutter mir beigebracht hat und die ich an meine Kinder weitergeben möchte

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MUTTER KIND
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1. Akzeptier dich so, wie du bist. - Es kann sein, dass du erst jahrelang ganz bewusst an dir arbeiten musst, bis du dich wirklich wohl und zufrieden in deiner eigenen Haut fühlst. Nimm dir die Zeit, dich selbst zu finden! Und lass dir von niemandem einreden, dass du so, wie du bist, nicht geliebt wirst.

Wenn du jemals das Gefühl haben solltest, dass du etwas an dir verändern musst, um ein besserer Mensch zu werden, dann mach das. Achte dabei jedoch immer darauf, dass du dich niemals für jemand anderen veränderst, sondern nur für dich selbst.

Vergiss nicht, dass du der einzige Mensch bist, mit dem du dein ganzes Leben verbringst. Und deshalb solltest du auch ganz besonders viel Zeit darauf verwenden, dich selbst lieben zu lernen.

2. Sei dir bewusst, dass sich wahre Schönheit nicht allein auf Äußerlichkeiten beschränkt. - Obwohl wir alle wissen, dass unsere äußere Schönheit vergänglich ist, legen wir unglaublich viel Wert auf unser Aussehen. Stell dir selbst die Frage: "Wie viele Menschen auf der Welt würde ich beeindrucken, wenn wir alle blind wären?"

Wenn du an dir arbeiten willst, dann fang mit deiner Seele an. Achte bei der Partnerwahl nicht auf Äußerlichkeiten, sondern such dir einen Menschen aus, der deine Welt schöner macht. Du darfst mir ruhig glauben, dass man wahre Schönheit einzig und allein am Charakter erkennt.

3. Versuche, immer ehrlich zu sein. - Als Erwachsener lernt man, auf die Gefühle anderer Rücksicht zu nehmen, um niemanden zu verletzen. Die Gefahr ist jedoch, dass wir dadurch unseren eigenen Gedanken und Gefühlen nicht mehr richtig trauen.

Natürlich sollte man auf die Gefühle anderer Rücksicht nehmen. Ich glaube jedoch auch, dass die schmerzhafte Wahrheit manchmal wertvoller sein kann als eine bequeme Notlüge. Denk in schwierigen Situationen immer daran, deinen eigenen Gefühlen treu zu bleiben. Und nimm es andersherum auch nicht persönlich, wenn andere ehrlich zu dir sind.

Mehr zum Thema: Ein Hirnforscher erklärt, was Kinder mehr als alles andere von ihren Eltern brauchen

4. Verlier niemals deine Würde, selbst wenn du ungerecht behandelt wirst. - Dass wir wütend werden, wenn wir uns angegriffen fühlen, ist ein ganz natürlicher Schutzmechanismus. Ich finde die Aussage "Auge um Auge - und die ganze Welt wird blind sein" sehr zutreffend. Rache bringt uns nicht weiter.

Verzeihen zu können ist hingegen eine der großartigsten Charaktereigenschaften, die es gibt. Wenn du anderen vergibst, heißt das nicht, dass du ihr Fehlverhalten stillschweigend akzeptierst. Es bedeutet vielmehr, dass du konstruktiv mit deiner Wut umgehst und den Ärger nicht weiter mit dir herumträgst.

Lass nicht zu, dass irgendjemand mietfrei in deinem Kopf wohnt und deine Gedanken kontrolliert.

5. Sei immer freundlich zu anderen. - In unserer schnelllebigen Welt sind wir oft so sehr von unseren eigenen Interessen vereinnahmt, dass wir vergessen, uns liebevoll und hilfsbereit zu verhalten. Du verfügst jedoch immer über die Gabe, mit deiner Freundlichkeit das Leben der anderen verbessern zu können.

Du weißt nie, was andere Menschen gerade durchmachen, und vielleicht kannst du deinem Gegenüber mit deinen Worten und Taten ja genau das geben, wonach er oder sie gerade so verzweifelt sucht. Und vergiss dabei nicht, immer auch gut zu dir selbst zu sein. Denn meist sind wir selbst unsere schlimmsten Kritiker.

6. Hör nie auf, Neues zu entdecken. - Die Welt braucht Menschen wie dich, die immer bereit sind, etwas Neues kennenzulernen. Leider bewahren sich nur sehr wenige Erwachsene ihre Neugier und ihren Willen, immer wieder über sich selbst hinauszuwachsen.

Finde heraus, was dir Freude bereitet, was dich langweilt und was dich sonst noch so interessiert. Und lass dir Zeit dabei, denn die Welt wartet sowieso auf dich.

7. Sei großzügig und freue dich für andere Menschen. - Neid steht dir bei weitem nicht so gut wie Freude. Jeder von uns geht seinen eigenen Weg, und deine sehnlichsten Wünsche gehören dir ganz allein. Wünsche deinen Mitmenschen auf ihrem Weg zum Erfolg stets das Beste.

Denk immer daran, dass das Universum dir all das zurückgibt, was du mit deinen aufrichtigen, positiven und freundlichen Gedanken ausstrahlst. Gib, soviel du kannst - schenke anderen deine Liebe, deine gute Laune und deine Kraft.

8. Lebe immer im Moment. - Ich weiß, dass es manchmal nicht leicht ist, im Moment zu bleiben, weil unser Gehirn darauf konditioniert ist, sich lieber mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu beschäftigen. Vielleicht bist du noch nicht dort angekommen, wo du eigentlich hin willst, doch das ist völlig in Ordnung.

Du musst jetzt noch nicht alles wissen, denn du hast keine Eile und du musst dich auch an keinen festen Zeitplan halten. Mal kriechend, mal fliegend - Hauptsache du gehst deinen Weg immer weiter. Und vergiss dabei nie, das wertzuschätzen, was du gerade im Moment hast. Denn du machst dir dein Leben sehr viel leichter, wenn du stets das Gute in allem siehst.

9. Du musst niemandem beweisen, wie wertvoll du bist. - Mach dir nichts daraus, wenn jemand das Leuchten in dir nicht sehen kann. Feuer und Licht ziehen nicht nur Motten an, sondern auch positive Menschen. Und sie werden irgendwann kommen!

Denk auch immer daran, dass dein Wert sich nicht an der Anzahl deiner "Likes", "Follower" oder "Freunde" in sozialen Medien bemisst. Oft vergessen wir unseren wahren Wert, weil wir uns viel zu viele Gedanken um uns selbst machen und von der Idee besessen sind, anderen gefallen zu müssen.

10. Versuche immer das Gute in allem zu sehen. - Betrachte deine Probleme als Chancen. Stell dich mutig allen Herausforderungen und lass dich nicht verunsichern. Bloß weil du eine optimistische Lebenseinstellung hast, heißt das nicht, dass du immer glücklich sein wirst.

Es bedeutet einfach, dass du alle Herausforderungen des Lebens annimmst und dich nicht von ihnen entmutigen lässt. Sei ein Vorbild für andere und suche stets nach dem Guten in ihnen, denn manchmal können sie es selbst nicht sehen.

11. Mach die Welt ein bisschen besser, nicht schlechter. - Viele Menschen legen extrem viel Wert darauf, so zu tun, als ob ihnen alle anderen egal wären. Was unsere Welt jedoch dringend braucht, sind Menschen, die Mitgefühl zeigen können und denen andere eben nicht egal sind.

In einer grausamen Welt ein offenes und weiches Herz zu haben, erfordert unglaublich viel Kraft und Stärke. Dass manche Menschen deine Sanftmut nicht zu schätzen wissen, heißt noch lange nicht, dass du sie vor der ganzen Welt verstecken musst. Viele Menschen zerbrechen an schlimmen Erfahrungen und legen sich deshalb einen Schutzpanzer zu. Ob dein Herz verhärtet oder einfach nur robust ist, macht jedoch einen großen Unterschied.

Dieser Blog erschien ursprünglich bei der HuffPost USA und wurde von Susanne Raupach aus dem Englischen übersetzt.

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(lk)