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Aus der Redaktion: Unsere Berichte über Flüchtlinge, neue Rekorde - und 3500 Gastautoren

25/09/2015 09:59 CEST | Aktualisiert 25/09/2016 11:12 CEST
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Die Flüchtlingskrise hält Deutschland in Atem: Während das Innenministerium die Zahl der erwarteten Ankömmlinge alle paar Wochen nach oben korrigiert, kommt nun heraus: Schon Anfang des Jahres war der Bundesregierung klar, dass dieses Jahr eine Million Flüchtlinge in Deutschland um Asyl bitten werden.

Merkel und de Maizière ignorierten diese Warnung. Das war vielleicht der größte Fehler der Regierung Merkel bisher. Denn hätten wir früher begonnen, uns auf den Flüchtlingsandrang vorzubereiten, wäre die Situation aktuell weniger dramatisch.

Wie auch immer: Vor uns steht nun eine enorme Integrationsanstrengung. Die Huffington Post wird das Thema daher von allen Seiten beleuchten.

Dass der Flüchtlingsstrom so bald nicht abreißen wird, zeigt mein Kollege Chris Asche, der gerade in Serbien war. Von dort berichtete er von geschlossenen Grenzen, von minenverseuchten Feldern, über die Tausende Flüchtlinge versuchen nach Kroatien zu kommen - und von Menschen, die nicht mehr nach Hause kommen, weil auf einmal die Grenze dicht ist.

Eine spannende Perspektive - finden auch unsere Kollegen im Ausland. Seine Texte wiederum übersetzten viele andere Ausgaben der Huffington Post - darunter die US- und die französische Ausgabe.

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Die Huffington Post ist als News-Angebot für eine neue, mobile Generation angetreten. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg. Ein großer Teil unser Nutzer kommt über soziale Netzwerke und mobile Endgeräte zu uns. Und 60 Prozent von ihnen sind unter 39 Jahre alt.

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Die Flüchtlingskrise bewegt die Deutschen - und viele haben dazu eine Meinung, die sie anderen mitteilen wollen: Wir haben jetzt weit über 3500 Gastautoren und allein zum Thema Flüchtlinge gehen bei uns pro Woche Dutzende Beiträge ein. Darunter Texte von Politikern wie Sigmar Gabriel und Bodo Ramelow, Ökonomen wie der Chefvolkswirt der DZ Bank Stefan Bielmeier und Publizisten wie Hugo Müller-Vogg. Hinzu kommen Texte, in denen Flüchtlinge ihre Erfahrungen schildern.

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Unsere Berichterstattung ist immer wieder Thema in anderen Medien. Kürzlich hat sich das Medienportal "Kress" mit unserer Flüchtlingspolitik auseinandergesetzt. Fazit der Kollegen:

"Um klare Haltungen ist die "Huffington Post" selten verlegen - sei es in den USA oder in ihrem deutschen Ableger."

Kurz davor analysierte der Evangelische Pressedienst (epd) unsere Initiative "What's Working": Wir gehören zu den ersten Medien, die versuchen, nicht mehr nur über Probleme zu schreiben, sondern die auch Lösungen in den Mittelpunkt stellen.

Wie Flüchtlingspolitik und "What's Working" zusammengeht haben wir kürzlich in einem ausführlichen Text gezeigt, der 50 Menschen vorstellt, die wirklich dabei helfen, die Flüchtlingskrise zu meistern.

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200 Menschen aus Deutschland, darunter Politiker, Schauspieler, Musiker, Studenten und andere Menschen haben in der Huffington Post ein wichtiges Zeichen gesetzt: Sie haben den Flüchtlingen in Deutschland zugerufen: "Willkommen, gut, dass ihr hier seid, weil..."

Seit dieser Aktion erreichen uns täglich weitere Dutzende Beiträge zu diesem Thema. Wenn Sie sich an der Diskussion mit einem eigenen Artikel beteiligen wollen, schreiben Sie an blog@huffingtonpost.de.

Es ist Zeit, dass wir in Deutschland ein Zeichen setzen. FÜR Weltoffenheit, FÜR Toleranz und FÜR Menschen in Not

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