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Junge Menschen interessieren sich nicht für Politik? Von wegen! HuffPost kooperiert mit Konrad-Adenauer-Stiftung

02/02/2016 12:38 CET | Aktualisiert 02/02/2017 11:12 CET
Bloomberg via Getty Images

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Es steht nicht gut um das Verhältnis zwischen Bürgern und Politik. Selten zuvor war die Kritik an der Regierung so laut. Und glaubt man aktuellen Umfragen, droht bei der nächsten Bundestagswahl eine historisch niedrige Wahlbeteiligung - besonders unter jüngeren Menschen.

Erreichen Politiker die jüngeren Generationen nicht mehr? Sind die jungen Deutschen völlig unpolitisch? Oder wollen sie einfach anders angesprochen werden?

Diese Fragen stehen im Zentrum eines umfangreichen Themen-Spezials, das die Huffington Post in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) auf den Weg bringt.

Viel deutet darauf hin, dass es zu früh ist für Pessimismus. Vielleicht diskutieren Jugendliche sogar mehr als früher über politische Inhalte - nur nutzen sie andere Kommunikationswege und andere Tools. Auf einmal spielen Plattformen wie Snapchat eine Rolle, die Menschen über 30 nicht einmal dann verstehen, wenn sie seit Monaten auf ihrem Smartphone installiert sind.

In Dutzenden Gastbeiträgen und Interviews wollen wir daher in den nächsten Tagen untersuchen, wie Politik für junge Menschen aussehen kann - und auf welchen Wegen und mit welcher Sprache sich jüngere Menschen erreichen lassen.

Dabei schauen wir nicht nur nach Deutschland, sondern analysieren weltweit politische Initiativen und Entwicklungen.

Sie zeigen mitunter noch früher Trends und Entwicklungen, die später auch für Europa wichtig werden.

Ein Gastbeitrag von David Gregosz etwa wird zeigen, dass Politiker in Lateinamerika eine andere Sprache wählen, um jüngere Menschen zu erreichen. Sie versuchen, weniger abgehoben zu klingen. Die Folge: Jüngere identifizieren sich stärker mit Politik und politischen Führern.

Ein anderer Gastbeitrag von Christian Echle analysiert, wie sich Protestbewegungen in Afrika organisieren: Interessanterweise über soziale Kanäle, über die sich jüngere Menschen auch in Deutschland besonders intensiv über die Flüchtlingskrise austauschen.

Für dieses Themenspezial haben wir zahlreiche Experten der KAS gewonnen, darunter die Chefs der Auslandsbüros Moskau, Kenia, Jordanien, Belarus und Griechenland.

Ergänzt werden ihre Gastbeiträge von Stimmen aus der Politik und Gastbeiträge von Politologen und Psychologen über die Interessen und politischen Stimmung der Generation Y.

Auftakt dieses Spezials aber ist eine Konferenz in Berlin, bei der die Huffington Post heute - zusammen mit Politikern wie CDU-Generalsekretär Peter Tauber, Bundestagsabgeordneten verschiedener Fraktionen und HuffPost-Bloggern - all diese Fragen in Berlin diskutieren wird.

Wenn Sie Fragen haben oder sich an der Aktion beteiligen wollen, schreiben sie mir:

blog@huffingtonpost.de

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