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"Ihr Journalisten seid zu negativ"

14/04/2016 09:40 CEST | Aktualisiert 15/04/2017 11:12 CEST
bwb-studio via Getty Images

Eine Diskussion lässt mich in den vergangenen Wochen nicht los. Erst vor wenigen Tagen, bei einem Abendessen, brachte es eine gute Bekannte wieder auf: "Ihr Journalisten seid zu negativ", sagte sie. Zwar konsumiere sie weiter Nachrichten. "Aber viel weniger als früher", sagt sie.

Kurz darauf sagte ein sehr geschätzter Ex-Kollege: Positive Nachrichten seien nicht die Aufgaben von Journalisten. Ähnlich äußerten sich viele Medienleute bei einer Umfrage, die ich auf Snapchat zu dem Thema gestartet habe.

Aber was sagen Leserinnen und Leser? In einer Forsa-Umfrage von vergangenem Jahr sagt jeder zweite Deutsche, dass Fernsehnachrichten generell zu negativ seien.

Was aber wäre die Alternative? Über Dinge zu schreiben, die gut funktionieren? Über neue Ideen? Technologien? Und Menschen, die dabei helfen, Probleme zu lösen? Vielleicht so, dass gute Ideen andere dazu bringen, diese nachzuahmen?

Wie seht ihr das? Blicken traditionelle Medien zu negativ auf die Welt? Müssen wir auch die positiven Dinge in den Mittelpunkt stellen, um ein ehrlicheres Bild zu zeichnen?

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