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Gerald Asamoah in der HuffPost: "Das macht mich stolz. Auch darauf, Deutscher zu sein"

15/08/2016 15:57 CEST | Aktualisiert 11/06/2017 11:12 CEST
getty

Es ist eine merkwürdige Zeit. Eine Zeit der stumpfen Parolen, der Entfremdung Europas und eine Zeit zunehmender Fremdenfeindlichkeit. Darüber hat Gerald Asamoah einen tollen Text in der HuffPost geschrieben. Hier ein Auszug:

„Ich wurde während meiner Karriere oft gefragt, warum ich mich damals entschieden habe, für Deutschland zu spielen. Es war eine Bauchentscheidung: Weil ich mich hier zuhause fühle. Ich habe damals natürlich auch Erfahrungen mit Rassismus gemacht. Ich habe die Affenlaute auf dem Platz gehört. Aber das war für mich nicht Deutschland. Deutschland war das Land, das mich willkommen geheißen und mich akzeptiert hat.

Wenn ich nun heute all diejenigen sehe, die sich nicht blenden lassen von irgendwelchen Parolen und verqueren Denkweisen, sondern sich offen dagegen stark machen, dann ist das genau dieses Deutschland. Das freut mich und macht mich stolz.

Auch darauf, Deutscher zu sein."

Genau die richtigen Worte, heute, vor dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft.

(Hier geht's zum kompletten Text.)

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