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Brief an Europa

26/03/2016 16:00 CET | Aktualisiert 27/03/2017 11:12 CEST
Vincent Kessler / Reuters

Europa, erinnerst du dich noch?

Damals, nach all den Kriegen wurden in deinem Namen Feinde zu Freunden mit dem Glauben an Frieden. Erinner' dich, du wolltest dich von grausamen Morden und Toten verabschieden.

Und deine Identität, sie blühte durch die Erde der Gleichheit aller Nationen,

im Lichte der Toleranz und geistlicher Einigkeit in Traditionen.

Der Wind des Neubeginns, stark genug, Samen der Hoffnung in die Länder zu wehen.

Europa, du hast die Kraft, Friede und Liebe in den Länder dieser Welt zu säen.

Doch perverse Mörder, Killer und Verbrecher,

eine Terrorgruppe, die Menschen wie Tiere jagte,

mit Herzen hart wie Eisenstücke, wie Prophet Mohammed voraussagte,

attackiert brutal Leben, Liebe und Glauben.

Wie können sie Mohammed und den Koran seiner Barmherzigkeit berauben?

Die heilige Schrift, die da sagt, der Tod eines Unschuldigen gleicht dem Tod der Menschheit! (5:32)

Die heilige Schrift, die da sagt, Menschen mit krankem Herzen lesen die Worte in Blindheit! (2:26)

Die heilige Schrift, die da sagt, in der Religion gäbe es keinen Zwang! (10:99) (2:256) (18:29) (5:92)

Sie degradieren Mohammed, Vorbild von höchstem Rang,

gesandt als Barmherzigkeit für die Welten. (21:107)

Ein geduldiger, gerechter, gütiger Mann, dem Lob und Bewunderung gelten.

Und die Weltgemeinschaft reagiert nach islamischem Geist,

denn sie gleicht der prophetischen Beschreibung muslimischer Barmherzigkeit,

nach der der gesamte Körper mit Fieber und Schlaflosigkeit reagiert, leidet ein Körperteil,

so erleuchtet und zündet die Welt fieberhaft ihr Licht, die Wunde Brüssel bald wieder heil.

Muslime, vergleicht kein Leid und beschwert euch nicht über aufrichtige Solidarität,

sondern eifert ihr nach, wie es im weisen Ausspruch des Propheten steht.

Doch Europa, es gibt etwas, das du mehr fürchten musst als die Waffen des Terrors.

Fürchte die Politiker, die die Waffen des Terrors zu den ihren machen,

die mit der Munition des Vorurteils auf ihre Bürger zielen, Uneinigkeit entfachen.

Fürchte die Bürger, die die Waffen des Terrors zu den ihren machen,

die mit der Munition des Vorurteils auf ihre Mitmenschen zielen, Hass entfachen.

Europa, fürchte deine eigenen Waffen in den Brutstätten des Terrors!

Die Welt braucht Stifte statt Waffen,

Bücherpakete statt Sprengstoffpakete,

Lehrer statt Soldatenausbilder,

Klassenräume statt Militärcamps!

Europa, erinnerst du dich denn nicht?

Damals, nach all den Kriegen

wurden in deinem Namen Feinde zu Freunden mit dem Glauben an Frieden.

Erinner' dich, du wolltest dich von grausamen Morden und Toten verabschieden.

Und deine Identität, sie blühte durch die Erde der Gleichheit aller Nationen,

im Lichte der Toleranz und geistlicher Einigkeit in Traditionen.

Der Wind des Neubeginns, stark genug, Samen der Hoffnung in die Länder zu wehen.

Europa, du hast die Kraft, Friede und Liebe in den Länder dieser Welt zu säen.

Doch Friede und Liebe wächst nicht durch Waffen,

es bedarf Wasser, um Leben zu segnen.

Gott, bitte lass es in Europa Vernunft und Wissen regnen.

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