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Jaklin Chatschadorian: Christen des Orients stehen im Irak und in Syrien, trotz einer Existenz, die auf Jahrtausende zurückgeht, vor der Auslöschung

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Jaklin Chatschadorian, die deutsche Stimme für die Armenier.

Über die ehemalige Vorsitzende des Zentralrates der Armenier in Deutschland, hat man bisher nicht viel erfahren. Frau Jaklin Chatschadorian, die heute als Rechtsanwältin, Stellv. Vors. des Integrationsrates der Stadt Köln ist und Mitglied im CDU-Stadtbezirksvorstand, lebt seit vielen Jahren in Deutschland und ist die deutsche Stimme für die Armenier geworden. Passend zu Thema Armenien habe ich ein Interview mit Frau Chatschadorian führen dürfen.

Frau Jaklin Chatschadorian: Ihr persönlicher Hintergrund ist vielen unbekannt, wann sie sind nach Deutschland eingewandert?

Ich bin Mitte der 70er als Tochter armenisch stämmiger Gastarbeiter aus der Türkei in der Bundesrepublik Deutschland auf die Welt gekommen. Damit bin ich, obwohl ich in manch einer Statistik als Deutsche mit Migrationshintergrund geführt werde, nicht im klassischen Sinn „eingewandert", habe gleichwohl nicht deutsche Wurzeln und bin dreisprachig aufgewachsen.

Wie war es als armenischer Migrantin in den 80ziger Jahren in Westdeutschland?

In den 80er Jahren waren die meisten Menschen, und damit auch meine Eltern, vielmehr mit dem Broterwerb als mit gesellschaftspolitischen Themen beschäftigt. Gleichwohl betrafen uns bestimmte Konstellationen und Probleme, die unsere Gesellschaft bis heute, beschäftigen. Rassismus von deutscher Seite habe ich nicht erfahren müssen. Ich hatte, wie viele andere auch, ebenfalls eine „deutsche Oma" im gleichen Haus und deutsche Nachbarn, die „nur einen Hund" besaßen. Wir galten lange als „christliche Türken", weil wir einerseits allein an unserer Staatsbürgerschaft gemessen wurden, andererseits es den Staat Armenien nicht gab. Mit der sehr frühen Einbürgerung entschied sich mein Vater, ein Zeichen für unsere abgeschlossene Integration und die Abnabelung vom türkischen Staat zu setzen. Auf türkischer Seite, wir lebten in einem Viertel mit überwiegend türkischstämmiger Nachbarschaft, waren wir weiterhin die „armenischen Gyavur", also die armenischen Ungläubigen. Es gab sehr gute Freundschaften mit den Nachbarn, den Kindern auf dem Spielplatz. Man ging ein und aus. Und doch hatte die gegenseitige Akzeptanz ebenso ihre Grenze wie der Rassismus unter Migranten seinen Platz hatte. So wie in der Türkei, zu Zeiten meiner Großeltern, Eltern und heute.

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Foto eines anonymen deutschen Reisenden: Armenier werden im April 1915 von osmanischen Soldaten aus Kharpert (türkisch: Harput) in ein Gefangenenlager im nahen Mezireh (türkisch: Elazığ) geführt. Wikimedia Commons

Hört man Armenier kommt zwangsläufig der Völkermord von 1915 in den Sinn, sie wurden sicher schon oft darauf angesprochen.Wie haben sie persönlich darüber das erste Mal erfahren?

Man wächst in diese Thematik hinein und es ist ein ständiges Hin-und-Her inwieweit man dieser Frage Raum geben, der Verantwortung gerecht werden oder einfach nur leben will. Je älter ich wurde, umso mehr wurden mir einzelne Fragmente der Geschichte des Völkermordes und der Geschichte der eigenen Großeltern und deren Geschwister, von meinen Eltern weitergegeben.

Die heutige Türkei ist der Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches, Ankara vertritt die These, dass der Tod mehrerer hunderttausend Mitglieder der armenischen und anderer nicht muslimischer Minderheiten in den Jahren zwischen 1915 und 1917 zwar eine Tragödie, aber kein gezielter Völkermord war. Sie haben sich in der Vergangenheit oft hier zu klar positioniert. Weshalb Glauben sie, dass die türkische Seite den Völkermord von 1915 abstreitet?

Weil „Völkermord" ein gesetzlich festgeschriebener Straftatbestand ist und die jungtürkischen, osmanischen Vorfahren zu Tätern erklärt. Gleichzeitig pflegt man in der türkisch-orientalischen Mentalität einen anderen Ehrbegriff als in der westlichen Welt. Die Türkei rühmt sich der Zugehörigkeit zu einer edlen, osmanischen Abstammung mit weißer Weste. Diese Reinheit ist die Grundlage der Selbstüberhöhung und Gründungsmythos einer starken Weltmacht, die sich von ständiger Unterdrückung, Diskriminierung und von Verrat befreien und sich endlich entfalten dürfen muss. Jeder der hieran rührt, wird als Feind identifiziert und bekämpft.

Im Osmanischen Reich waren die Armenier die größte nichtmuslimische Gruppe. Sie lebten größtenteils im Nordosten von Anatolien. Darüber hinaus bestanden 6 osmanisch - armenische Vilâyets (Provinzen). Heute im 2016 wird die Anzahl der Armenier auf 70 000 geschätzt, die mehrheitlich in Istanbul und Umgebung leben. Die Dorf-, Städte- und Straßennamen wurden turkisiert in den vergangen 100 Jahren. Wir sehen den Verfall von Jahrhunderteralten armenischen Kirchen. Wie betrachten sie diesen Zustand?

Zeitzeuge einer bis heute andauernden Auslöschung christlicher armenischer Spuren zu sein ist grundsätzlich ein schmerzlicher Zustand, der um den Aspekt der eigenen Betroffenheit beschwert wird. Alte Kirchen werden als Kuhställe benutzt oder zu Parkhäusern erklärt, die Kapelle zum öffentlichen WC. Der Rest ist für Touristen gedacht, die Geld ins Land bringen. Ein Teil meiner Familie stammt aus Sivas, dem alten Sebastia, eines dieser armenischen Provinzen. Der andere Teil stammt aus Sinop, dem Gebiet der Pontos-Griechen. Oder anders gesagt, aus der Schwarzmeer-Region, die heute als eine der Hochburgen türkischer National-Islamisten gilt. In Istanbul, dem Sitz des armenischen Patriarchates von Konstantinopel, wartet die Regierung seit Jahren auf das Versterben des dortigen Erzbischofs. Er leidet an u.a. Demenz, kann seinen Aufgaben nicht nachkommen, gleichwohl gibt es keine Genehmigung für die Wahl eines Nachfolgers. In der Türkei werden Strafverfahren angestrengt, weil die Bezeichnung einer Person als „Armenier" gleichbedeutend mit „Verräter" ist und den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt. Die Pässe der Menschen sind codiert, um eine empfindliche Diskriminierung sicherstellen zu können. Gleichzeitig werden im Osten der Türkei die Kurden von Polizei- und Militärangehörigen aus ihren Häusern vertrieben mit Rufen wie „ihr Armenier, ihr Bastarde". Die Stimmung ist aufgeheizt. In einem Jeder gegen Jeden, in einem Türken gegen Kurden, Türken gegen Armenier, den Westen, gegen Israel und die Juden werden Menschenleben gefährdet. Die Ruinen sind Zeitzeugen der Geschichte, wir einer erschreckenden Gegenwart. Man denke nur an die kürzliche Verhaftungswelle gegenüber oppositionellen Abgeordneten. Der Faschismus lebt.

Wir sehen im Nahen Osten, dass die Orient Christen schritt für schritt Ihre Heimat verlieren, in Syrien, Irak und Kurdistan stellen die Christen noch kleine eine Minderheit da. Im Irak haben die Christen ihr Kerngebiet verloren, in Mosul leben seit August 2014 keine Christen mehr. Die alte armenische Kirche in Bagdad wird nur noch von älteren aufgesucht. Die Jugend versucht die Region zu verlassen. Es gibt hin und wieder Intentionen, aber im Kern werden die Christen ihrem Schicksal überlassen. Weshalb glauben sie, dass Europa, die USA und Russland dem ganzen nur zuschauen?

Die Christen des Orients stehen im Irak und in Syrien, trotz einer Existenz, die auf Jahrtausende zurückgeht, vor der Auslöschung. Sie werden nicht nur vom IS gejagt, sondern gerade auch von den sog. Rebellen, die vom Westen unterstützt werden. Damit sind sie, anders als der Rest der Bewohner der Levante, mehrfach gefährdet. Es gibt keine Schutzmacht, die sich ihrer annimmt. Es gibt keine Schutzmaßnahmen wie etwa die Initiierung von Kontingenten, um die legale Flucht zu ermöglichen. Mehr noch, jeder Versuch, die besondere Schutzbedürftigkeit dieser Gruppe von Armeniern und Aramäern, Assyrern, Chaldäern, Maroniten und anderen Christen zu thematisieren, wird gerade in Deutschland, von der Politik ebenso wie von den beiden großen Kirchen zu einem unmoralischen, gar rassistischen, Versuch der Privilegierung von Menschen missbräuchlich umgedeutet. Sehr schnell wird betont, dass die Muslime die größte Gruppe der Verfolgten seien, dass man nicht die Methoden der Islamisten verwenden und Menschen nach Religionen sortieren dürfe. Doch darum geht es nicht. Ich bestreite nicht nur, dass Muslime die größte Gruppe der Verfolgten seien, auch wenn ich diesen „Wettstreit" für extrem deplatziert halte. Es geht gerade nicht darum, dass der Westen Christen bevorzugen soll, weil er den Glauben mit diesen Menschen pro forma gemeinsam hat (so wie es die CSU vor einiger Zeit vorgeschlagen hatte), sondern einzig, weil der Christ in dieser Region ein größeres Überlebensrisiko zu umschiffen hat. Seine Entführung bringt mehr Geld ein. Hier gibt es regelrecht Preislisten, von denen in unserer Welt niemand spricht. Seine Zwangsislamisierung, Konversion oder Tötung ist für den IS-Schergen und sog. Rebellen heilbringender als die Verfolgung eines aus ihrer Sicht moderaten Muslims. Seine Hinrichtung wird mit größerer internationaler Empörung belohnt, wenn sie auf Ostern oder Weihnachten gelegt wird.

Frau Chatschadorian, sie sind langjähriges Mitglied der CDU in NRW. Innerhalb der Union wird die Debatte über konservative Werte getätigt. Sie zählen sich selber zum wertekonservativ Flügel. Weshalb haben sie sich für die Union entschieden?

Ich habe mich aufgrund meiner konservativen Überzeugungen und meiner christlichen Identität für die Partei entschieden, die beides in ihren Grundprinzipien betont. Eine andere Partei stand, gerade weil ich die Entscheidung der Inhalte wegen, und nicht aufgrund einer politischen Karriere getroffen habe, nie im Raum.

Ist es noch Ihre Partei?

Ja, auch wenn sie es mir nicht einfach macht. Der Linksruck innerhalb der CDU ist ebenso fatal wie die Anbiederung an bestimmte Nationalisten und Islamisten innerhalb der Partei. Wenn ich die Partei verlassen würde, würde ich die CDU genau denen überlassen, denen ich mich politisch entgegenstelle. Statt das Handtuch zu werfen, ziehe ich es vor, mit offenem Visier Missstände anzuprangern. Nur im (Meinungs-)Streit und in der Beratung kann man Sichtweisen und Umstände zum Besseren verändern.

Am 14 Mai wird in Nordrhein - Westfalen gewählt. Die rot-grüne Landesregierung steht in Umfragen leicht vor schwarz - gelb. Der AFD wird ein Einzug prognostiziert. Das wäre der elfte Einzug in ein Landtag für die AFD. Wie bewerten sie, dass Kabinett 2 von Ministerpräsidentin Kraft und den Aufstieg der AFD?

Das aktuelle Kabinett in NRW zeichnet sich durch alles andere als durch Kompetenz aus. Der Haushalt und die Schulpolitik etwa sind Baustellen, die das Kabinett Kraft zu verantworten hat. Eine der wichtigsten Großbaustellen liegt aber in dem Bereich, in dem die innere Sicherheit, die Flüchtlings-und die Integrationspolitik zusammenkommen. Die Schwäche der Regierung und die der Opposition, die Tatsache, dass beide zuweilen thematisch am gleichen Strang ziehen (Stichwort: Religionsverbände, Integrationspolitik), ist - zu meinem Bedauern - die beste Wahlkampfhilfe, die sich die AFD wünschen kann.


Die Union ist in den Umfragen gleichauf mit der SPD, Armin Laschet geht als Spitzenkandidat der CDU NRW ins Rennen. Rot-Grün wirkt ausgelaugt. Kölner Silvesternacht und Einbruchsrekorde. Selbst NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) räumt ein, dass das Vertrauen in die Polizei wackelt. Die Haushaltsplanung ist unsolide und muss permanent korrigiert werden. Wie sehen sie die Chancen der Union NRW 2017

Die CDU muss erkennen, dass die „Digitalisierung der Berufswelt" die Menschen ebenso wenig bewegt wie „Klimakonferenz in Marrakesch" oder die „Umgestaltung der A 44". Die Menschen sorgen sich, zu recht, um die eigene Sicherheit und die eigene finanzielle Existenz, die Betreuung und die Bildung ihrer Kinder und das neue Umfeld, in dem diese aufwachsen sollen. Meine Partei muss endlich zeigen, dass sie andere Lösungen im Bereich der Integrations- und Flüchtlingspolitik vertritt, als die SPD oder die Grünen. Sie hat die Existenz von Lösungen aber auch nicht nur zu behaupten, sondern zu belegen. Die Menschen können die Parteien zuweilen kaum noch voneinander unterscheiden. Gleichwohl hat man hier nur die AFD im Blick und versucht alle anderen links zu überholen und arbeitet den Falschen zu, während die Alternative sich Wahlkampfkosten spart.

Die Bundeskanzlerin lobte vergangen Sommer NRW als Vorbild für Integration, sie leben seit mehr als zwei Jahrzenten in NRW. Wie bewerten sie diese Aussage und soll NRW Vorbild für den Rest der Republik sein?

Mitnichten. In NRW blüht und gedeiht eine Integrationspolitik, die schlechter nicht sein kann. Die Integration versteht sich hier ausschließlich als Verpflichtung zur Gewährung von Teilhabe und geht soweit, dass politische Parteien „ausreichend" unterwandert und Integrationsräte in NRW mit Rassisten besetzt sind. Die Kölner Silvesternacht löste im Integrationsrat der Stadt Köln nahezu einzig die Sorge, muslimische Migranten könnten nunmehr vermehrt unter Verdacht geraten, aus. Die Solidarisierung mit den Frauen hatte den Stellenwert eines Nebensatzes. Dieses Gremium sieht sich nicht dafür zuständig, die Integrationsverweigerung zu thematisieren oder den Rassismus, der von Migranten ausgeht, zu verurteilen. Viel lieber beschäftigt es sich mit den, die Stadt repräsentierenden Flyern und der Anzahl der darin abgebildeten Migranten, um per Beschluss eine Diskriminierung festzustellen. Dabei hat gerade der Rassismus, der von Migranten ausgeht, inzwischen in NRW seine politische Heimat. Man schaue in die einzelnen Vereinsregister. Die Sozialbehörden in den Großstädten sind überlastet. Die Landesführung leugnet die Existenz von sog. NoGo - Areas in Problemvierteln während sie Rathäuser durch Sicherheitsfirmen überwachen lässt. Das Lob der Kanzlerin, welches vermutlich auf die ihr aus NRW zugetragenen Berichte zurückzuführen ist, kann ich mir nur mit einer Falschberatung erklären.

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Aydan Özöguz (SPD) und Justizminister Heiko Maas (SPD) sprechen sich gegen ein Verbot der islamischen Kinderehe in Deutschland aus. Innerhalb der Bevölkerung gibt es ein Teil, der es mit Kopfschütteln aufnimmt. Wie stehen sie allgemein zu Kinderehen?

Die Ehe zwischen einem Minderjährigen Mädchen und einem erwachsenen Mann (seien wir ehrlich, es geht nur um diese Konstellation beim Begriff „Kinderehe") ist Missbrauch von Schutzbefohlenen. Wir reden auch nicht von Liebesbeziehungen, die zwischen einer 17jährigen und einem 19Jährigen zustande gekommen sind, sondern von Paarungen, die sich nicht selbst gefunden haben und einen auffälligen Altersunterschied von meist 10-15 Jahren zeigen. Es geht nicht um „junge Frauen", wenn diese Mädchen kaum die Geschlechtsreife erreicht haben. Es geht nicht um „Ehe", wenn Kinder einer zwangsweise arrangierten Verbindung körperlich unterworfen werden. Die Mädchen werden ungefragt abkommandiert, sich um Haus und Mann zu „kümmern", Kinder auf die Welt zu bringen und großzuziehen. Was mich mehr schockiert, als dass dieser Missbrauch in bestimmten Herkunftsstaaten üblich ist, ist der Umgang mit dieser Thematik in Deutschland. Wir beobachten ein ständiges Nachgeben gegenüber verfassungswidrigen Positionen. Die Politik ist stets bemüht sich in dieser Disziplin selbst zu übertreffen. Der Justizminister ziert sich seit Monaten hier einen sinnigen, klaren Entwurf für eine gesetzliche Regelung vorzulegen. Sein letzter Entwurf bürdete einer 13jährigen auf, vor Gericht gegenüber dem Ehemann auszusagen, dass ihr Wohl gefährdet sei. Niemand beschwert sich über die ins Spiel gebrachten, lächerlichen „1000 €" als Bußgeld für Imame, die zu jung verheiraten und damit die körperliche Unterwerfung von Schutzbefohlenen ermöglichen. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung erklärt Kinderehen zum nützlichen Versorgungsplan und blendet den Missbrauch, die Gegenleistung für diese Versorgung, vollkommen aus. Die Kanzlerin schweigt. Und es wird „debattiert" an einer Stelle, wo es eigentlich nichts zu debattieren geben darf. Die Medien erklären, was „für" die Kinderehe spreche. Die Feministen schweigen. Die Integrationsräte schweigen. Die Religionsverbände schweigen. Sonst sehr laute Migrantenverbände schweigen. Vermutlich erfreuen sie sich an der Argumentation von Frau Özoguz. Das ist eine breit angelegte, gesellschaftliche Bankrotterklärung.