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Die Gewinner sind die Superreichen

24/02/2017 11:16 CET | Aktualisiert 24/02/2017 14:21 CET
Bloomberg via Getty Images

Die heutige Empörung der Arbeitgeber und selbst ernannten Wirtschaftsexperten zu der von Martin Schulz geforderten Korrektur der Agenda 2010 überrascht mich nicht.

Ihre Behauptung ist altbekannt: Ohne Agenda 2010 gebe es keine Stabilität der deutschen Wirtschaft! Richtig wäre statt dessen: Ohne Agenda 2010 gebe es keine Stabilität der hohen Konzern-Gewinne zu Lasten niedriger Löhne der Beschäftigten.

Denn die wahren Gewinner von Schröders Agenda-Politik sind Konzernchefs und Superreiche. Aber auffällig ist leider auch, dass die SPD das Thema soziale Gerechtigkeit immer nur in Wahlkampfzeiten entdeckt.

Auch die von Schulz jetzt angekündigten Korrekturen an der Agenda 2010 haben nur eine Realisierungschance, wenn eine gestärkte Linke im nächsten Bundestag die SPD auf Trab hält.

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Deshalb ist es so wichtig, für eine starke Linke zu werben. Denn wir haben den nötigen Mut, das Rückgrat und die Konsequenz, um uns gegen dieses neoliberale Kartell der Profiteure der Agenda 2010 durchzusetzen.

Der Beitrag erschien zuerst auf The European.

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