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Vom iPhone zum Samsung: Lohnt sich das?

Veröffentlicht: Aktualisiert:
IPHONE SAMSUNG
Kim Hong-Ji / Reuters
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Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie elektrisiert ich war, als Steve Jobs Anfang 2007 das iPhone vorstellte. Das iPhone hat aus einem Telefon einen Computer gemacht. Und auch, wenn erst gut zehn Jahre seitdem vergangen sind, ist durch diese Produkt-Innovation alles anders geworden.

Wir kaufen mobil ein; wir laden Bilder hoch, die wir mit unseren Smartphones machen; wir buchen Flüge und Hotels unterwegs in weniger als einer Minute; wir nutzen Millionen von verschiedenen Apps. Die Einführung des iPhone ist in meinen Augen die wahrscheinlich bahnbrechendste Änderung unseres Lebens in den letzten 25 Jahren.

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Seit 2007 habe ich überwiegend mit dem iPhone gearbeitet. Es hat mich zu Beginn sehr viele Nerven und noch mehr Geld gekostet, das Gerät aus den USA zu importieren, aber das war es mir wert. Nur ist die Liebe im Laufe der letzten ein, zwei Jahre deutlich abgekühlt: Das liegt vor allem an der Software.

Vielleicht werde ich ja tatsächlich alt, aber ich habe immer wieder und immer öfter Probleme mit iOS. Hier verstehe ich nicht, warum sich das Gerät nicht per Bluetooth koppelt, dort funktioniert das W-Lan nicht, wie es sollte. Und wo genau finde ich die Sicherheitseinstellungen? War früher wirklich alles einfacher und vielleicht auch besser am iPhone?

Nun, es ist ein Gefühl, aber genau dieses Gefühl verführt mich dazu, mich in ein fremdes Bett zu legen und zu schauen, ob man darin nicht besser schlafen kann. Immer wieder, vor allem, als ich noch für einen Mobilfunkbetreiber arbeitete, habe ich Android-Geräte ausprobiert.

Relativ schnell war ich frustriert und bin reumütig zum iPhone zurückgekehrt. Warum? Ich empfand die Geräte als hässlich, vor allem aber haben mich Android und die unendlichen Möglichkeiten, die das Betriebssystem mitgebracht hat, in den Wahnsinn getrieben.

Nun versuche ich es erneut - mit dem Samsung Galaxy S7 edge. Und zwar in erster Linie deswegen, weil es mit das erste Gerät ist, das ich als schön empfinde. Lediglich das Samsung-Logo auf der Vorderseite stört mich.

Ich kann nicht nachvollziehen, warum diverse Hersteller - so auch Samsung - über so wenig Selbstbewusstsein verfügen, dass sie mir, der ich mich doch schon für dieses Gerät entschieden habe, noch mal ins Gesicht sagen müssen: „Du benutzt ein Samsung. Du benutzt ein Samsung." Die geschwungenen Ecken aber und das gute Gefühl, das S7 edge in den Händen zu halten - da kann auch das iPhone nicht mithalten.

Richtig stark wird das Samsung-Modell aber beim Fotografieren: Ich bin niemand, der sich für die technischen Spezifikationen eines Geräts interessiert. Diese Zahlen sagen und geben mir nichts. Wenn ich aber mit dem bloßen Auge, das nicht gerade geschult und geübt ist, einen immensen Vorsprung des Samsung Galaxy S7 edge gegenüber dem iPhone 6S sehe, dann heißt das schon was.

Richtig stark ist auch der Akku: Ich komme mühelos durch den Tag (und ich bin ein wirklich aktiver Nutzer meines Smartphones). Und sollte der Akku-Stand doch einen niedrigen Grad erreichen, lässt sich das S7 edge in gut einer Stunde wieder aufladen. Da kann das iPhone nicht mithalten.

Zum Wesentlichen aber, der Bedienbarkeit: Das Samsung Galaxy S7 edge und ich haben bisher de facto keine Probleme bei der Nutzung. Der Wechsel von iPhone auf Android an dieser Stelle ist für mich in etwa mit einer Reise von England in die USA vergleichbar - und mit der Umstellung von British auf American English. Easy also.

Nun arbeite und kommuniziere ich mit einem Android-Gerät, dem Samsung Galaxy S7 edge. Und ich sehe keinen Grund, mein neues warmes, weiches Bett zu verlassen.

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