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Einschlafrituale

28/09/2014 11:17 CEST | Aktualisiert 28/11/2014 11:12 CET

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Träumen Sie manchmal auch von einer ungestörten und angenehmen Nachtruhe? Und davon, dass Sie am nächsten Morgen ausgeruht und frisch aus den Federn springen, also einen Tag zum Bäume ausreißen vor sich haben? Dafür sollten Sie vor dem Schlafengehen auch etwas tun, denn wer sich im Schlaf gut erholt, ist auch leistungsfähiger.

In der Nacht regeneriert sich Ihr Körper, er sammelt neue Kräfte, aktiviert den Stoffwechsel und das Abwehrsystem, baut dazu gleichzeitig Muskeln und Knochen auf und verarbeitet seelische Anspannungen leichter. Aber nicht jede Nachtruhe verläuft perfekt.

Gerade im vergangenen Sommer war es für viele von uns unmöglich, gut durchzuschlafen. Auch wenn alles passte und Sie sich rechtzeitig im stillen und dunklen Schlafzimmer hingelegt haben, sorgten die warmen Sommernächte doch dafür, dass Sie sich am Morgen wie gerädert fühlten. Doch das sind Ausnahmen, die uns jetzt im Herbst und Winter nicht mehr beeinflussen werden.

Versuchen Sie, Stress und Belastungen, die auf Ihrer Seele liegen, vor dem Einschlafen weit von sich zu schieben. Denn die sollten nicht mit unter Ihre Decke schlüpfen. Übungen wie Yoga, autogenes Training oder Muskelentspannung eignen sich dazu besonders. Ich erinnere mich an ein ganz bestimmtes Zubettgeh-Ritual von früher:

Meine Sorgen habe ich stets einem Tagebuch anvertraut und tatsächlich fiel es mir dann viel leichter, sie einfach zur Seite zu legen. Mein Tagebuch war mein engster Vertrauter, es hat mich weder verraten, noch hat es meine Bekenntnisse ausgeplaudert.

Gerade während der Jahre, als ich ein junges Mädchen war, hat es mich überall hin begleitet. Es hat mir geholfen, Missverständnisse zu klären, unglückliche Lieben zu verarbeiten oder Dinge zu analysieren, die mir fremd waren. Schon damals habe ich eine Struktur aufgebaut, die mir geholfen hat, über die Schattenseiten des Lebens hinweg zu springen.

Erst neulich habe ich mein Tagebuch aus den 1970er Jahren wieder in die Hand genommen und musste schmunzeln, was ich mir da in langen Nächten in meinem Jugendzimmer so alles von der Seele geschrieben habe. So habe ich schon in frühen Jahren mein ganz persönliches Einschlafritual entwickelt und muss zugeben, es auch heute noch hin und wieder anzuwenden.

Weitere Tipps finden Sie auf Sabines Lifestyle-Kolumne sl4lifestyle.

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