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Tag der Sekretärin - Ohne sie sind Sie Nichts!

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BUSINESS WOMAN
Yuri_Arcurs via Getty Images
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Morgen ist der 3. Donnerstag im April. An diesem Tag, dem 28. April 2016 begehen wir einen Feiertag, den die wenigsten kennen: Es ist der Tag der Sekretärin! Genau: die Königin des Vorzimmers.

Front Office Manager. Assistentin. Büromanagerin. Wie auch immer Sie sie nennen. Genau die richtige Zeit, einmal Revue passieren zu lassen, was in den Vorzimmern und Büros der Wichtigen und Mächtigen so passiert. Und höchste Zeit für eine Würdigung!

„Frau Hörnchen ich bin kurz weg, ja? Frau Hörnchen, bin wieder daaaa! Wo sind die Konzepte für die Konferenz? Kann sich mal jemand um meinen Laptop kümmern, da ist wieder alles umgestellt! Keine Ahnung, wer das eben am Telefon war. Was meinen Sie eigentlich zu dem Strategiepapier vom Meyer - macht das Sinn? Haben wir Kekse? Der Drucker geht nicht.

Wie verkaufe ich denn jetzt dem Müller die Entscheidung vom Vorstand am besten? Unter was ist der Kunde denn abgespeichert? Ihr sitzt ja hier, ich bin derjenige, der das dann draußen vertreten muss.

Mensch! Wir müssen die Telco verschieben. Bitte lassen Sie sich was einfallen. Sie müssen auch noch mal über das Exposé - da sind noch Fehler drin! Denkt denn hier keiner mal mit? Ich muss doch mittags in Berlin sein - können Sie mal gucken, wie ich das hinbekomme und mir dann den Ablaufplan schnell mailen?"

Vier Gründe

Wie hält man das aus ohne durchzudrehen? Gar nicht. Oder? Einen Moment. Sie dürfen eines nicht vergessen - hier die 4 Gründe, warum ein Job als Assistentin durchaus auszuhalten ist:

  1. Die Assistentin hat Macht. Denn Wissen ist Macht. Und sie weiß alles.
  2. Die Assistentin kennt alles: Verträge, Strategiepapiere, Kündigungen, Pläne jeglicher Art und Weise - es landet alles erst mal bei Ihr.
  3. Die Assistentin darf Allure haben...unter uns: Sie kann es raushängen lassen: Wen sie gefressen hat, den hat sie gefressen.
  4. Nicht nur Allure, sogar DauerAllure: Sie kann etwas seeeehr unwichtig finden: Wenn sie etwas unwichtig befindet...dann ist es auch unwichtig. Das gilt für Mails, Telefonate, Termine sowieso. Da kann es dann schon mal länger dauern, wenn man mit dem Chef zum Lunch will, sich aber bei ihr unbeliebt gemacht hat.

Merken Sie was? Genau: nicht unterschätzen!

Sie hat Ihre Würdigung, nein, ein riesen Geschenk samt Applaus, verdient. Da können Sie sich mal eine Scheibe von Udo Lindenberg abschneiden. Der nannte seine frühere Assistentin einen "Flexibelbetrieb" - eine Verneigung vor dem Können seiner Mitarbeiterin.

Oder noch besser. Gucken Sie wie James Bond es gemacht hat: Der sagte zu seiner Miss Moneypenny, der berühmtesten Sekretärin der Welt: "There never has been and there never will be anybody but you." Ok - die hatten auch einen Flirt laufen, aber dennoch war es ein wertschätzendes Kompliment. Sagen Sie das auch, genau so!

Die Assistentin nicht gut behandeln, das geht gar nicht! Was passieren kann, wenn man es doch tut, erfahren wir von einer früheren Chefsekretärin, die unter dem Pseudonym Katharina Münk mehrere Bücher geschrieben hat über den täglichen Wahnsinn in ihrer Zeit als Vorzimmerdame. Um nur einen Titel zu nennen: „Und morgen bringen ich ihn um".

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