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Politik, Proteste und Popstars: Die ONE-Jugendbotschafter/innen beim Global Citizen Festival

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GIRLS COUNT
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Am Vorabend des zwölften Gipfeltreffens der zwanzig grĂ¶ĂŸten Industrie- und SchwellenlĂ€nder, kurz G20, sollte Hamburg noch einmal so richtig wachgerĂŒttelt werden.

Ein riesiges Aufgebot von KĂŒnstlern wollte die G20-Staatenlenker an ihre Verantwortung fĂŒr Ziele wie Gesundheit, Frauenrechte, Bildung, ErnĂ€hrungssicherheit und Zugang zu Trinkwasser erinnern. Pharrell Williams, Shakira, Coldplay, Herbert Grönemeyer, Lena Meyer-Landrut, Andreas Bourani, Carolin Kebekus - sie alle waren beim Festival vor dem Gipfel dabei.

Aber auch einige Politiker gaben sich die Ehre, zum Festival zu kommen. So traten unter anderem der Premierminister Kanadas Justin Trudeau, a.k.a 'Prince Charming', und Lilliane Ploumen, Entwicklungsministerin der Niederlande, auf. Organisiert wurde das Festival von der internationalen Kampagnenorganisation Global Citizen.

Stimmen gegen Armut statt Flaschen gegen Polizisten

In ganz Hamburg fanden anlĂ€sslich des G20-Gipfels viele Proteste statt. Die meisten davon friedlich. Leider wurden diese ĂŒberschattet von den Ausschreitungen einiger Gewaltbereiter, die es fĂŒr eine legitime G20-Kritik hielten, wenn sie Polizisten mit Flaschen bewerfen, Straßen und GeschĂ€fte verwĂŒsten und sogar vor KrankenhĂ€usern und KindergĂ€rten nicht Halt machten.

Um genau diesen Gewalttouristen außerhalb des Gipfels nicht die BĂŒhne zu ĂŒberlassen, gab Global Citizen mit seinem Festival genau denjenigen eine Stimme, die nicht mit am Verhandlungstisch der G20 saßen.

Über Kampagnen und Social Media machte das Global Citizen Festival auf die Bedeutung von Entwicklungszusammenarbeit aufmerksam. Der G20-Gipfel bot die perfekte Gelegenheit, die Staats- und Regierungschefs zur Verantwortung zu ziehen und sie dazu aufzufordern, wirklich etwas zu tun im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit und Armut.

ONE-Jugendbotschafter/innen in Action

Wir als ONE-Jugendbotschafter/innen wollten nicht nur mitsingen, sondern die Botschaft der Veranstaltung auch um das Festival herum unterstĂŒtzen. Deswegen machten wir das, was wir am besten können: Action! Mit unserer ‚#GirlsCount'-Kampagne machten wir darauf aufmerksam, dass weltweit immer noch 130 Millionen MĂ€dchen keinen Zugang zu Bildung haben.

Dabei ist Bildung der SchlĂŒssel fĂŒr ArmutsbekĂ€mpfung. Bei der Aktion können heute immer noch ganz einfach alle mitmachen: Man wĂ€hlt eine Nummer zwischen 1 und 130 Millionen und sagt sie, wĂ€hrend man sich filmt.

Das Video wird danach hochgeladen und steht dann neben tausend anderen auf der #GirlsCount-Webseite. So entsteht das lĂ€ngste Video der Welt. Mitgemacht haben dabei schon viele bekannte Namen, zum Beispiel die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai, Facebook-GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Sheryl Sandberg, IWF-Chefin Christine Lagarde, U2-SĂ€nger und ONE-MitbegrĂŒnder Bono, BundestagsvizeprĂ€sidentin Claudia Roth, die Band Culcha Candela, Model Lena Gercke sowie die US-Schauspielerinnen Charlize Theron und Lena Dunham.

Auch Graf Zahl hat sich nicht lange bitten lassen. Damit geben alle, die mitmachen, den 130 Millionen MÀdchen, die nicht zur Schule gehen können, ihr Gesicht und ihre Stimme.

Lautester Höhepunkt der Aktion: Als Carolin Kebekus und Barbara Schöneberger es schafften, alle 12.000 Besucher des Global Citizen Festivals in der Arena im Hamburger Volkspark zu einem epischen #GirlsCount zu animieren.

Unsere Aktionen, die friedlich gefĂŒhrten Proteste auf der Straße und das Festival der Superstars - am Ende soll keiner sagen, dass die Stimmen gegen Armut nicht laut genug waren, als sich die Staats- und Regierungschefs der G20 in den Hamburger Messehallen trafen.

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