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Auf Den Spuren Der Nordlichter - 100 Tage Finnisch-Lappland

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Finnland im Winter ist wunderschön. Meist eher dunkel, meist sehr viel Schnee, aber wunderschön. Wunderschön vor allem, wenn das Wetter gut genug ist, um die Nord- oder Polarlichter (aurora borealis) zu sehen. Am Besten fährt man dazu noch sehr weit in den Norden von Finnland, nach Lappland. Hinter dem Polarkreis, hinter dem Zuhause des Weihnachtsmannes in Rovaniemi, dort wo sich die Rentiere am Waldesrand Gute Nacht sagen.

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Foto: Wir lieben Reisen, Matthias "MH" Huber

Wunderschön. Wenn da die eisigen Temperaturen nicht wären. -30 °C oder mehr sind keine Seltenheit im Winter. Doch dies hielt fünf verwegene Abenteurer nicht ab, ihre Sachen zu packen und nach Finnisch-Lappland zu reisen, um 100 Tage den Spuren der Nordlichter zu folgen.

Ausgewählt wurde die Gruppe, bestehend aus einem Japaner, einer Chinesin, einem Koreaner, einer Britin und einem Deutschen, aus über 3.800 Bewerbungen für dieses extreme Outdoorabenteurer. Die fünf Fotografen, Grafikdesigner und Künstler werden vom Outdoorguide und Extremskifahrer Pasi Ikonen begleitet, der die Expedition leitet und den Abenteurern die finnische Kultur näher bringt.

Seit 06. Dezember sind die Entdecker nun in Finnisch-Lappland unterwegs, verbrachten ein traditionelles finnisches Weihnachten und feierten gemeinsam ins neue Jahr fernab ihrer Familien und Freunde - nur wahre Reiseenthusiasten trotzen all diesen Widrigkeiten. Aber natürlich bietet Lappland unglaubliche Motive.

Angefangen von Wäldern, die wie in einem Märchen unter meterhohem Schnee versinken bis hin zu den beeindruckenden Polarlichtern, die nachts in den schillerndsten Farben am Himmel tanzen. Doch beim Fotografieren dürfte nicht nur die Temperatur den Abenteurern zu schaffen machen. Weil die Sonne dort in den kommenden Monaten sehr tief steht und sich zeitweise überhaupt nicht blicken lässt, ist das Fotografieren allerdings eine besondere Herausforderung. Schnee und Eis reflektieren das spärliche Licht, und immer wieder erscheinen Polarlichter am Firmament.

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Foto: Wir lieben Reisen, Matthias "MH" Huber

Die wunderbaren Ergebnisse der Reise halten die Fünf natürlich nicht nur in Fotos fest. Auch Videos kommen als Art Tagebuch immer wieder zum Einsatz und werden u.a. auf der Website zum Projekt "Magic Polar Night" veröffentlicht. Mehr Eindrücke zur Reise, die noch bis Anfang März geht, hält der deutsche Teilnehmer und Fotograf Matthias "MH" Huber auch auf seinen Social-Media-Kanälen z.B. unter dem Hashtag #POLARNIGHTMAGIC fest. Beeindruckend! Ich finde es schon schlimm, wenn im Hotel das warme Wasser zu wünschen übrig lässt.

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Matthias "MH" Huber, Foto: Visit Finnland

Jede Woche erscheint ein Videotagebucheintrag ("Vlog"), meine Lieblingsstory ist bisher ein Beitrag rund um die Jagd nach den Polarlichtern - und Saiblingen. Das neueste Video wurde gerade veröffentlicht und zeigt ein Rennen auf Eis und Schnee. Tune in!

Bin schon gespannt, was noch so alles auf dem Weg durch Lappland passiert ist und freue mich, dass in Deutschland der harte Winter noch etwas auf sich warten lässt.

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