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Internetnutzung der Kunden: Was Online-Unternehmen wissen sollten

10/09/2015 14:32 CEST | Aktualisiert 10/09/2016 11:12 CEST
Bloomberg

Nach einer Phase des schnellen Wachstums verlangsamen sich die Steigerungsraten vieler Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen. Ein Grund ist oftmals, dass die Größe der Zielgruppen falsch oder gar nicht eingeschätzt wurde.

Dass acht von zehn volljährigen Deutschen das Internet nutzen ist weitläufig bekannt. Dass es aber starke Unterschiede hinsichtlich ihres Nutzungsverhaltens, was Ausmaß der Nutzung und die Regelmäßigkeit angeht, wird oft sträflich vernachlässigt.

Die D21-Digital-Index-Studie von TNS Infratest ermöglicht einen differenzierten Blick auf die Internetnutzung und gewährt so wichtige Einblicke: Sie teilt die Nutzer nach Kriterien wie „digitale Souveränität" und „Online-Verhalten" in sechs Gruppen ein. Und siehe da: Nur 37 Prozent der deutschen Internetnutzer fallen in die Gruppe der digital Souveränen, also der „Profinutzer".

Die restliche Mehrheit erschließt sich das Internet und neuartige Technologien nur ansatzweise und nutzt hauptsächlich simple Internetfunktionen wie die Suchfunktion, das Online-Banking oder einfache Formen des E-Commerce.

Was das für Unternehmen bedeutet

Auf diese Gegebenheiten müssen sich Digitalunternehmer einstellen. Ein erfolgsversprechendes Geschäftsmodell bezieht die Unterschiede in eben dieser Erschließungstiefe in die Strategieentwicklung ein, um die Geschwindigkeit in der Durchdringung realistisch einschätzen zu können.

Normalerweise sprechen neue Digitalmodelle als erstes die zwei affinsten Nutzertypen an, die „smarten Mobilisten (sechs Prozent der volljährigen Deutschen) und die „passionierten Onliner" (13 Prozent).

Dieses Zielpublikum macht allerdings nicht einmal 20 Prozent aller deutschen Onliner aus. Für die Erreichung der Übrigen bedarf es Zeit, Geduld und Nutzungsangebote, die der Zielgruppe entsprechen.

Ein Blogpost zu diesem Thema ist zuerst auf SCHICKLER.next erschienen.

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