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Sie machen das Gegenteil von ihrer dummen und blöden Jesusgeschichte

23/03/2016 17:46 CET | Aktualisiert 24/03/2017 10:12 CET

Machterhalt mit Hass und Gewalt gegen Andersdenkende

Wie genau definiert sich die Kirche? Sie verweist schwerpunktmäßig auf die Lehren und das Leben von Jesus Christus, nennt sich die christliche Kirche oder auch das Christentum und stellt ihre guten Absichten in den Vordergrund.

Jesus hat ganz viel gelitten, da er nicht Systemkonform war, auffiel und die Leute vorwiegend zu ihm kamen, um seine Gedanken zu hören. Jesus predigte die Nächstenliebe und eine hoch gesteckte Ethik, wenn die Überlieferungen stimmen. Er bewirkte Wunder, soll sogar bereits mit Hanf geheilt haben. Das wäre kaum verwunderlich.

Laut der Überlieferungen war er ein frühzeitlicher Hippie, der gewiss auch hier und da mal naschte, umgangssprachlich im Paradies den Apfel vom Baum der Erkenntnis aß. Er ist sozusagen sehend und auch erzählend nicht nur als Inspiration sondern auch als Gefahr wahr genommen worden und musste dafür sterben. Nach drei Tagen erstand er auf von den Toten und soll angeblich in das Himmelreich aufgestiegen sein.

Die Vermutung liegt nahe, dass er derart angefrustet war und in die Wüste zum Sterben ging. So toll ist es nicht, von der Gesellschaft, in der man lebt, ans Kreuz geschlagen zu werden. Wäre er doch ins Himmelreich aufgestiegen, wäre er von der auf ihn gründenden Kirche gewiss derart angefrustet, dass er das mit der Wüste schnell nachholen würde.

Neben Jesus gibt es in der Bibel natürlich noch jede Menge Mord, Massenmord, Gewalt, Unrecht, Unsittlichkeit und Hirnfick ohne Grenzen. Die haben einfach so viel Schwund „ins gute Buch" geschrieben, dass sie für jede Schandtat eine Stelle zitieren und sich auf "Gottes Willen" berufen können, um allzeit bereit ungebeten Rudelweise angelaufen zu kommen. Es lohnt also nicht wirklich, dass verstaubte Buch zu lesen, wenn man sich auch die Gegenwart ansehen kann.

Die Zeugen Jehovas erklären die Bibel übrigens zum wissenschaftlichen Werk womit sonstige Wissenschaften nicht notwendig sind. Wir stammen alle von Adam und Eva ab. Mit dieser Inzucht ließe sich immerhin die Degenerierung unserer Spezies erklären, mit der man den Mist tatsächlich glaubt.

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Was macht die Kirche?

Nach dem Frühchristentum wurde die Römisch Katholische Kirche zur Staatsreligion des Römischen Reiches. Das gesamte Christentum hat heute 2,3 Mrd. Anhänger. Diese wurden in diese Religion meist hineingeboren und waren bislang zu faul, um amtlich wieder auszutreten. Zumindest ging es ab dem Punkt der Staatsreligion weniger um Nächstenliebe sondern eher um Machtausübung, Machtausdehnung und vor allem Machterhalt.

Betrachtet man das Römische Reich und das doch eher unchristliche Mittelalter, dann hat man sich vielleicht nicht zurück entwickelt, da es das so noch nicht gab.

Man machte mit Kriegen, Pest, spanischer Inquisition und all den anderen unchristlichen Eigenarten des Christentums allerdings gewiss auch keine fortschrittliche Entwicklung. Und mit Humanität hat all das bei weitem rein gar nichts zu tun oder kann sogar als das genaue Gegenteil davon angesehen werden.

Heute tritt das Christentum in Europa etwas in den Hintergrund und wir glauben vordergründig an die Wirtschaft, die für alle Zeiten wachsen muss. Das kann natürlich nicht klappen. Aber dennoch lebt das Christentum noch heute im Mittelalter innerhalb unserer Gesellschaft und rennt weiterhin den „Rothaarigen" hinterher, um sie zu „verbrennen". Wer nicht Systemkonform in die Schublade passt (so wie einst Jesus), wird halt bearbeitet, einer nach dem anderen und viele gehen daran auch kaputt. Aber etwas Schwund hält jene nicht vom Glauben ab, die einen ins Förmchen zwängen wollen.

Jesus hatte vielleicht Ideale. Er wollte diese jedoch niemandem aufzwängen und gewiss keine direkte oder indirekte Gewalt anwenden. Aber genau das macht das Christentum ab dem Punkt, an dem es zu einer Staatsreligion wurde, bis über diese Zeiten hinaus.

Das ist kein gesellschaftlicher Zugewinn sondern eine gesellschaftliche Zwangsjacke wie die bereits genannte „auf Schulden gründende ewig wachsende Wirtschaft". Genau wie andere Institutionen macht auch das Christentum damit das Gegenteil von dem, was es vorgibt zu tun, allerdings schon etwas länger.

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Wie funktioniert die Kirche mit ihrem Christentum?

Jesus war ganz toll und überhaupt nicht wirr, als er Sachen sagte wie: „Nehmt und esst, das ist mein Leib. Das ist mein Blut." Und so essen sie noch heute von diesem zähen Burschen und freuen sich: Alle sind ganz schlimme Sünder aber dann kam Jesus und beschritt seinen Leidensweg bis ins Jenseits oder was immer dort nach dem Tod auch kommen mag. Und er lud sich die ganzen Sünden all dieser Sünder auf und diese waren wieder frei.

Christen glauben also daran, dass sie tun und lassen können, was auch immer sie wollen. Dann kommt da einer mit langen Haaren und Sandalen und dem bürden sie das Kreuz auf, an dem er zugrunde geht und das auch alles ganz toll findet.

Glauben heißt aber niemals Wissen und deswegen ist das alles noch etwas anders: Christen sind allesamt ganz schrecklich schlimme Sünder, die jedoch ein ewiges Seelenleben haben. Mit dem Tod landen sie unwiderruflich vor dem Jüngsten Gericht und werden zur Ewigkeit in bitterer Höllenverdammnis abgeurteilt.

Deswegen ist es reichlich dumm, ein Christ zu sein, Jesus würde das heute gewiss auch so sehen. Man sollte also schnellstmöglich aus der Kirche austreten und jeglicher Religion, unter anderem dem heutigen Wirtschaftssystem, entsagen. Wer dann stirbt, hat kein ewiges Seelenleben mit denen in der nicht mehr aufhörenden Verdammnis sondern ist raus aus der Wahnvorstellung, Gutes damit zu tun, Schlechtes zu machen.

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