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Jetzt wählen alle ihre Donald Trumps

02/07/2016 15:45 CEST | Aktualisiert 03/07/2017 11:12 CEST

Rodrigo Duterte gibt Freipass für Mord

Die USA dominieren mit ihrer Wirtschafts-, Militär-, Medien- und Enterteinmentstrategie große Teile der Welt. Vom weltweiten Rüstungsbudget gibt die USA jeden zweiten Euro aus sowie weitere Westmächte oder Verbündete vom Rest gewiss noch mal die Hälfte stemmen. Im Konsumwahn müssen wir viel arbeiten, zerstören dabei die Umwelt und werden krank. So teuer kommt uns das zu stehen. Extrem viele Menschen sind mit gutem Grund enttäuscht und inzwischen auch stinksauer. Protesthandlungen oder extreme Züge lassen sich in Anbetracht der letzten Jahre von allein erklären. Bei den Wahlen stellen sie ihre Donald Trumps auf, die sogar gewinnen. In China wird derzeit die weltweit größte Klonfabrik gebaut, sie wollen viele Rinder klonen, so schnell kann es gehen. Rodrigo Duterte wurde jüngst in den Philippinen gewählt und zum dritten Quartal 2016 übernimmt er die Macht im Land. Er hat bereits diverse Erfahrungswerte als Bürgermeister vorzuweisen. Demnach gibt er gewisse Personen oder Personengruppen zum Abschuss frei oder zahlt sogar Kopfgelder und erfreut sich, dass hunderte Menschen in seiner Stadt gewaltsam umkamen. Er selber macht die wirkliche Drecksarbeit nicht aber die Täter sind durch ihn bereits abgesegnet. Das soll jetzt auf das ganze Land ausgeweitet werden sowie die Polizisten sozusagen Schießbefehl erhalten. 2016-07-01-1467374628-4701107-MitTrumpdieWeltkaputtfrackenc.jpeg

Wahlkampftaktiken der Donald Trumps

Donald Trump soll einst von sich gegeben haben, dass er als Präsidentschaftskandidat höchstens für die Republikaner antritt. Denen kann man einfach jeden Mist erzählen. Und genau so funktioniert es: Man erzählt etwas absurd Abstoßendes wie z.B., dass man das Waffenverbot an Schulen aufheben will. Befürworter und Gegner werden sich derart anstoßen, dass sie diese Donald Trumps beachten. Alles fokussiert sich auf die provokant anstoßende Aussagen und es entstehen Streitlager. Alle anderen Kandidaten verschwinden zusehens aus dem Fokus der Öffentlichkeit. Je abwegiger die Aussagen dieser Donald Trumps auch sind, umso mehr Beachtung und Wähler ziehen sie. Ungefähr auf diesem Weg gewann Rodrigo Duterte bereits in den Philippinen. Die Todesstrafe für Kleinkriminelle als Wahlkampfpunkt ist so zu verstehen, dass zehntausende in den Tod gehen werden. Leider sind genau das die Wahlkampfpunkte, die nach einer Wahl auch umgesetzt werden wogegen man sich an andere nicht mehr erinnern kann. Damit würden die Philippinen mehr Todesstrafen aussprechen und vollstrecken, als der Rest der Welt. Allein die Aufforderung und Duldung der Selbstjustiz käme der Todesstrafe gleich, ist jedoch der offensichtliche Auftragsmord. Dabei haben die Täter immer einen großen Definitionsfreiraum sowie die bereits getöteten Opfer sich nicht mehr verteidigen können. Die Hinterbliebenen werden gewiss auch wenig machen, wenn sie an ihrem Leben hängen. Allein dieses Konzept der ausgelebten Gewalt ist ein Fass ohne Boden, dessen Ausmaß sich derzeit unmöglich absehen lässt. Deswegen kann auch keine von- bis- Zahl aufgestellt werden, da diese Todeszahl nach oben hin offen bleibt und neben den Todesopfern auch viele andere Menschen zu Opfern werden, wenn ihre Nächsten dahin gehen. Gerade Frauen und Kinder werden in das Elend gestürzt und vielleicht daran versterben. Drogendealer sind ganz oben auf der Abschussliste und wir wissen, was solche Leute unter einem Drogendealer verstehen: Jemanden, der für sich und seine Freunde ohne Gewinnabsicht einkauft oder von seinem Eigenanbau den Freunden abgibt, ist ein Drogendealer und könnte am Strick enden. Fakt ist, dass Rodrigo Duterte zehntausende Todesstrafen oder Tote ankündigte und sich nicht nur die Philippinen in einer Gewaltspirale befinden. Wenn dort keiner die Reißleine zieht, endet das in einem Blutbad. Möglicherweise wird Rodrigo Duterte die demokratischen Verhältnisse sogar abschaffen, um auf Lebzeiten im Amt zu bleiben? Das wäre bei derartige Personen nicht unüblich, es wenigstens zu versuchen. Die übliche Taktik lautet, es Schritt um Schritt zu machen und erst dann, wenn man sicher ist, auf einen Schlag. 2016-07-01-1467374972-9415337-IMG_2879hmcc.jpeg

"Ich glaube nicht, dass die so doof sind und den wählen"

Es war im letzten Quartal 2015 oder im ersten 2016, als ein Bekannter sagte: „Ich glaube nicht, dass die so doof sind, den Trump zu wählen." Aufgrund der nicht erwarteten Naivität war keine Antwort parat. Politikinteressierte Menschen mit akademischen Grad blicken weit zurück und erklären, dass sie einst ebenfalls nicht glaubten, dass die Menschen so dumm sind. Inzwischen haben sie diese Meinung revidiert. Sie sind so dumm und wählen ihre Donald Trumps. Mit Blick auf die USA würde sich jedoch noch immer die Frage stellen, ob den nicht Hillary Clinton sogar noch schlimmer sein könnte, als Donald Trump, der immerhin die Truppen heim holen möchte, mit denen Clinton den Iran angreifen will. Auch weil mit abgereichertem Uran geschossen wird, welches zum Teil zu Nanopartikeln zerfällt und ein einziger dieser im Wind getragenen Nanopartikel Krebs bereits auslösen kann, sind nicht nur extrem viele der Wüstensandsoldaten bald invalide und haben ihre Lebensfreude für immer verloren. In diesem Fallbeispiel sollte man also gar nicht mehr wählen gehen. Es würde durchaus einen Unterschied für die einzelnen Personen oder Regionen machen. Vom Gesamtunheil kommt es allerdings möglicherweise aufs gleiche raus. Abschliessend wird noch eine Reisewarnung für alle Länder ausgesprochen, in denen sie ihre Donald Trumps wählen. Es wird gebeten, lieber gar nicht zu wählen, als einen dieser Donald Trumps oder Hillary Clintons. Auch auf Gerhard Schröders können wir verzichten! Zumindest während der EM interessiert es so viele jedoch nicht, dass unser Elend bald schon so groß sein kann, dass uns der Fußball nicht mehr interessieren wird.
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