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Achter August ist Weltkatzentag

08/08/2017 15:33 CEST | Aktualisiert 08/08/2017 15:33 CEST

Huldigt eure Katzen

Endlich ist es wieder soweit, die ganze Welt ist für die Katz da. Das ist sie eigentlich jeden Tag, aber heute machen wir uns das ganz bewusst: Es ist alles, und wirklich alles für die Katz! Unsere heutigen Hauskatzen stammen aus dem antiken Ägypten und waren dort heilige Tiere. Das lag vermutlich nicht nur daran, dass sie Mäuse und Ratten vertilgen, sondern auch daran, dass es eben Katzen sind. Es war streng verboten, diese heiligen Tiere in andere Länder auszuführen und doch gelang es.

Bereits 2000 v. Chr. gab es in Ägypten domestizierte Katzen und einige gelangten nach Europa, mischten sich mit den dort lebenden Wildkatzen und daraus wurden unsere heutigen Hauskatzen, so die Vermutung.

Also lange vor dem Christentum gab es schon die Katzen, die auch Ratten dezimierten und damit gegen die Ausbreitung der Pest wirkten. Wie die Pest überrollte das Christentum nicht nur Europa und bekämpfte zwischenzeitlich sogar die Katzen, die dann weniger Ratten fraßen und die Pest aufkam. Die Leute rennen im Irrglauben halt die Kirchen ein, wenn es ihnen schlecht geht. Waren die Kirchen zu dem Zeitpunkt und auch nach dem Wüten der Pest vielleicht nicht gut besucht? Es ist also alles für die Katz und das ändert auch das Christentum nicht. Um so wichtiger ist es, am Weltkatzentag die Katzen noch gewissenhafter zu huldigen, als im restlichen Jahr.

Katzen richtig huldigen

Das Huldigen der Katze ist leichter, als man denkt: Die Katze macht von alleine genau das, was sie will und genau das ist immer richtig. Wer seine Katze dabei nicht stört sondern unterstützt, mit gutem Futter, frischem Wasser, genügend Ausgang, einer sauberen Katzentoilette, Liegeflächen, im Winter eine Katzenwärmematte und im Sommer auf dem Balkon mit Katzenpflanzen versorgt, der verfolgt bereits einen guten Ansatz beim Huldigen der Katze.

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Katzenpflanzen sind z.B. Katzenminze, Katzengamander oder Baldrian. Beim Baldrian ist es jedoch eher die Wurzel oder das Extrakt aus dieser, welches es im Handel gibt. Ein paar Tropfen auf das Spielzeug und viele, leider nicht alle Katzen, werden spielen. Es kommt etwas auf die Katze an, ob und wie intensiv sie auf Baldrian, Katzenminze oder Katzengamander reagiert. Es kann allerdings kein Fehler sein, diese und andere Pflanzen einfach im eigenen Garten zu kultivieren. Echter Baldrian wird dazu neigen, von Blattläusen besiedelt zu werden, die dann sogar auf die Katzenminze und andere Pflanzen übersiedeln können. Es kann jedoch ein Marienkäferhaus platziert werden oder man setzt nahe zum Baldrian Knoblauch. Baldrian, Katzenminze und auch Katzengamander sind mehrjährig, Katzengamander wirft im Winter nicht mal sein Laub ab und ist gerade als kleine, sowie intensive Pflanze für Katzen sehr interessant. Baldrian und Katzenminze können durchaus über 1,5 Meter groß werden.

Wenn der ganze Balkon grünt und diese Pflanzen Schatten werfen, werden die Katzen ihren Balkon lieben. Am besten wird noch eine Katzenklappe in ein Fenster eingelassen oder man lässt es angelehnt, schon können die Katzen wirklich machen, was sie wollen. Wenn sie gerade nicht schmusen wollen und schon ihr Leckerchen hatten, freuen sie sich immer, wenn sie betrachtet werden und man mit ihnen redet. Aber anschauen reicht bereits.

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Wenn einfach alles für die Katze ist

Neben dem Balkon oder dem Garten muss natürlich auch die Wohnung der Katze hergerichtet werden. Ohne großen Katzenkratzbaum, der bis an die Decke geht, geht natürlich gar nichts. Weiterhin soll auf dem Schrank oder an passender Stelle ein Katzenbett liegen. Die Wärmematte ist im Winter sogar extrem wichtig, um die Katzen richtig zu huldigen.

Was viele vergessen ist der Punkt, dass die Katze gerne eine Katze hätte. Zumindest junge Katzen sollen also nicht ohne eine andere Katze leben. Ältere Katzen, die das Alleinsein gewohnt sind, lehnen andere Katzen möglicherweise ab. Aber ansonsten ist eine Katze für die Katze immer gut wobei eine dritte Katze vielleicht von zweien gemobbt wird.

Wenn es im Winter, oder vielleicht auch im Sommer, kein Grünzeug zum vertilgen und wieder auskotzen gibt, soll immer etwas Katzengras angebaut werden. Es wird einfach Anzuchterde genommen, um hier einige Getreidekörner unter einer Haube heran zu ziehen, die Haube kann mit der Höhe von 10 cm abgenommen werden. Fängt das Getreide an zu schimmeln oder wird es von Mehltau befallen, kann es in die Tonne. Es sollte immer eine Schale keimen und eine für die Katze bereit stehen sowie die alte Erde im Eimer etwas rotten und wieder verwertet werden kann. Wenn eine Getreidesorte zum Schimmeln oder zu Mehltau neigt, wird einfach eine andere gekauft und probiert.

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Katzen fressen auch sehr gerne Stevia, dieser neigt in der Wohnung jedoch dazu, von der Weißen Fliege vernichtet zu werden sowie man natürlich keine katzenbedenklichen Spritzmittel verwenden kann. Möglicherweise hilft es, in den Topf mit Stevia auch Knoblauch zu setzen. Ein hartes Zyperngras kann jedoch zu Schnittwunden im Rachen führen, es müsste ein sehr weiches Zyperngras gewählt werden.

Wer das alles berücksichtigt, soll sich noch vom Christentum lossagen, welches einst die Katzen verfolgte, dann freut sich die Katz.

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