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Riccardo Simonetti Headshot

Im Gespräch mit Fotografin Elizaveta Porodina

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Abseits von meinen Träumen, möchte ich heute über die Träume und das Leben von jemand anderem sprechen.

Elizaveta Porodina ist eine gute Freundin von mir und gilt mit ihren 27 Jahren als aufstrebender Star der Fotografie. Neben ihrer Arbeit für Vogue, Madame, Louis Vuitton und Co. fasziniert Elizaveta Porodina vor allem durch ihre freien Strecken, die mal von farbenfroher Traumwelt handeln, mal von düsterem Schwarz-Weiss.

Heute erzählt mir die Münchnerin, wen sie gerne mal fotografieren würde, was hinter ihrer herausragenden Arbeit steckt und wie sie mit Erfolg umgeht.

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Wie kamst du dazu Fotografin zu werden und in was für einem Alter hast du zum ersten Mal den Wunsch in dir entdeckt diesen Beruf zu erlernen?

Ich hatte mich mein Leben lang mit dem visuellen Medium befasst - bis zu meinem 22. Lebensjahr waren v.a. Illustration, Zeichnung und digitale Malerei in meinem Fokus. Ich machte mich vor etwa fünf Jahren auf die Suche nach einer neuen Ausdrucksart - das Schlüsselerlebnis war ein Lookbook-Shooting für eine Jungdesignerin, die Ausgangsbedingungen waren für einen blutigen Anfänger mit zwei Locations, fünf Models und einer Designerin in Panik eher überfordernd, und dennoch verspürte ich beim Fotografieren ein unglaubliches Glücksgefühl, einen Zustand von absoluter Harmonie - solange ich fotografierte. Nach diesem Shooting ergaben sich immer weitere kleinere Aufträge, ich lernte immer mehr dazu und nutzte jede Möglichkeit, mir verschiedene Techniken bei der Produktion sowie Postproduktion anzueignen - in meinem Fall war der Weg also ein klassisches Learning by Doing. Ab einem gewissen Zeitpunkt nahmen die Aufträge und die Vorbereitungen für diese so viel von meinen Kapazitäten in Anspruch, dass ich meinen Dayjob als Psychotherapeutin in Ausbildung aufgeben musste.

Wieso hast du dich für Modefotografie entschieden?

Kommerziell gesehen habe ich mich ohne Frage für Modefotografie entschieden, da ich die meisten meiner Aufträge in diesem Bereich bekomme, ich interessiere mich jedoch auch sehr für die Bereiche der Porträtfotografie, jegliche analoge Fotografie, und Dokumentarfotografie sowie Film. Ich hoffe, dass ich in Zukunft einen oder mehrere dieser Bereiche in mein Schaffen einbinden kann.

Wen bewunderst du in dieser Industrie am meisten und hast du so etwas wie ein Vorbild?

Ich habe sehr viele Vorbilder, auch wenn viele dieser Personen nicht mehr am Leben sind. Ich bin ein großer Fan von Irving Penn, Helmut Newton und Sarah Moon. Ich liebe die Mischung aus Düsternis und Humor, Romantik und Realität, die starken Kontraste in den Fotografien dieser Künstler. Ihre Bilder scheinen mit Leichtigkeit erschaffen worden zu sein - eine Eigenschaft, die den besten Kunstwerken innewohnt. Zu diesen Fähigkeiten blicke ich herauf und nutze sie als wegweisenden Stern am Foto-Horizont.

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In wie weit beeinflusst dich dein Psychologie Studium bei deiner heutigen Arbeit?

Ich denke, dass ich durch mein Psychologiestudium und meine Erfahrungen in der Psychiatriearbeit viel über Kommunikation gelernt habe - es gibt Dinge, die unausgesprochen bleiben - diese Dinge sind meistens am interessantesten. Sowohl für mich in der Organisationsphase, als auch in der kreativen Phase, wo es um Vertrauen zwischen mir und dem Model geht, durch gute Kommunikation, Einfühlungsvermögen und aufrichtiges Interesse am Gegenüber sowie daraus folgende gute Fragen entstehen die Bilder, auf die ich stolz bin.

Bevor Du ein Projekt angehst, zeichnest Du die Ideen auf - hat das einen bestimmten Grund ?

Bei aufwendigeren, komplizierteren Projekten, an denen viele Mitarbeiter beteiligt sind ,bei einer komplexen Location oder wenn besonders viele Bilder vorgesehen sind, fertige ich häufig im Laufe der Vorbereitungsphase Skizzen von möglichen Bildideen an; diese sind wie ein Storyboard, ein kleines „Drehbuch" meiner Geschichte, die ich mit dem Projekt zu erzählen vorhabe. Sie kann den Mitarbeitern als Anhaltspunkt für den effektivsten Verlauf und Anordnung der einzelnen Motive sein, eine Posing - und Ausdruckshilfe für das Model, und eine Erinnerungsstütze / Ansporn für mich. Außerdem kann es interessant sein, nach einem Shooting die „Vorher-Nachher" Erfahrung zu machen - die Skizzen mit den entstandenen Bildern zu vergleichen und zu staunen - entweder wie weit man sich von der Vorlage entfernt hat oder wie faszinierend die Ähnlichkeit der Skizze zum Foto ist

Wen würdest Du für kein Geld der Welt ablichten wollen ?

Bei freien Projekten muss ich zu 100 % hinter dem kleinsten Detail stehen, da es später die Bilder sind, durch die ich mich definiere und die mich demzufolge definieren.
Bei Auftragsarbeiten kommt es auch immer darauf an, aus welcher Perspektive man fotografiert und welche Geschichte ein Foto nachher erzählen soll. Jeder Mensch ist auf seine Art und Weise reizvoll - solange es mir möglich ist, meinen Zugang und eine Perspektive zu wählen, die ich persönlich für die Person sehe, würde ich bei keinem pauschal ablehnen.

Was rätst Du jungen Menschen mit dem Berufsziel Fotograf ?

Viele Faktoren machen einen erfolgreichen Fotografen aus. Was häufig erwähnt und angeraten wird, ist - gib nie auf und glaube an Dich selbst und Deine Ideen. Das ist auf jeden Fall richtig. Will man aber tatsächlich beruflich durchstarten, sollte man auch wissen, wer die Produktionen kaufen und weitere anheuern will. Mir hat es geholfen und hilft immer noch, stets gut informiert über die Struktur der Branche zu sein, in der ich arbeiten will. Welche Unternehmen, Personen , Labels könnten an meiner Bildsprache interessiert sein? Welche Aspekte meines Stils kann ich weiter ausbauen und erforschen ? Was sind die Dienstleistungen, die ich anbieten kann und inwiefern kann ich sie stets erweitern ? Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Berufsphotographie ein 24 - Stunden - Job ist. Das Fotografieren an sich nimmt die wenigste Zeit ein - Vorbereitung, Acquise und Postproduktion sind wahre Zeit - und Nervenkostümfresser. Man muss genug Kraft, Durchhaltevermögen und Motivation mitbringen, um die Arbeit eine lange Zeit machen zu können. Darüber hinaus werden Menschen immer bestrebt sein, einen stilistisch in eine Schublade zu stecken. Daher ist wichtig, immer wieder freie Projekte zu machen, die einen voranbringen und neu definieren.

Als Frau stellst Du in dieser Industrie immer noch eine Minderheit dar - was glaubst Du wieso das so ist und musst Du diesbezüglich mit Vorurteilen kämpfen ?

Ich lerne in letzter Zeit viele interessante junge Frauen kennen, die in der Welt der Fotografie durchstarten. Mein persönliches Gefühl sagt mir, dass in der Zukunft immer mehr Frauen in der Industrie arbeiten werden. Im Moment überwiegt der Männeranteil in der Branche, ohne ganz tief in die Klischee-Schublade zu greifen und Frauen, die das Gegenteil beweisen, angreifen zu wollen, würde ich sagen, dass viele von dem großen technischen Aspekt der Fotografie abgeschreckt sind. Die Technik der Lichtsetzung und verschiedene Kamerasysteme sind ein endlos ausufernder, manchmal trockener Aspekt. Die Problematik besteht dann entweder darin, dass man davon eingeschüchtert ist und es nicht ausprobiert, anstatt spielerisch und experimentell heranzugehen - oder dass man all dies tut , die Fähigkeiten einem von dem - oft männlich dominierten - Rest der Berufswelt jedoch nicht zugetraut wird - schon sind wir wieder bei der Klischee- Schublade. Der Weg, die anderen vom Gegenteil zu überzeugen, ist steinig und wenn auch noch ein weiterer Aspekt des Alters dazu kommt - ich fing mit 24 an - kann er manchmal sehr hart werden. Einer jungen Frau wird nicht immer, aber sehr oft, nicht zugetraut, dass sie die körperliche und die geistige Kraft sowie das technische KnowHow hat, ein ganzes Team zusammenzubringen und es ein Projekt lang zu führen und erfolgreich abzuschliessen.

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Jedes deiner Bilder zeigt eine einzigartige Handschrift, wie schwer fällst es dir dieses extrem hohe Niveau an Kreativität und Qualität zu halten?

Dass es so ist, freut mich ungemein, denn heutzutage ist es für das Überleben und den Erfolg einen Fotografen unabdingbar, Wiedererkennungswert zu haben - dieser ist jedoch nicht der arbeitsintensive Teil meines Schaffens, bei jedem Shooting stelle ich mir eine neue Herausforderung, sei es ein kompliziertes Gesicht, ein schwierig zu lösendes Konzept etc. Jede dieser Aufgaben will ich besser als die vorhergehende lösen. Ich ruhe mich keine Sekunde auf meinen Lorbeeren aus, denn sobald ich eine Arbeit beendet habe, spüre ich meistens keine emotionale Verbindung mehr - mit meinem Herzen bin ich schon längst beim neuen Projekt, neuer Idee, neuen Herausforderungen. Das alles kann zuweilen an Nerven und Gemüt nagen, vor allem, wenn die Konzepte nicht 100 prozentig so umgesetzt werden können, wie ich es mir vorgestellt habe . Umso einzigartiger, seltener und lebenswerter ist das Gefühl, wenn ich merke, dass ich gerade eine persönliche Grenze überschritten habe.

In deinen Bildern findet sich oftmals eine düstere Atmosphäre, was inspiriert dich dazu und woher bekommst du deine Inspiration im Allgemeinen?

Ich denke, dass die meisten meiner Bilder meine Art und Weise, die Welt wahrzunehmen, widerspiegeln. Seit meiner Kindheit fasziniert mich auf unerklärliche Art die Kälte, die Dunkelheit und das bunte Neonlicht der Großstadt in der Nacht, die Schwere und die Leichtigkeit der Melancholie eines Abschieds, das Gefühl, die Augen zu schließen und die Welt durch einen Tränenschleier zu sehen.

Im Alter von 27 Jahren hast du bereits so viel Lob erhalten, Preise gewonnen und grossartige Fotostrecken produziert, unter anderem ein Vogue Special mit Louis Vuitton. Deine Karriere selbst betrachtet, auf was bist du am meisten stolz?

Ich bin stolz darauf, mich jeden Tag immer wieder fürs harte Arbeiten zu entscheiden, nicht aufzugeben, ich bin stolz auf mein Durchhaltevermögen. Ich bin stolz darauf, in der kurzen Zeit viel gelernt zu haben und ich bin stolz darauf, mich jeden Tag aufs Neue für die Herausforderung zu entscheiden anstatt den leichteren Weg zu wählen.

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Gibt es da draussen jemanden, den du im Leben unbedingt einmal fotografieren würdest?

Ich glaube, für mich wäre es ein großer Schritt und eine große Herausforderung, Matthew Mcconaughey, beispielsweise für ein Cover einer popkulturell geprägten Zeitschift, im Rahmen meiner eigenen Porträtserie "Hurricanes", oder als Foto zum Interview mit ihm, zu fotografieren.
Ich bewundere seine Karriereentscheidungen (TrueDetective!!!),
seinen Kämpfergeist, seine Intelligenz und seine stählernen Muskeln! :)

Du lebst mit einem Fotografen zusammen und hast viele Fotografen als Freunde, sorgt die Arbeit nicht oft für Konflikte und dein Erfolg für Neid?

Mal so, mal so. Mein Freund und ich sind im Privatleben und im Berufsleben Partner - wir sind immer füreinander da, mal mache ich Assistenz und Retusche für seine - eher Produkt- und Portraitlastigen-Arbeiten, mal umgekehrt. Wir freuen uns immer über die Erfolge und tolle Bilder des Anderen und sagen auch zueinander "Ich bin neidisch auf dein herrliches Bild"- der Andere weiss dann sofort, dass der Spruch als höchstes Lob gemeint ist und nicht als bösartiger verbaler Dolchstoß (lächelt).

Innerhalb des engeren Freundeskreises kommt es ab und an zu Konflikten, da sowohl ich als auch meine Freunde überwiegend Drama Queens sind und oft aus einer Mücke einen alles zertrampelnden Elefanten machen - so schnell wie wir aufbrausen, so schnell klingt der Sturm aber auch in der Regel wieder ab.

-Vielleicht auch ein Grund, wieso wir befreundet sind.-

Auf Facebook lässt du deine Follower wissen,was du davon hälst, wenn man deine Arbeit schamlos kopiert. Was genau löst das in der Künstlerin in dir aus und wieso wählst du diesen Weg?

Ich habe es bisher nur zweimal gemacht - als das Gefühl, dass die Bilder nicht mehr als Inspiration, sondern als reine Kopiervorlage dienten, überhand nahm. Mit steigender Bekanntheit passierten solche Dinge häufiger und mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, doch eine erste Begenung mit einer direkten Kopie löste einen leichten Schock aus, einerseits weil ich mich damals einer Idee beraubt gefühlt habe und keinen anderen Weg als die Kundmachen in den Social Media gesehen habe, um mein "geistiges Eigentum" zu verteidigen, andererseits weil ich nicht nachvollziehen konnte, warum jemand seine Zeit darauf verwendet, Kopien zu erstellen, anstatt sich einer eigenen Idee zu widmen. Meine Lernerfahrung daraus war "Konzentriere Dich stets auf Dein Werk, blicke nach vorne und sei Dir und damit den Copycats mehrere Schritte im Voraus".

Egal ob farbenfrohe Fantasiewelt oder intensives S/W Portrait, jedes deiner Bilder ist kraftvoll. Was ist das das wichtigste bei einem Bild von EP und worin würdest du selbst deine Handschrift definieren?

Ich denke, das Markenzeichen ist die Präsenz einer Emotion, eines intensiven Gefühls, von dem der Charakter auf dem Bild auf die eine oder andere Art ergriffen ist. Darüber hinaus arbeite ich meistens mit starken Kontrasten, seien es lebendige bunte Farben oder kräftiges, körniges Schwarz. Ein intensives Spiel mit Licht und Schatten ist darüber hinaus oft Teil des visuellen Konzepts.

Inwiefern hat sich deine Vorstellung der Modewelt als Fotografin seit deinen Anfängen verändert?

Ich bin der Meinung, dass es noch sehr viele Höhen für mich zu erklimmen gibt, auf denen ich neuen, interessanten und inspirierenden Persönlichkeiten begegne. Da ich von Null Wissen anfing, habe ich seit meinem Start in die Modefotografie sehr viel über die Prozesse innerhalb der Modebranche gelernt, Am Anfang hätte ich niemals eine solche Entwicklung in meiner Fotografie sowie die Veränderungen, die diese für mein persönliches Leben mit sich bringt, vermutet oder erwartet. Ich schätze mich glücklich, einige meiner engsten Freunde, Arbeitspartner und meinen Partner über meinen Beruf kennen gelernt zu haben.

Experten, Freunde und Medien sind sich einig, dass du ein Star in dieser Industrie wirst, weil deine Arbeit einzigartig ist. Was für Gefühle lösen solche Worte in dir aus und wie weit beeinflussen sie dich bei deiner Arbeit?

Ehrlich gesagt lösen diese Worte bei mir wenig aus, da ich von Natur aus ein Mensch bin, der zuweilen sehr erfolgorientiert arbeitet, sich jedoch wenig bis gar nicht über Erfolge freuen kann. Ruhm oder Ehre an sich bedeuten mir wenig, jedoch bringen diese beiden Phänomene oft die einzigartigsten Möglichkeiten wie beispielsweise Begegnungen mit faszinierenden Menschen, Reisen an weit enfernte Orte oder Buchprojekte mit sich - was wiederum sehr im Fokus meiner Aufmerksamkeit steht. Somit würde ich mich deswegen über einen gewissen Star-Status freuen, da ich ausgehend davon Zugriff auf ansonsten wenig erreichbare Menschen und Utensilien habe.

Was war das schönste, das du je fotografieren durftest?

Ich verdanke meiner Zeit als Fotografin einige der magischsten, einzigartigsten Momente meines Lebens. Deswegen nenne ich nur einen der vielen Momente: Ich kann mich noch sehr deutlich an den Februar letzten Jahres erinnern. Es war beissend kalt und wir, ein kleines Team aus Muse und Stylist, beschlossen, für maximal zwei Stunden draussen zu fotografieren. Für alle Beteiligten war es zuerst eine Qual - der eisige Wind, die extreme rutschigen vereisten Stufen der Treppe, die uns als Location diente, die viel zu luftdurchlässigen Kleider, für die wir uns entschieden haben. Doch als wir die Ergebnisse sahen, die Intensität des Ausdrucks, die subtile, kraftvolle Geschichte hinter den Porträts, war jeglicher Schmerz und Jammern verflogen. Das hat mich gelehrt, nicht zu vergessen, ab und zu an meine Grenzen und einen Schritt heraus aus der "comfort zone" zu gehen.

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Selbstportrait

Was ist Dein größtes Ziel, wenn es um Deine Arbeit geht ? Was strebst Du damit an?

Die einzelnen Projekte bzw Shootings, die ich im Laufe meiner Karriere verfolgt und durchgeführt habe, sollen sich am Ende des Weges zu einer sinnvollen Geschichte, einem großen Ganzen - am liebsten in Form eines Buches - zusammenfügen. An diesem besagten Ende will ich von mir sagen können, dass ich vieles ausprobiert habe, nicht vor Unbekanntem und dem Experimentieren gescheut habe, viele interessante Gesichter und Situationen vor der Kamera hatte, und es geschafft habe, diese unerwartet und berührend sowie originell und unterschiedlich einzufangen. Ich will, dass derjenige, der in meinem Buch blättert, in eine eigene kleine Welt entführt wird, in die er immer wieder gern eintaucht.

Zum Abschluss: Was sagst uns Kim Kardashian auf der US Vogue?

Dieses Phänomen spiegelt meiner Meinung nach eine der Tendenzen der heutigen Zeit wider: Das Spottlight richtet sich nicht auf denjenigen, der es aufgrund seiner Fähigkeiten am meisten verdient, sondern auf denjenigen, der sich am meisten in den Vordergrund drängt.

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Mehr von Elizaveta gibt es hier:

www.porodina.net
www.facebook.com/porodina
instagram.com/elizavetaporodina_official

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Elizaveta und ich unterwegs in München

Und mehr von mir, wie immer hier:

www.fabulousricci.com