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Rückführung statt sinnlose Integrationsversuche!

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WUEZBURG AXT MERKEL FLUECHTLINGE
dpa
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Montagnacht erreicht der Terror Deutschland: Ein 17-jähriger Asylbewerber aus Afghanistan richtet in einem Regionalzug bei Würzburg mit einer Axt und einem Messer ein Blutbad an. Er geht brutal auf andere Fahrgäste in der Bahn los und schreit dabei "Allahu Akbar". Laut dem bayerischen Innenminister Herrmann ist bei dem Angreifer eine handgemalte IS-Flagge gefunden worden. Trotzdem sei für Herrmann das Motiv des Angreifers noch "völlig unklar".

Die Suche nach vermeidlichen Motiven im privaten Umfeld des Angreifers ist völlig irrelevant und sie lenkt vom wesentlichen ab. Der Afghane ist mit der großen Migranten-Welle der letzten zwei Jahre als Asylbewerber nach Deutschland gelangt. Seine Tat ist eine direkte Folge der Merkelschen Politik der offenen Grenzen.

"Wie in einem Schlachthof"

"Wie in einem Schlachthof" habe es in dem Zug ausgesehen, so Augenzeugen. Bilder aus dem Inneren des Waggons belegen die Grausamkeit der Tat. Die Polizei spricht von vier schwer verletzten Menschen, zwei davon in Lebensgefahr. Die meisten von den übrigen 20 Mitreisenden aus dem Zug stehen unter Schock. Sie werden medizinisch betreut. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sprach im ARD-Nachtmagazin von einer "wirklich schrecklichen Tat, wie wir sie so in Bayern noch nicht erlebt haben".

Verstärkte Rückführung statt aussichtslose Integrationsbemühungen

Es ist für die Regierenden an der Zeit, sich einzugestehen, dass es ein Fehler war, über 1,5 Millionen Menschen unkontrolliert ins Land zu lassen. Es ist Zeit, darüber zu diskutieren, wie wir die Migranten wieder zurück in ihre Heimatländer bekommen. Wir brauchen verstärkte Rückführung, statt aussichtslose Integrationsbemühungen.

Die Tatsache, dass die dreißig größten DAX-Konzerne bislang ganze 54 Migranten eingestellt haben, zeigt, wie unhaltbar die durch Merkel & Co verbreitete Mär von den "dringend benötigten Fachkräften" war. Denn 50 von den 54 angestellten Migranten arbeiten bei der Deutschen Post - überwiegend als Sortierer.

Die meisten von den 1,2 Millionen Migranten, die letztes Jahr in Deutschland blieben, sind mit ihren jetzigen beruflichen und sprachlichen Fähigkeiten für den deutschen Arbeitsmarkt unbrauchbar. Daran werden auch die teuren Zeitungsanzeigen der Bundesregierung nichts ändern, in denen uns erklärt wird, dass Herr Volker Patzwaldt vom THW nun einen Abdul Amir zum Rettungshelfer ausbildet.

Einzig das Eingeständnis, einen großen Fehler gemacht zu haben, birgt die Chance auf eine positive Zukunft sowohl für die Deutschen, wie für die Migranten. Auf der Grundlage können sinnvolle Programme diskutiert werden, mit denen wir die Migranten zur Rückkehr in ihre Heimat bewegen könnten. Im zweiten Schritt könnten wir sogar überlegen, wie wir in deren Heimatländern für Zustände sorgen, die es den Menschen ermöglichen, zu Hause zu leben, statt um die halbe Welt zu fliehen.

Zu diesem Beitrag gibt es eine Replik von Andreas Armborst, Terrorexperte am Bundesinnenministerium

"Natürlich gibt es Probleme mit der Art und Weise, wie wir diese Menschen hier empfangen, das möchte ich gar nicht abstreiten. Trotzdem dürfen wir Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihres Glaubens nicht zu unseren persönlichen Sündenböcken machen. Durch Merkels Flüchtlingspolitik wird das Rekrutierungspotential, also die Summe der Menschen, die Deutschland als einen feindseligen Staat betrachten, nicht größer, sondern kleiner"

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