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Wirtschaftsbosse: "Neuer Flüchtlingsstrom würde Deutschland überfordern"

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Deutsche Wirtschaft schwenkt auf AfD-Kurs ein: Nach nur zwölf Monaten haben die Chefs deutscher Wirtschaftsunternehmen begriffen, dass die massive Zuwanderung Deutschland schadet. In einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Roland Berger und der Tageszeitung die Welt geben drei Viertel aller befragten Spitzenmanager an, "ein erneuter großer Ansturm würde die Republik ökonomisch überfordern".

Nach den Erfahrungen mit den Migranten änderten die Manager ihre Meinung radikal.

Dabei waren es gerade die Spitzen der deutschen Wirtschaft, die zu Anfang der Migrationskrise im Sommer 2015 mediale Flankendeckung für die Merkelsche Politik der völlig unkontrollierten Massenzuwanderung gaben. Damals hieß es aus der Wirtschaft noch, die Zuwanderer seien die von der Wirtschaft dringend benötigten Arbeitskräfte.

Nach den Erfahrungen mit den Migranten änderten die Manager ihre Meinung radikal. Die große Mehrheit der Migranten geht keinerlei Beschäftigung nach, die Ergebnisse vielfältiger Integrationsbemühungen sind ernüchternd.

Wie das Manager Magazin herausfand, konnten von den 1,2 Millionen letztes Jahr nach Deutschland gekommenen Migranten lediglich 54 Personen einen Job in einem Dax Unternehmen kriegen. Fünfzig von ihnen sortieren Briefe bei der Deutschen Post.

Die letztes Jahr massiv zur Unterstützung des Zuzugs der Mär von der „hoch qualifizierten Fachkräften" ist damit geplatzt. Das bestätigen auch weitere unabhängige Studien. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln gibt an, jeder zweite der bislang beschäftigten Migranten übe eine Hilfstätigkeit aus im untersten Einkommensbereich auch.

Prof. Hans-Werner Sinn warnte bereits letztes Jahr davor, dass das Bildungsniveau der Migranten völlig unzureichend für die Anforderungen des deutschen Arbeitsmarktes sei. Laut dem ifo-Institut waren fast 70 Prozent der nach Deutschland gekommen Afghanen Analphabeten und selbst unter den hochgelobten Syrern gab es immer noch eine Analphabeten-Rate von fünfzehn Prozent.

Laut einer OECD-Studie sei das Bildungsniveau der Schulabgänger in Syrien nach der achten Klasse mit den Kenntnissen deutscher Drittklässler vergleichbar - sie beherrschen gerade Mal grundlegende Rechenarten und können Lesen und Schreiben.

Manager befürchten gesellschaftliche Spannungen

Doch die deutschen Wirtschaftsführer machen nicht nur die ernüchternden Erfahrungen mit den Migranten aus dem Arbeitsleben in den letzten Monaten Sorgen. Laut Welt fürchten die Spitzenmanager, dass der „Zuzug weiterer Hunderttausender Menschen die gesellschaftlichen Spannungen weiter steigen lässt - und dass sich diese Spannungen in der Realwirtschaft niederschlagen."

In beiden Punkten nehmen die Wirtschaftsbosse nun Positionen ein, welche von der AfD seit Anfang der Migrantenkrise vertreten wurden.

Die Spitzen deutscher Wirtschaft gehörten bisher zur Stützen der Regierungspolitik des Kabinetts Merkel. Es ist ein deutliches Warnsignal an die Regierung. Angesichts der engen personellen Verflochtenheit der deutschen Wirtschaft mit den Verbänden und der Politik markiert diese deutliche Distanz zum Regierungskurs eine Kehrtwende. Es ist der Anfang vom Ende der Regierung Merkel.

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