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So biedern sich deutsche Unternehmen Merkels Politik an

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Die Initiative der deutschen Wirtschaft „Wir zusammen" konnte trotz massiver Anstrengungen in den vergangenen sechs Monaten nur eine geringe Anzahl von Migranten ins Arbeitsleben integrieren, wie eine Umfrage der Welt am Sonntag ergab. Insgesamt wurden von 113 Unternehmen lediglich 449 Migranten eingestellt.

Die Initiative wurde im Februar dieses Jahres von 36 Unternehmen gegrĂŒndet - darunter von Großkonzernen wie Airbus, der Deutschen Bank, Lufthansa, Siemens, Thyssen Krupp oder Volkswagen. Im Laufe der Zeit wurde die Anzahl der Teilnehmenden Unternehmen sogar auf 113 gesteigert.

Das offizielle Ziel der Initiative ist es, möglichst viele Migranten in das Arbeitsleben in Deutschland zu integrieren und das öffentlichkeitswirksam zu verkĂŒnden. So werden seit Anfang an großflĂ€chige, oft sogar doppelseitige Anzeigen in fĂŒhrenden deutschen Medien geschaltet.

Bisher nur 449 Migranten eingestellt

Die in der Umfrage ermittelten Zahlen sind ernĂŒchternd: Lediglich 449 Migranten erhielten eine feste Anstellung. Von den 700 angebotenen AusbildungsplĂ€tzen sind bisher gerade Mal 534 besetzt. Bei den angebotenen PraktikumsplĂ€tzen fĂ€llt die Situation noch trister aus: bislang konnte nur knapp die HĂ€lfte der 3200 angebotenen Praktikumsstellen besetzt werden.

DemgegenĂŒber stehen 14.000 Mitarbeiter der in der Initiative zusammengeschlossenen Unternehmen, die sich ehrenamtlich in Projekten zur Integration von Migranten engagieren. 2600 davon sind in sogenannten Mentoren-Programmen ihrer Firmen als Paten aktiv. Im Rahmen dieser TĂ€tigkeit begleiten diese Mitarbeiter Migranten bei BehördengĂ€ngen, helfen bei der Sprachförderung und der Jobsuche.

Die Zahlen bedeuten ein Scheitern des Projekts

Angesichts des immensen personellen und finanziellen Aufwands bedeuten die Zahlen ein Scheitern des Projekts. Die desaströsen Ergebnisse reihen sich in eine Reihe von Veröffentlichungen der letzten Tage ein, bei denen ebenso zu Tage kam, dass nur eine verschwindende Anzahl der 1,2 Millionen letztes Jahr nach Deutschland eingewanderten Migranten bisher ins Arbeitsleben integriert werden konnte.

So hatte zum Beispiel das Manager Magazin ermittelt, dass die dreißig grĂ¶ĂŸten DAX-Konzerne bislang lediglich 54 Migranten eingestellt haben - 50 davon sind bei der Deutschen Post mit dem sortieren von Briefen beschĂ€ftigt. In einer Studie von Roland Berger Ă€ußerten die Spitzen deutscher Wirtschaftsunternehmen eine große Skepsis gegenĂŒber weiterer Zuwanderung. Das Fazit lautete: „Deutschland kann eine weitere Zuwanderungswelle nicht bewĂ€ltigen".

Der Verdacht erhĂ€rtet sich: hier soll Schönewetter-Stimmung fĂŒr Merkels Politik gemacht werden.

Trotz des tatsĂ€chlichen Scheiterns wird von dem Verbund weiter massive Propaganda betrieben. Neben den großflĂ€chigen Anzeigen in allen großen Tageszeitungen und Magazinen wie der SĂŒddeutschen Zeitung, der Welt, dem Stern, dem Spiegel, der Wirtschaftswoche und anderen, wird auch die PR forciert. FĂŒr die Mediale Offensive wurden zwei Großkaliber der deutschen Werbe- uund PR-Agenturen in die Schlacht geworfen. Die Werbeagentur Jung von Matt sowie die Kommunikationsberater Hering Schuppener.

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Die immense Diskrepanz zwischen dem mickrigen Ertrag und dem immensen medialen Aufschlag nĂ€hrt den Verdacht, dass es sich bei der Initiative vor allem um ein Vehikel handelt, mit dessen Hilfe positive Stimmung fĂŒr die in der Bevölkerung hoch umstrittene Zuwanderungspolitik der Regierung Merkel erzeugt werden soll.

Vor der Tatsache, dass die Migranten fĂŒr den deutschen Arbeitsmarkt völlig ungeeignet ausgebildet sind, warnte bereits im letzten Jahr das MĂŒnchner ifo-Institut unter der FĂŒhrung von Prof. Hans-Werner Sinn. Sinn wies damals darauf hin, dass bis zu 70 Prozent aller Migranten aus Afghanistan Analphabeten sind. Statistiken der OECD belegten, dass selbst das Bildungsniveau bei den SchulabgĂ€ngern aus Syrien nach dem achten Schuljahr dem Ausbildungsstand deutscher DrittklĂ€ssler entspricht.

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