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Todesstrafe: Papst fordert die Abschaffung

23/02/2016 10:45 CET | Aktualisiert 23/02/2017 11:12 CET
TIZIANA FABI via Getty Images

Der Papst der katholischen Kirche forderte am Sonntag auf dem Petersplatz in Rom erneut die Abschaffung der Todesstrafe.

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Er verkündete in seiner Ansprache: " 'Du sollst nicht töten!' ist von universalem Wert!" und betreffe alle Menschen, die Unschuldigen genauso wie die Schuldigen. Das Leben sei ein Geschenk Gottes und auch ein Krimineller habe dieses unverletzbare Recht auf Leben.

Auch kritisierte er die Situation vieler Gefangenen im Todestrakt, die gegen die Menschenrechte verstößt.

Appell an alle Regierenden

Diesen Appell richtete Papst Franziskus an alle Regierenden. Sie mögen die Todesstrafe abschaffen. In diesem Jahr sollten keine Hinrichtungen mehr stattfinden.

Da nach unseren Informationen der Papst ja das Oberhaupt der katholischen Kirche ist, stellt sich natürlich die Frage, wie Katholiken jetzt noch die Todesstrafe verteidigen wollen.

Ich schließe mich gerne der Ansicht von Papst Franziskus an und fordere alle Katholiken hiermit auf, sich zukünftig für die Abschaffung der Todesstrafe einzusetzen.

Aber vor allem, sie nicht mehr zu verteidigen, denn leider gibt es immer noch viele Christen, beispielsweise in den USA, die für die Todesstrafe eintreten, darunter eben auch viele Katholiken.

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