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Texas: Nächste Hinrichtung geplant

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James Eugene Bigby (61) soll am 14. März 2017 durch den US-Bundesstaat Texas exekutiert werden, für die Ermordung von 4 Menschen im Jahr 1987. Bigby wird seit über 26 Jahren mit der Unterbringung im Todestrakt gefoltert.

Die Morde begannen am 23.12.1987 aus der Überzeugung Bigbys heraus einige seiner Bekannten hätten sich gegen ihn verschworen. Zunächst erschoss er Mike Trekells und ertränkte seinen 4 Monate alten Sohn in der Küchenspüle. Danach suchte er zwei weitere Bekannte auf und tötete Calcin Crane und Frank 'Bubba' Johnson. Am 26. Dezember 1987 wurde Bigby verhaftet und gestand die Verbrechen.

Bei seiner Gerichtsverhandlung ergriff Bigby eine Pistole und bedrohte damit den Richter. Er konnte jedoch entwaffnet werden. Dieser Vorfall beeinflusste die Entscheidung der Jury sehr, was seine zukünftige Gefährlichkeit betrifft und so wurde er 1991 zum Tode verurteilt.

Depressionen und Schizophrenie
Die Verteidigung Bigbys argumentierte, ihr Mandant leide unter schweren Depressionen und Schizophrenie, was nicht gerade abwegig erscheint, betrachtet man den amokartigen Verlauf des Verbrechens. Es ist also möglich, dass am 14. März in Texas ein "Geisteskranker" hingerichtet wird, was nach der US-Verfassung eigentlich verboten ist.

Wer den Gouverneur kontaktieren will, um sich gegen diese Hinrichtung zu äußern, kann dies über folgende Wege tun:
https://gov.texas.gov/contact/
oder über Twitter: https://twitter.com/GovAbbott

Weitere Infos zum Thema Todesstrafe: lancelotarmstrong.wordpress.com