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Alabama: 8. Hinrichtungsversuch am 25. Mai

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Thomas Arthur (75) steht nach 33 Jahren Folter im Todestrakt von Alabama nun vor dem 8. Versuch ihn zu exekutieren. Seine Hinrichtung soll am 25. Mai 2017 stattfinden. Er wurde für den Auftragsmord an Troy Wicker im Jahr 1982 zum Tode verurteilt. Thomas Arthur hat stets seine Unschuld beteuert.

Schuldfrage nicht wirklich klar
2008 gestand ein anderer Gefangener, Bobby Ray Gilbert, er habe dieses Verbrechen begangen. Da jedoch seine DNA nicht eindeutig mit dem Fall in Verbindung gebracht werden konnte, entschied ein Richter, sein Geständnis wäre falsch. Der DNA Test wurde an einer Afro-Perücke, die der Täter zur Tarnung trug, durchgeführt.
Arthur selbst beantragte ebenfalls eine Untersuchung der Perücke auf seine DNA, um seine Unschuld zu beweisen. Dies wurde jedoch abgelehnt, da der Oberste Gerichtshof entschieden hatte, dass kein Recht auf DNA-Tests bestehe, die eine Unschuld beweisen können.
Sherrie Stone, die Tochter von Thomas Arthur, äußerte sich empört darüber, dass ihrem Vater diese wichtigen DNA-Tests versagt werden, denn sie glaubt an seine Unschuld: „Wenn die Hinrichtungen in diesem Land weitergehen sollen, müssen Gesetze gemacht werden, die DNA-Tests zu jeder Zeit des Prozesses erlauben. Denn es kann sein, dass wir unschuldige Menschen umbringen. Ich weiß es, weil mein Vater einer dieser Unschuldigen ist."

Thomas Arthur musste bereits folgende Hinrichtungstermine über sich ergehen lassen:
2007 (2 Termine), 2008, 2011, 2012, 2015, 2016 und nun der Termin am 25. Mai 2017

Grausames Wahlkampfargument
Neben der schrecklichen Situation in den US-Todestrakten, sind es gerade diese Hinrichtungstermine, die den Insassen das Leben zur Hölle machen. Für viele Staaten der USA ist dies aber nichts anderes, als die ganz normale Routine mit der sie Menschen das Menschsein absprechen und auf widerlichste Weise Quälen, über Jahre und Jahrzehnte misshandeln und missbrauchen, für ihre dreckige Politik, um sie dann irgendwann wie ein Tier auf der Schlachtbank an ein Kreuz zu fesseln und zu ermorden. Letztendlich geschehen diese grausamen Dinge aber auch, damit Gouverneure ihre Wahlen gewinnen können. Der Tod und die Misshandlung von Menschen als grausames Wahlkampfargument für ein rassistisches und rachsüchtiges Wahlvolk.

Unabhängig von der Frage, ob Thomas Arthur unschuldig ist, stellt die Todesstrafe eine klare Verletzung der Menschenrechte dar. Wir bitten unsere Leser darum sich für Thomas einzusetzen. Dazu hier folgende Möglichkeit:

Kontaktiert Gouverneurin Kay Ivey und bittet sie die Hinrichtung zu stoppen. Dazu folgender Link: http://216.226.177.218/forms/contact

Die Gouverneurin kann aber auch über Twitter erreicht werden:
https://twitter.com/governorkayivey

Weitere Informationen zu seinem Fall unter http://www.nodeathpenalty.org/get-the-facts/thomas-arthur-will-alabama-execute-innocent-man

Weitere Infos zum Thema Todesstrafe: lancelotarmstrong.wordpress.com