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Keine Angst vor Reifenpannen

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2016-07-06-1467792015-548782-571692_original_R_K_B_by_DominikPpping_pixelio.de.jpgFoto: Dominik Pöpping/pixelio

Mit 15% pro Jahr scheint die statistische Wahrscheinlichkeit einer Reifenpanne eher gering, doch theoretisch kann es jeden Autofahrer alle sechs bis sieben Jahre treffen. Und Reifenschäden passieren immer dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Neben Vielfahrern trifft es auch Wenigfahrer. Zumeist ist es ein Fremdkörper, etwa ein Nagel oder eine Schraube, der in den Reifen eindringt und die Reifendecke beschädigt. Wer mit zu wenig Luftdruck (unter 1 Bar) weiterfährt, riskiert, dass der Reifen komplett zerstört wird.

Was ist zu tun, um sicher ans Ziel zu kommen?

Um auf diese Situation vorbereitet zu sein, ist ein Blick in den Kofferraum vor Fahrtantritt ratsam. Hat das Fahrzeug einen Reservereifen? Er kann den Reifen ersetzen, sorgt jedoch aufgrund des Gewichts für Mehrverbrauch und nimmt unnötig Platz ein. Grund genug, dass bereits jedes dritte Auto, das 2015 in Europa vom Band gerollt ist, stattdessen ein Dichtmittel-Kit für den Pannenfall an Bord hat. Ist das Auto schon vier bis fünf Jahre alt, empfiehlt es sich, das Ablaufdatum des Reifendichtmittels zu prüfen, um es rechtzeitig ersetzen zu können.

Auch die nachträgliche Umrüstung auf die zeitgemäße und komfortablere Dichtmittel-Lösung ist möglich. Der Vorteil hierbei ist, dass der Autofahrer das Reifendichtmittel und die Luft gleichzeitig über das Ventil direkt in den Reifen pumpen kann. Nachdem der Reifen wieder ausreichend Luftdruck hat, empfiehlt sich eine langsame Weiterfahrt bei 50 bis 60 km/h in eine Werkstatt zur dauerhaften Behebung des Reifenschadens.

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